„Cui bono?“ Wie Verschwörungsverbreiter die Möglichkeiten sozialer Medien für sich nutzen
Verschwörungstheorien sind nicht erst durch den digitalen Raum entstanden, gedeihen in ihm aber besonders gut. Die Möglichkeiten von Social Media und digitaler Kommunikation spielen Verschwörungsverbreitern in die Hände. Gerade Akteure, die sich für digitale Grundrechte einsetzen, sind vor ihren Angriffen nicht gefeit.
Von Marlin Mayer | 28.09.2026

Seit der Corona-Pandemie, so kann man den Eindruck gewinnen, sind Verschwörungstheorien sichtbarer geworden. Und tatsächlich hat sich mit dem digitalen Wandel die Art und Weise, wie sie verbreitet werden (und weshalb) verändert. Die Möglichkeit, viele Menschen auf digitalen Wegen schnell zu erreichen wird auch von denen genutzt, die Verschwörungstheorien verbreiten. Aber hat die digitale Verbreitung auch die Inhalte von Verschwörungstheorien verändert?
Was sind Verschwörungstheorien?
Verschwörungstheorien behaupten, dass eine Gruppe von Personen aus niederträchtigen Beweggründen eine Institution, ein Land oder gar die ganze Welt kontrollieren oder zerstören will.1 Damit beziehen sie sich auf einzelne Ereignisse, ein System oder auch auf sämtliche Lebensbereiche, sodass sich Verschwörungstheorien auf ganz unterschiedliche Inhalte beziehen können. Doch auch wenn sie sich im Einzelnen voneinander unterscheiden, eint sie alle eine Leitfrage: „Cui bono?“ Wem nützt es? Diejenigen, denen dies oder jenes angeblich nutze, werden als die vermeintlichen Verschwörer („die Bösen“) identifiziert, während diejenigen, die sich gegen diese Gruppe positionieren, im Narrativ „die Guten“ sind.
Solche Erzählungen begegnen uns derzeit in Social Media, sie sind aber auch schon in der Antike zu finden: „Wie in der Moderne dienten antike Verschwörungstheorien dem Ausschluss von Chaos und Zufall […] und damals wie heute hatten Verschwörungsanschuldigungen die Funktion, Feinde zu identifizieren, die Identität der eigenen Gruppe zu stärken und den Aufklärer aus der Masse der Unwissenden hervorzuheben“.2 Und vielmehr noch: Wie Anton und Schink hervorheben waren Verschwörungstheorien vor der Mitte des 20. Jahrhunderts im öffentlichen Diskurs noch keineswegs so delegitimiert, wie sie es heute sind: „Verschwörungstheorien sind historisch gesehen der Normalfall, nicht die Ausnahme.“3 Erst ab der Mitte des 20. Jahrhunderts wurden sie zunehmend kritischer betrachtet. Denn: Dass die Nationalsozialisten Elemente einer Verschwörungstheorie, in der eine angebliche jüdische Weltherrschaft behauptet wird, propagandistisch eingesetzt haben, zeigte, welch destruktive Wirkung mit ihnen einhergehen kann. Mit den gefälschten „Protokollen der Weisen von Zion“ versuchten die Nazis etwa, die öffentliche Meinung zu beeinflussen: „Zwar wurde der Text nach 1933 nicht mehr neu aufgelegt […], doch viele seiner Ideen wurden in der nationalsozialistischen Propaganda – in Organen wie dem Völkischen Beobachter und der Wochenzeitung Der Stürmer – ständig wiederholt. Die Protokolle halfen so, eine Stimmung zu schaffen, in der es schließlich zum Genozid an den europäischen Juden kam.“4 Verschwörungstheoretische Erzählungen, die explizit extremistisch (rassistisch, sexistisch, kurz: menschenfeindlich) sind, artikulieren sich also in Verbindung mit „dicken Ideologien“ (Butter 2018).5
„QAnon“: Verschwörungstheorien und deren Mitmach-Effekt
Während die Verschwörungstheorie der „Protokolle“ etwa in Zeitungen aufgegriffen und verbreitet wurde, bedienen sich die Verbreiter von Verschwörungstheorien heute vor allem der digitalen Medien. Schauen wir nun also einmal auf ein konkretes Beispiel. Auf der Website des Bundesamtes für Verfassungsschutz ist zu lesen, dass QAnon „der Name einer Online-Subkultur“ ist, „die im Internet breit gestreut auf unterschiedlichen Plattformen Verschwörungserzählungen mit Bezügen zum Antisemitismus, zum Rechtsextremismus und zur verfassungsschutzrelevanten Delegitimierung des Staates verbreitet“.6
QAnon ist also eine „Online-Subkultur“, die auf verschiedenen Plattformen Verschwörungstheorien (weiter)verbreitet. Ihr „Ursprung und Kernelement sind die anonymen Imageboard-Beiträge einer erfundenen Whistleblower-Figur aus den Reihen der US-amerikanischen Politik, die sich selbst ‚Q‘ nennt. ‚Anon‘ ist wiederum die Abkürzung für Anonymous“.7 Die QAnon-Bewegung bezieht sich also auf den ersten Post des angeblichen Whistleblowers „Q“ auf dem Kanal 4chan. „Massenhaft verbreitet wurde sie“, so Roland Imhoff „allerdings erst durch reichweitenstarke Kanäle aus der rechtsgerichteten Alt-Right-Szene, z. B. den YouTube-Kanal InfoWars.8 Werden Verschwörungstheorien, wie etwa diejenigen der QAnon-Bewegung auf viel genutzten Plattformen geteilt, so Katharina Kleinen-von Königslöw und Gerret von Nordheim, dient dies den Verbreitern dazu, ihre Erzählungen bei bestimmten Gruppen als legitim und anschlussfähig darzustellen und sich mit ihnen zu vernetzen:
„[E]rst über die reichweitenstarken, in der Breite der Bevölkerung genutzten Plattformen, wie zum Beispiel Facebook und Instagram, konnte das Verschwörungsnarrativ für verschiedene gesellschaftliche Gruppen anschlussfähig werden. Das Motiv der durch Pädophile bedrohten Kinder ermöglichte der Bewegung beispielsweise einen Zugang zu Müttergruppen auf Facebook.“9
Somit ist bei der Verbreitung von Verschwörungstheorien nicht nur relevant, ob und inwiefern eine ganze Verschwörungstheorie verbreitet und geglaubt wird (oder auch nicht), sondern vor allem auch, welche Elemente und „Motive“ durch die Verbreitung von jeweiligen Verschwörungstheorien transportiert werden. Im Falle dieser Verschwörungstheorie ist eines der zentralen Elemente, auf die vermeintliche Verschwörung aufmerksam zu machen, um Kinder zu schützen. Dieses kann wiederum anschlussfähig an weitere Narrative sein: Wie wir im Zuge der Corona-Pandemie gesehen haben, reihten sich rund um die Impfstoffe zahlreiche „Anti-Vaxxer“-Erzählungen mit jener Begründung.10
Lassen wir nun nicht außer Acht, dass Texte und Bilder in Sekundenschnelle mit Künstlicher Intelligenz verfasst und angepasst werden können, liegt der Gedanke nahe, dass diese Erzählungen mit digitalen Techniken auch je nach Zielgruppe unaufwändig und schnell angepasst werden können, um jeweils plausibler zu wirken. Werden sie das dann auch, so werden sie abermals und nicht selten mit weiteren Elementen angereichert und reformuliert digital weiterverbreitet. Dies geschieht nicht zuletzt dadurch, dass Verschwörungstheorien anregen, sich weiter mit den Elementen, die sie verbreiten, zu beschäftigen. „Do your own research“ lautet hier das Motto, durch welches einzelne, aber auch ganze Communitys angeregt werden, jeweiligen Verschwörungstheorien weiter nachzugehen. Verschwörungstheorie(n) verdanken ihre Reichweite also auch ganz wesentlich diesem „Mitmacheffekt“. So lesen wir in einem Post einer verschwörungsverbreitenden Perspektive etwa: „I researched them ON MY OWN. I did not take anyone else’s research, and in many of my videos I stated that this was all open source information – it was freely available on the web for anyone to find. And this was the beauty of the Q phenomenon.“11
Jedoch impliziert die Verbreitung einer Verschwörungstheorie nicht automatisch, dass sie geglaubt wird. Im Gegenteil kann die Figur des „cui bono?“ auch umgedreht und darauf geschaut werden, ob diejenigen, die Verschwörungstheorien verbreiten, nicht auch selbst daraus einen Nutzen ziehen.
Verschwörungsverbreitung im digitalen Raum – Wer profitiert?
Von der Verbreitung von Verschwörungstheorien kann in ganz unterschiedlicher Art und Weise profitiert werden. Manche Elemente und „Motive“ werden offenbar mit der Absicht verbreitet, das Vertrauen in Demokratie und deren Institutionen zu untergraben.
Besonders praktisch scheint es aber auch für einige Verschwörungsverbreiter zu sein, dass man im Digitalen nicht nur seine Leserinnen und Leser über Blogs & Co. auf dem Laufenden halten, sondern gleich noch einen profitablen Online-Shop eröffnen kann. So etwa Alex Jones, der Gründer der Desinformationsplattform Infowars, der sein Geld hauptsächlich mit dem Verkauf von dubiosen Nahrungsergänzungsmitteln verdiente.12 Inzwischen ist sein Online-Shop geschlossen worden. Doch macht der Fall deutlich, dass der Wunsch nach politischer Einflussnahme gut mit finanziellen Interessen gekoppelt werden kann.13
Da Verschwörungstheorien in ihrer Erzählstruktur Feindbilder ausmachen, indem sie die vermeintlichen Verschwörer als niederträchtig darstellen, können sie auch mit dem konkreten Ziel verbreitet werden, einzelne Personen oder Organisationen zu diffamieren. So kann etwa eine (Diskurs-)Atmosphäre konstruiert werden, die sich gegen eine NGO richtet.14 Insbesondere können so Organisationen, wie beispielsweise HateAid, welche Betroffene von Gewalt im digitalen Raum darin unterstützt, geltendes Recht durchzusetzen, ins Visier geraten. Behauptet wurde, dass HateAid als gemeinnützige Organisation nicht allen Menschen hilft, sondern angeblich nur denen, die sich im politischen Spektrum links verorten.15 So wurde auf dem rechten Medienportal Nius die Organisation beziehungsweise „der Apparat hinter HateAid“ als „ein linkes Kampagnenkartell“ bezeichnet und in Verbindung zu einem „NGO Komplex, diesem Staat im Staate, diese[m] Schattenstaat“ gebracht. HateAid sah sich daher veranlasst, folgendes Statement zu veröffentlichen:
„Diese Verschwörungserzählungen zielen darauf ab, HateAid als Organisation zu diskreditieren. Im aktuellen Fall schaden sie aber in erster Linie den Betroffenen von sexualisierter und bildbasierter digitaler Gewalt, wie Collien Fernandes. Durch das Öffentlichmachen der schweren Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann, für den die Unschuldsvermutung gilt, wehrt sich Collien Fernandes nicht nur für sich selbst, sondern für alle Frauen, die ein ähnlich gelagertes leidvolles Schicksal mit ihr teilen. Viele der konstruierten Verschwörungsnarrative nutzen die mediale Aufmerksamkeit für eine gezielte Täter-Opfer-Umkehr. Damit relativieren und verharmlosen sie das Leid aller Betroffenen und schaden dem gesellschaftlichen Diskurs. Zudem wird von der eigentlichen Problematik sexualisierter digitaler Gewalt abgelenkt. Das halten wir für nicht hinnehmbar.“16
Die Verschwörungstheorie(n) rund um HateAid nutzen also denjenigen, welche die NGO delegitimieren und eine „Täter-Opfer-Umkehr“ herbeiführen wollen, schaden damit jedoch „dem gesellschaftlichen Diskurs“ – im analogen wie auch im digitalen Raum. Bemerkenswert dabei ist, dass HateAid ja gerade dazu beitragen will, dass gesellschaftliche Diskurse (im Digitalen) ohne Hass stattfinden – beziehungsweise Hassnachrichten, Morddrohungen, die Verbreitung von (KI-generierten) Nacktfotos u. dgl. juristisch verfolgt werden. Während sich HateAid für die Umsetzung digitaler Rechte einsetzt und dabei auch digitale Gewalt in Verbindung mit menschenfeindlichen Auffassungen im Blick hat, findet sich die Verschwörungstheorie über HateAid auch auf Kommunikationsplattformen der neuen Rechten. Hier sehen wir also eine Verschwörungstheorie, die nicht nur digital verbreitet wird, sondern sich auch genuin auf Digitales (wie Digitalrechte) fokussiert.
Verbreitet werden Verschwörungstheorien aber nicht nur sozusagen mit Blick auf Digitales und im Digitalen, sondern auch durch einen gezielten Einsatz technischer Mittel. So dienen etwa Podcasts dazu, verschwörungstheoretische Auffassungen ausschweifender zu verbreiten und Shorts auf TikTok und Co., auf diese Formate aufmerksam zu machen.17
Fazit
Die Art und Weise, wie Verschwörungstheorien verbreitet werden, hat sich im digitalen Raum verändert: Einerseits sind im digitalen Raum die Anschlussfähigkeit von Verschwörungstheorien erhöht und die Möglichkeit der Partizipation vergrößert. Andererseits werden Verschwörungstheorien explizit auch mit Blick auf Digitales verbreitet. Und drittens hat sich die Art und Weise der Verbreitung von Verschwörungstheorien verändert, indem digitale Techniken zur massenhaften und zielgerichteten Verbreitung eingesetzt werden. So gelingt es heute durch digitale Medien schneller, heterogene Zielgruppen (individualisiert) zu adressieren, was sich durch digitale Tools und KI zudem noch wirkungsvoller maßschneidern lässt. ■
Literatur & Anmerkungen
- Vgl., Michael Butter (2018): „Nichts ist, wie es scheint“. Über Verschwörungstheorien. Berlin: Suhrkamp, S. 21. ↩︎
- Ebd., S. 144. ↩︎
- Andreas Anton und Alan Schink (2021): Der Kampf um die Wahrheit. Verschwörungstheorien zwischen Fake, Fiktion und Fakten. München; Komplett-Media, S. 77. ↩︎
- Michael Butter (2018), S. 166. ↩︎
- Vgl., Michael Butter (2025): Die Alarmierten. Was Verschwörungstheorien anrichten, Berlin: Suhrkamp, S. 59. ↩︎
- Bundesamt für Verfassungsschutz: Glossar [QAnon], abrufbar unter: https://www.verfassungsschutz.de/SharedDocs/glossareintraege/DE/Q/qanon.html, letzter Zugriff am 18.09.2026. ↩︎
- Ebd. ↩︎
- Jan Philipp Rudloff und Markus Appel (2023): Fake News. In: Digital ist besser?! Psychologie der Online- und Mobilkommunikation (hrsg. von Markus Appel et al.). Berlin: Springer Nature, S. 223. Abrufbar unter: https://doi.org/10.1007/978-3-662-66608-1. ↩︎
- Katharina Kleinen-von Königslöw und Gerret von Nordheim (2021): Verschwörungstheorien in sozialen Netzwerken am Beispiel von QAnon. In: Aus Politik und Zeitgeschichte/bpb.de. Abrufbar unter: https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/verschwoerungstheorien-2021/339281/verschwoerungstheorien-in-sozialen-netzwerken-am-beispiel-von-qanon/, letzter Zugriff am 17.09.2026. ↩︎
- Insbesondere die Sorge um Kinder scheint ein Element bzw. „Motiv“ zu sein, mit dem Verschwörungstheorien und Elemente aus ihnen besonders effektiv verbunden und verbreitet werden. ↩︎
- Leslie Grace Selcer (2024): The Art of Baking: How QAnon Folk Media Turned Crumbs into a Mass Conspiracy Culture. University of Oregon, S. 132. Abrufbar unter: https://scholarsbank.uoregon.edu/items/d2fe8f81-33e5-49be-98d9-7cd78a2eb406, letzter Zugriff am 17.09.2026. ↩︎
- Tagesschau (2024): US-Verschwörungstheoretiker. Vermögen von Alex Jones darf liquidiert werden. Abrufbar unter: https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/alex-jones-verschwoerungstheoretiker-usa-gericht-100.html, letzter Zugriff am 07.09.2026. ↩︎
- Ebenfalls kann eine Kombination beider Motivationen gegeben sein. Dies scheint, wie der Podcast Cui Bono: What the fuck happened to Ken Jebsen vermuten lässt. Siehe hierzu: Studio Bummens, NDR, rbb und K2H, Cui Bono: What the fuck happened to Ken Jebsen, abrufbar unter: https://studio-bummens.de/produktionen/podcast/cui-bono-wtf-happened-to-ken-jebsen/, letzter Zugriff am 09.09.2026. ↩︎
- Siri Hummel und Peter Schubert (2025): Das Anti-NGO-Narrativ. Wie versucht wird, die Zivilgesellschaft zu delegitimieren. Working Paper. In: Reihe Opuscula (200). Berlin: Maecenata Institut für Philanthropie und Zivilgesellschaft. ↩︎
- ARD (2026): „Hate Aid“ im Visier: US-Sanktionen und politische Angriffe. Abrufbar unter: https://www.ardmediathek.de/video/kontraste/hate-aid-im-visier-us-sanktionen-und-politische-angriffe/rbb/Y3JpZDovL3JiYl8zZmI4NjVkYi00MDc3LTQ1ZDQtODVjYy0yMmQyMWM5YTY1ODVfcHVibGljYXRpb24, letzter Zugriff am 07.09.2026. ↩︎
- HateAid, In eigener Sache: Konstruierte Verschwörungserzählungen über HateAid, abrufbar unter: https://hateaid.org/in-eigener-sache-konstruierte-verschwoerungserzaehlungen-ueber-hateaid/, letzter Zugriff am 03.09.2026. ↩︎
- Jan Schnellbacher und Sebastian Schneider (2023): Influencing und Verschwörungspropaganda. In: Bundeszentrale für Politische Bildung. Abrufbar unter: https://www.bpb.de/lernen/digitale-bildung/werkstatt/516405/influencing-und-verschwoerungspropaganda/, letzter Zugriff am 21.09.2026. ↩︎
Zitiervorschlag
Mayer, Marlin (2026): „Cui bono?“ Wie Verschwörungsverbreiter die Möglichkeiten sozialer Medien für sich nutzen. In: Verantwortungsblog. https://zevedi.de/https://zevedi.de/cui-bono-wie-verschwoerungsverbreiter-die-moeglichkeiten-sozialer-medien-fuer-sich-nutzen/[28.09.2026]. https://doi.org/10.60805/9naz-na36.
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