
Immer online – das ist für viele zunehmend der Normalfall. Wenn wir offline sind, dann läuft was schief, dann stehen wir in einem Empfangsloch. Das schränkt unsere Möglichkeiten ein, auch die Möglichkeit, zu bezahlen. In den Lücken der Netzabdeckung müssen wir mit Bargeld bezahlen – wenn wir es haben. Nun wollen Offline-Funktionen digitales Bezahlen ohne Netzzugang ermöglichen. Wie soll das funktionieren? Warum ist das sinnvoll? Wer setzt sich dafür ein und wer hält das für unmöglich? Darum dreht sich Folge 3 der dritten Staffel des Digitalgelddickichts zum Thema „Sicheres Geld“.
Um es konkret zu machen und nicht im Theoretischen zu verbleiben, diskutiert die Folge die Offline-Funktion am Beispiel des Digitalen Euro. Die Offline-Zahlungsfunktion gehört für manche zu seinen Kernversprechen. Wie soll diese Funktion aussehen? Um welche technische und politische Fragen geht es dabei? Inwiefern stärkt eine solche Funktion etwa die Resilienz der europäischen Zahlungslandschaft? Wie stärkt diese Funktion die Digitale Souveränität der EU? Und wie will man verhindern, dass Banken und Staaten die Zahlungsvorgänge nachvollziehen können?
Weiterführendes
Christian Grothoff: „Security through obscurity?” Die EZB und mögliche Design-Probleme des Digitalen Euro. In: eFin-Blog, 23.09.2024.
Lars Hupel: Der digitale Euro: Elektronisch, aber offline-fähig. In: eFin-Blog, 03.03.2025.
Digitalgelddickicht – Staffel 1: Digitaler Euro.
Wero und digitaler Euro – Endlich europäische Alternativen zu PayPal und Co? Veranstaltung des ZEVEDI-Diskursprojektes Demokratiefragen des digitalisierten Finanzsektors in Kooperation mit der Evangelischen Akademie Frankfurt und in Medienpartnerschaft mit hr info, 22.01.2026.
European Parliament: MEPs debate the European Central Bank’s annual report with ECB President Christine Lagarde, 09.02.2026.
Digitales Geld, starkes Europa – Neue Wege zu geopolitischer Unabhängigkeit. Veranstaltung des ZEVEDI-Diskursprojektes Demokratiefragen des digitalisierten Finanzsektors in Kooperation mit der Evangelischen Akademie Frankfurt und in Medienpartnerschaft mit hr info, 26.02.2026.



