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Autor: Michaela Hönig eFin-Blog Farbe: gelb

Von TikTok bis Telegram: Wie Finfluencer Banken Konkurrenz machen

Von TikTok bis Telegram: Wie Finfluencer Banken Konkurrenz machen

Ein Beitrag von Michaela Hönig

13. Oktober 2026

Soziale Medien haben sich in den vergangenen Jahren zu einem zentralen Informationskanal für Finanzthemen entwickelt. Die etablierte Rolle traditioneller Banken als Lieferanten von Finanzinformationen im Kerngeschäft der Anlageberatung wird zusehends herausgefordert. Finfluencer vermitteln Finanzinformation zur Anlage von Geld in kurzen, leicht zugänglichen Formaten auf Social Media und erreichen dabei insbesondere jüngere Zielgruppen der Generationen Y, also der heute 30- bis 45-Jährigen und Z, der heute 14- bis 29-Jährigen, die, gerade Letztere, von klassischen Banken zunehmend seltener erreicht werden.

Im Rahmen der ZEVEDI-Projektgruppe „Anleger- und Verbraucherschutz in Kryptomärkten“ (AVK) wurden die Plattformen TikTok, Instagram, YouTube, X, Reddit und Telegram systematisch untersucht und mehr als 700 Profile, Kanäle und Communities ausgewertet. Aus den Befunden wurden regulatorische Handlungsfelder sowie strategische Implikationen für Banken abgeleitet. Gezeigt hat sich, dass Finfluencer die Rolle von Banken überwiegend nicht vollständig ersetzen können. Sehr wohl sind sie aber eine funktionale Konkurrenz um Aufmerksamkeit, Vertrauen und die Deutungshoheit über Finanzinformationen in der Anlageberatung.

Beitragsbild Finfluencer vs. Banken
Erstellt mit KI

Die Informationsleistungen der Finfluencer sind häufig verbunden mit einer direkten Vertriebsfunktion für Neobroker, Krypto-Plattformen, digitale Spar-Apps und andere Bankprodukt-Substitute. Die Monetarisierung ihrer Dienstleistung erfolgt auf allen untersuchten Plattformen überwiegend indirekt über Affiliate-Marketing, bezahlte Kooperationen und eigene digitale Produkte, während Transparenz- und Kennzeichnungspflichten regelmäßig nur unvollständig erfüllt werden. Es gibt eine strukturelle Lücke zwischen dem Finanzbildungsbedarf junger Zielgruppen und dem tatsächlich verfügbaren, zugänglichen Beratungsangebot etablierter Institute. Finfluencer ersetzen Banken nicht in deren regulierter, haftungsgebundener Kernfunktion der individuellen Anlageberatung, verdrängen sie jedoch zunehmend aus der vorgelagerten Phase der Informationsbeschaffung, Meinungsbildung und ersten Orientierung – und damit aus genau jener Phase, in der sich die Kundenbeziehung der Zukunft entscheidet.

Risiko der Fehlinformation durch mangelnde Qualifikation und unzureichende Kennzeichnung

Ein durchgängiger Befund der Untersuchung ist die Diskrepanz zwischen wahrgenommener und tatsächlich nachweisbarer fachlicher Qualifikation. Auf keiner der sechs Plattformen verfügt die Mehrheit der untersuchten Finfluencer über eine vollständig dokumentierte, einschlägige Bank-/Finanzausbildung oder über ein wirtschaftswissenschaftliches Studium (Abbildung 1). Mit dem Umstand, dass ein erheblicher Teil der Finfluencer über keine formale Qualifikation im Finanzbereich verfügt, aber gleichzeitig kommerzielle Interessen mit Informationsvermittlung verknüpft, ergeben sich Risiken durch Fehlinformation, Interessenkonflikte und unzureichende Transparenz.

Tabelle zur Qualifikation der Finfluencer,zur Selbstbezeichnung alsFinanzexperte und Berufserfahrung in Finanzen und Banking

Damit einher geht eine regelmäßig unzureichende Kennzeichnung von Werbung, Risiken und Interessenkonflikten – ein Befund, der sich von TikTok über Instagram, YouTube und X bis zu Telegram durchzieht. Existierenden Studien zufolge kennzeichnen weniger als die Hälfte der Accounts  transparent.

Monetarisierungsmodelle im Vergleich

Auf allen sechs Plattformen dominiert die indirekte Monetarisierung über Affiliate-Marketing, bezahlte Kooperationen und Werbeeinnahmen gegenüber direkten, transparent deklarierten Erlösmodellen wie kostenpflichtiger Finanzberatung. Ergänzt wird dies durchgängig durch eigene digitale Produkte – Kurse, E-Books, Coachings, Mitgliedschaften –, die eine skalierbare, von externen Kooperationspartnern unabhängige Erlösquelle darstellen. Der Anteil indirekter, provisionsbasierter Monetarisierung steigt dabei auf allen untersuchten Plattformen tendenziell mit der Reichweite der Accounts: Reichweitenstarke Profile setzen überproportional häufig auf Kooperationen und Werbeeinnahmen statt auf direkte, einzeln abrechenbare Beratungsleistungen. Telegram und teilweise TikTok zeigen zusätzlich eine engere Verzahnung mit externen Broker- und Drittanbieter-Plattformen, bei denen der Zugang zu Zusatzinhalten an eine Registrierung oder Einzahlung gekoppelt ist – ein Modell, das auf den offeneren Plattformen YouTube, Instagram und X in dieser Ausprägung seltener beobachtet wurde.

Unterschiedliche Kommunikationslogiken der Plattformen

Wer über Finfluencer spricht, denkt meist an kurze Clips auf Instagram oder TikTok. Doch Finanzinhalte verteilen sich über ganz unterschiedliche Plattformen. Jede erfüllt eine eigene Funktion, jede baut Vertrauen auf ihre eigene Weise auf, und jede tritt auf andere Art in Konkurrenz zur klassischen Finanzberatung. Entsprechend unterschiedlich sind die Risiken für Verbraucherinnen und Verbraucher.

Für viele beginnt der Kontakt mit Finanzthemen auf TikTok und Instagram. Hier wird Aufmerksamkeit geweckt, und das Thema Geldanlage verliert seinen Schrecken. Auf TikTok entsteht dabei eine parasoziale Nähe: Der Finfluencer wirkt wie ein Freund oder Motivator, und die virale Reichweite verstärkt seine Wirkung. Aus dieser Nähe heraus werden Produkte oft direkt vermittelt. Instagram setzt stärker auf persönliche Erzählungen und Alltagsnähe. Hier wird die Finanzberatung häufig durch ein eigenes Geschäftsmodell ersetzt, etwa durch Coachings oder eigene Produkte. Die Kürze der Formate verleitet zur starken Vereinfachung. Hinzu kommen gezielt platzierte Affiliate-Links, gefälschte Accounts bekannter Finfluencer und Hinweise, die so versteckt sind, dass kaum jemand sie wahrnimmt. Gerade für Einsteiger birgt das die Gefahr, auf Grundlage von Halbwissen zu entscheiden.

Wer tiefer einsteigen will, landet oft bei YouTube oder bei Podcasts auf Spotify. Dort werden Zusammenhänge erklärt, Produkte analysiert und Orientierung geboten. YouTube-Finfluencer signalisieren formalisierte Expertise. Ihr Vertrauen stützt sich auf messbare Glaubwürdigkeitssignale wie Abonnentenzahlen und Aufrufe sowie auf die Tiefe langer Formate. Doch Autorität ist nicht gleich Qualifikation, und ein Nachweis fehlt häufig. Nicht selten münden die Inhalte in kostenpflichtige Kurse und Coachings, und der Schwerpunkt liegt auffällig oft auf dem Trading.

Eine eigene Rolle spielt X. Hier geht es um die Deutungshoheit über Finanzinformationen und um die schnelle Interpretation des Marktgeschehens in Echtzeit. Viele Nutzer inszenieren sich als Experten. Das Verifizierungssymbol verleiht ihnen scheinbare Glaubwürdigkeit, obwohl es schlicht käuflich ist. Viele Inhalte drehen sich um Kryptowährungen und bewegen sich im Graubereich zwischen persönlicher Einschätzung und Anlageempfehlung. Hypes können in kürzester Zeit entstehen und sich rasant verbreiten.

Am schwersten zu durchschauen sind geschlossene und kollektive Räume wie Reddit und Telegram. Reddit erfüllt eine kollektive Orientierungsfunktion. Nutzer tauschen sich aus und beantworten einander Fragen. Vertrauen entsteht hier, weil die Community formal keine eigenen Interessen verfolgt. Doch die Dynamik des Schwarms ersetzt keine fundierte Beratung, und Verantwortliche gibt es nicht. Telegram dagegen ist ein abgeschotteter Raum für Beratung und Vertrieb. Dort inszenieren sich pseudonyme Akteure als Autoritäten, und das Gefühl, zu einem exklusiven Kreis zu gehören, schafft Vertrauen. Es werden Handelssignale geteilt und Kontakte vermittelt, häufig zu Offshore-Plattformen und nicht selten bis hin zu offenem Betrug.

Entscheidend ist, dass diese Plattformen nicht isoliert nebeneinanderstehen. Sie greifen ineinander wie ein Trichter. Die Aufmerksamkeit entsteht auf Instagram und TikTok, die Vertiefung folgt auf YouTube und Spotify, Meinungen bilden sich auf X. Das eigentliche Geschäft verlagert sich dann häufig in geschlossene Gruppen auf Telegram oder WhatsApp. Dort ist es für Außenstehende und die Aufsicht kaum noch sichtbar. Wer Verbraucher wirksam schützen will, muss deshalb den gesamten Weg im Blick behalten, vom ersten Video bis zur Einzahlung.

Abbildung 2: Plattformlogik

PlattformInhaltZentraler Vertrauensmechanismus
TikTokParasoziale Nähe + direkte ProduktvermittlungMotivator-/Freund-Rollenbild, virale Reichweite
InstagramGeschäftsmodell-Substitution (Coaching, Produkte)Persönliche Erzählung, Alltagsnähe
YouTubeSignalisierung formalisierter ExpertiseQuantifizierbare Glaubwürdigkeitssignale, Langformat-Tiefe
XDeutungshoheit über FinanzinformationKäufliches Verifizierungssignal, Selbstdarstellung als Experte
RedditKollektive OrientierungsfunktionFormale Interessenneutralität der Community
TelegramAbgeschottete Beratungs- und VertriebsfunktionPseudonyme Autoritätsinszenierung, Exklusivität

Rechtliche Rahmenbedingungen

Maßgeblich dafür, ob Finfluencer-Aktivitäten in Deutschland rechtlich als Anlageberatung bewertet werden, sind die Bestimmungen des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) beziehungsweise des Wertpapierinstitutsgesetzes (WpIG). Denenzufolge liegt eine erlaubnispflichtige Anlageberatung dann vor, wenn eine konkrete, auf die individuelle Situation einer Anlegerin oder eines Anlegers zugeschnittene Empfehlung ausgesprochen wird. Entsprechend reguliert ist die klassische Bankberatung. Da Finfluencer aber in der Regel an ein breites, anonymes Publikum kommunizieren, erfüllen ihre Inhalte diese Kriterien überwiegend nicht. Faktisch fallen sie damit aus dem regulatorischen Verbraucherschutzregime der §§ 63 ff. WpHG heraus. Es ist also eine regulatorische Asymmetrie entstanden, derzufolge dieselbe Informationsvermittlung auf der einen Seite umfassend, auf der anderen Seite kaum reguliert wird.

Problematisch ist über alle Plattformen hinweg vor allem die häufig unklare Trennung zwischen redaktionellem Content und werblichen Inhalten. Das entsprechend regulatorische Problem wird von den Behörden und Institutionen bereits breit thematisiert: Die BaFin fordert eine verbindliche Offenlegung von Kooperationen und finanziellen Gegenleistungen. Auf europäischer Ebene verlangt die Unfair Commercial Practices Directive (UCPD) eine klare Kennzeichnung gesponserter Inhalte .Auch die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) betont, dass Investmentempfehlungen auf Social Media denselben Offenlegungsstandards unterliegen sollten wie klassische Anlageempfehlungen. Im Rahmen der europäischen Retail Investment Strategy (RIS) hat die Europäische Kommission zudem eine Reihe von Maßnahmen vorgeschlagen, um ein „Level Playing Field“ zwischen regulierten Finanzdienstleistern und nicht lizenzierten Social-Media-Akteuren herzustellen, unter anderem durch verbindliche Offenlegungspflichten für bezahlte Inhalte und harmonisierte Kennzeichnungsstandards.


Auch die Aktualisierung des BaFin-Merkblatts zur Anlageberatung und verschärfte Transparenzhinweise der BaFin zu Anlageempfehlungen auf Social Media deuten auf eine zunehmende regulatorische Aufmerksamkeit für das Feld hin. Die herausgearbeitete strukturelle Asymmetrie zwischen regulierter Bankberatung und weitgehend unregulierter Finfluencer-Kommunikation bleibt jedoch bislang in ihrem Kern bestehen, insbesondere auf den stärker abgeschotteten Plattformen Telegram und in Teilen bei Reddit.

Handlungsempfehlungen: Wer jetzt handeln muss – und wie

Finanzthemen auf Instagram, TikTok und YouTube erreichen heute Millionen Menschen. Das kann Wissen vermitteln und Hemmschwellen abbauen. Es öffnet aber auch Tür und Tor für verdeckte Werbung, übertriebene Renditeversprechen und schlichten Betrug. Damit digitale Finanzinhalte mehr nützen als schaden, sind alle Beteiligten gefragt: Plattformbetreiber, Finfluencer, Anlegerinnen und Anleger und nicht zuletzt die Regulierung.

Plattformbetreiber: Transparenz schaffen

Viele Nutzer halten den blauen Haken für ein Gütesiegel. Tatsächlich kann er für eine Identitätsprüfung stehen, für öffentliche Relevanz oder schlicht für ein bezahltes Abonnement. Verifizierungssymbole müssen diese Unterschiede klar erkennbar machen. Außerdem sollten Plattformen gefälschte Duplikate bekannter Accounts schneller erkennen und entfernen. Für Finanzinhalte braucht es zudem eine verpflichtende, einheitliche Kennzeichnung von Affiliate-Links und bezahlten Partnerschaften.

Dafür gibt es bereits ein Vorbild: Auf Online-Marktplätzen gelten dauerhafte oder wiederholte Angebote als Hinweis auf gewerbliches Handeln. Wer dort keinen Gewerbenachweis erbringt, riskiert die Löschung seines Angebots. Übertragen auf Social Media hieße das: Werbekennzeichnung und Affiliate-Links prüfen, Transparenz- und Risikohinweise kontrollieren, Fake-Accounts konsequent entfernen und gegebenenfalls einen Erlaubnis- oder Registrierungsnachweis verlangen.

Finfluencer: Glaubwürdigkeit belegen

Wer anderen Finanztipps gibt, sollte offenlegen, worauf die eigene Expertise beruht. Dazu gehören überprüfbare Angaben zu Ausbildung, Berufserfahrung und Qualifikation. Risikohinweise gehören in den Beitrag selbst und nicht versteckt in die Videobeschreibung oder auf eine externe Website. Affiliate-Links und bezahlte Kooperationen müssen klar und gut sichtbar gekennzeichnet sein. Und wer eine einzelne Aktie oder Kryptowährung empfiehlt, sollte offenlegen, ob er selbst investiert ist.

Anlegerinnen und Anleger: Kritisch bleiben

Auch die Nutzer selbst können sich schützen. Sie sollten Informationen aus mehreren Quellen vergleichen und bewusst zwischen Information und Werbung unterscheiden. Erfolgsscreenshots und Renditeversprechen verdienen gesunde Skepsis. Vor jeder Einzahlung lohnt ein Blick in die Unternehmensdatenbank der BaFin und auf die einschlägigen Warnlisten. So fallen unseriöse Anbieter oft schon früh auf.

Regulierung: Klare Regeln, praxisnah umgesetzt

Damit diese Empfehlungen wirken, braucht es einen verlässlichen Rahmen. An erster Stelle steht eine klare Abgrenzung zwischen Finanzbildung, Werbung und Anlageberatung. Heute verschwimmen diese Grenzen häufig. Nötig sind außerdem verbindliche Standards für Werbekennzeichnung und Risikohinweise.

Die Aufsicht sollte sich vor allem auf Hochrisiko-Inhalte konzentrieren, also auf Renditeversprechen, Krypto-Angebote und kostenpflichtige VIP-Gruppen. Gerade dort, wo öffentlich kaum etwas sichtbar ist, braucht es Monitoring: in Direktnachrichten, geschlossenen Communities und bei verdeckter Monetarisierung. Wer täuscht oder Transparenzpflichten missachtet, muss mit sichtbaren Sanktionen rechnen. Nur so entsteht eine abschreckende Wirkung. Gleichzeitig dürfen die vielen seriösen Finfluencer nicht allein gelassen werden. Verständliche Leitfäden, Checklisten und digitale Anlaufstellen helfen ihnen, die Regeln einzuhalten.

Fazit

Regulierung sollte praxisnah sein, ohne den Verbraucherschutz zu schwächen. Das Ziel ist nicht, Finanzinhalte in sozialen Medien zu verhindern. Sie sollen so transparent werden, dass Nutzer echte Information von Werbung und seriöse Hinweise von Betrug unterscheiden können. Das gelingt nur, wenn Plattformen, Finfluencer, Anleger und Gesetzgeber gemeinsam Verantwortung übernehmen.

Zitiervorschlag

Hönig, Michaela (2026): Von TikTok bis Telegram: Wie Finfluencer Banken Konkurrenz machen. In: eFinBlog. https://zevedi.de/efinblog-wie-finfluencer-banken-konkurrenz-machen/ [13.10.2026]. https://doi.org/10.83253/yz37-3a79

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Information und Desinformation – wie steht es um die Netzöffentlichkeit?

Das Coverbild des Digitalgespräch-Podcasts. Folge 53 mit Christian Stöcker

Der Medienwandel ist längst vollzogen. Damit hat sich in Sachen „News“ eine komplizierte Gemengelage entwickelt: Das Internet ist zu einem Marktplatz der Aufmerksamkeit geworden, und prinzipiell kann jede und jeder über soziale Medien, Webseiten oder Chatkanäle „Content“ verbreiten. Quellen für Nachrichten und Informationen über das öffentliche Leben sind also längst nicht mehr beschränkt auf Zeitungsredaktionen und Rundfunkanstalten, die seriös journalistisch arbeiten – im Gegenteil werden solche etablierten Medien zunehmend von alternativen Anbietern verdrängt. Diese verfolgen teilweise mehr oder weniger offen wirtschaftliche oder politische Interessen, die mit der Einhaltung journalistischer Standards unvereinbar sind, und in der Vielzahl der Stimmen im Netz verbreiten etliche gezielt falsche oder irreführende Meldungen. Derlei Desinformation ist ein Problem für den demokratischen Diskurs, führt zu Verunsicherung und Spaltung und hat direkte Auswirkungen in der Realität, die mitunter schwer oder gar nicht mehr einzufangen sind. Solche Effekte sind von den Institutionen, die Desinformation verbreiten, beabsichtigt und bereits in der Breite sichtbar, sie werden durch automatisierte Prozesse, Algorithmen und generative KI verstärkt. Wie können wir als Gesellschaft auf diese Entwicklung reagieren, und welche Rolle hat der Journalismus und haben Medienschaffende dabei?

Christian Stöcker ist Journalist, Autor und Professor für Digitale Kommunikation an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, wo er den Master-Studiengang „Digitale Kommunikation“ leitet. Zuvor verantwortete er bei SPIEGEL ONLINE das Ressort Netzwelt. Der Experte für digitale Medien und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen erklärt im Digitalgespräch die Transformation der Medienlandschaft, die wir in den letzten Jahrzehnten vollzogen haben, gibt Einblicke in Funktionsweisen und Hintergründe zentraler Online-Plattformen und zeigt Verknüpfungen mit aktuellen politischen und sozialen Entwicklungen auf. Er beschreibt, welche Auswirkungen das Vorhandensein von Desinformation auf das Berufsbild des Journalismus hat und wie junge Medienschaffende darauf vorbereitet werden. Mit den Gastgeberinnen Marlene Görger und Petra Gehring diskutiert Stöcker das Szenario, das uns erwartet, wenn die Desinformations-Strategien weiterhin erfolgreich sind, welche Maßnahmen dagegen ergriffen werden könnten – und welchen Regeln sich alle unterwerfen sollten, die die Möglichkeiten eines demokratischen Diskurses erhalten und die Schäden eindämmen wollen.

Folge 53: Digitalgespräch mit Christian Stöcker von der HAW Hamburg, 18. Juni 2024

Weitere Informationen:

Zur im Gespräch erwähnten Studie von Soroush Vosoughi et. al von 2016 zur Verbreitung von Desinformation in Online-Medien: https://www.science.org/doi/10.1126/science.aap9559

Zur im Gespräch erwähnten Initiative „Klickwinkel“: https://klickwinkel.de/

Zur im Gespräch erwähnten Initiative „Use the News“: https://www.usethenews.de/de

Alle Folgen des Digitalgesprächs
Folge 84: Vorbereitungen für das Zeitalter des Quanten­computing

Mit Manfred Rieck von DB Systel GmbH | 13. Oktober 2026 | zur Folge

Folge 83: Intellektuell souverän? Lehre an Hochschulen und generative KI

Mit Folkmar Bornemann von der Technischen Universität München | 22. September 2026 | zur Folge

Folge 82: Digitales Bezahlen

Mit Barbara Brandl von der Goethe-Universität Frankfurt am Main | 4. August 2026 | zur Folge

Folge 81: Kunstwerke als Mittel forschenden Nachdenkens über KI

Mit Mariya Dzhimova von der Hochschule für Musik und Theater München und der Hochschule München | 14. Juli 2026 | zur Folge

Folge 80: Moderne Robotik: Leistungssprünge durch KI

Mit Jan Peters von der Technischen Universität Darmstadt | 23. Juni 2026 | zur Folge

Folge 79: Der Blaue Engel für Software

Mit Anna Zagorski vom Umweltbundesamt | 2. Juni 2026 | zur Folge

Folge 78: Synthetische Daten: Was macht sie aus und wie kommen sie im KI-Training zum Einsatz?

Mit Sören Pirk von der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel | 12. Mai 2026 | zur Folge

Folge 77: Generative KI und die Musikbranche: Die Musterklagen der GEMA

Mit Kai Welp von der GEMA | 31. März 2026 | zur Folge

Folge 76: Digitaler Zugang zu Kulturgütern

Mit Reinold Schmücker von der Universität Münster | 10. März 2026 | zur Folge

Folge 75: KI in der Diagnostik seltener Erkrankungen

Mit Michael von Wagner vom Universitätsklinikum Frankfurt am Main | 17. Februar 2026 | zur Folge

Folge 74: Mittels KI erzeugte Deepfakes: Was sagt die Rechts­wissen­schaft?

Mit Viktoria Kraetzig von der Goethe-Universität Frankfurt | 27. Januar 2026 | zur Folge

Folge 73: Social Media in der Hochschul­kommunikation und der Ausstieg aus X

Mit Patrick Honecker von der Technischen Universität Darmstadt | 9. Dezember 2025 | zur Folge

Folge 72: Die Umsetzung des AI Act – wie wirkt die neue Verordnung sich aus?

Mit Domenik Wendt von der Frankfurt University of Applied Sciences | 18. November 2025 | zur Folge

Folge 71: Was sind und was leisten KI-Reallabore?

Mit Johannes Buchheim von der Philipps-Universität Marburg | 28. Oktober 2025 | zur Folge

Folge 70: Digitali­siertes Fahrrad: Welche Fort­ent­wick­lung­en gibt es?

Mit Rainer de Mey von Riese & Müller | 7. Oktober 2025 | zur Folge

Folge 69: Lehren und Erfahrungen aus dem Cyber-Angriff auf die Uni Gießen

Mit Matthias Stenke von der Justus-Liebig-Universität Gießen | 16. September 2025 | zur Folge

Folge 68: Digitale Werkzeuge und die Archäologie

Mit Friederike Fless von der Freien Universität Berlin und dem Deutschen Archäologischen Institut (DAI) | 5. August 2025 | zur Folge

Folge 67: Entwicklungs­sprünge, Zeiten­wende und KI: Neues zum Quanten­computing

Mit Frank Wilhelm-Mauch von der Universität des Saarlandes und dem Forschungszentrum Jülich | 15. Juli 2025 | zur Folge

Folge 66: Was weiß man über "Internet-Sucht"?

Mit Anja Bischof von der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universität zu Lübeck | 24. Juni 2025 | zur Folge

Folge 65: Wissen, Verantwortung, Effizienz: Der Arztberuf unter dem Einfluss „Künstlicher Intelligenz“

Mit Oswald Hasselmann von der Schweizerischen Gesellschaft für Biomedizinische Ethik | 3. Juni 2025 | zur Folge

Folge 64: Literatur vereinfachen – mit KI? Digitalität und kulturelle Teilhabe

Mit Thomas Kater von der Universität Münster | 13. Mai 2025 | zur Folge

Folge 63: Das Virtual Operations Support Team des THW: Internet-Einsätze im Zivil- und Katastrophen­schutz

Mit Ralf Daniel vom Virtual Operations Support Team (VOST) des THW | 1. April 2025 | zur Folge

Folge 62: Schutz mittels Digital Services Act: Die Durchsetzung von Kinderrechten in digitalen Diensten

Mit Michael Terhörst von der Stelle zur Durchsetzung von Kinderrechten in digitalen Diensten (KidD) | 11. März 2025 | zur Folge

Folge 61: Digital Streetwork: Sozialarbeit in digitalen Räumen

Mit Christina Dinar von der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin | 18. Februar 2025 | zur Folge

Folge 60: Weit mehr als Technik: Suchmaschinen verstehen

Mit Dirk Lewandowski von der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg | 28. Januar 2025 | zur Folge

Folge 59: Was sind Berufsbilder und verändern sie sich durch Digitalität?

Mit Britta Matthes vom Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit | 26. November 2024 | zur Folge

Folge 58: Gesetze im „Digitalcheck“ und was daraus folgt: Verwaltung digitaltauglich aufstellen

Mit Stephanie Kaiser von der DigitalService GmbH des Bundes | 5. November 2024 | zur Folge

Folge 57: Dynamische digitale Strategien für den europäischen Sender ARTE

Mit Kemal Görgülü von ARTE GEIE | 15. Oktober 2024 | zur Folge

Folge 56: Tokenisierung von CO2-Zertifikaten: Blockchain für den Klimaschutz?

Mit Dominik Skauradszun von der Hochschule Fulda | 24. September 2024 | zur Folge

Folge 55: IT-Riesen und Softwaremonopole: Das Ringen der Hochschulen um digitale Souveränität

Mit Ramin Yahyapour von der Georg-August-Universität Göttingen und der Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung mbH Göttingen | 3. September 2024 | zur Folge

Folge 54: Infrastrukturen im Weltraum für die Digitalität auf der Erde

Mit Holger Krag vom Europäischen Raumflugkontrollzentrum (ESOC) | 13. August 2024 | zur Folge

Folge 53: Information und Desinformation – wie steht es um die Netzöffentlichkeit?

Mit Christian Stöcker von der HAW Hamburg | 18. Juni 2024 | zur Folge

Folge 52: KI und der Wert menschlicher Autorschaft: Der Kampf ums Urheberrecht

Mit Nina George vom European Writers‘ Council | 28. Mai 2024 | zur Folge

Folge 51: Kreatives Schreiben mit KI

Mit Jenifer Becker von der Universität Hildesheim | 7. Mai 2024 | zur Folge

Folge 50: Ein „Digitaler Zwilling“ aus Körperdaten? Auf dem Weg in die Gesundheitsvorsorge der Zukunft

Mit Malte Gruber von der Justus-Liebig-Universität Gießen | 16. April 2024 | zur Folge

Folge 49: Steuerfahndung mit Künstlicher Intelligenz: Panama, Pandora und mehr

Mit Christian Voß von der Forschungsstelle Künstliche Intelligenz (FSKI) am Finanzamt Kassel | 26. März 2024 | zur Folge

Folge 48: Der AI Act der EU: Wie er zustande kam und wie er KI reguliert

Mit Domenik Wendt von der Frankfurt University of Applied Sciences | 5. März 2024 | zur Folge

Folge 47: KI und Haftung: Wer steht ein für die Fehler Künstlicher Intelligenz?

Mit Carsten Gerner-Beuerle vom University College London | 13. Februar 2024 | zur Folge

Folge 46: Arena of IoT: ein Fußballstadion als digitales Reallabor

Mit Oliver Bäcker von EintrachtTech GmbH | 23. Januar 2024 | zur Folge

Folge 45: Digitale Forensik

Mit Felix Freiling von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg | 12. Dezember 2023 | zur Folge

Folge 44: Von Grundsatzdebatte bis Wahlkampf: Digital Kommunizieren in politischen Parteien

Mit Isabelle Borucki von der Philipps-Universität Marburg | 21. November 2023 | zur Folge

Folge 43: Digitalität und der demokratische Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks

Mit Florian Hager vom Hessischen Rundfunk | 31. Oktober 2023 | zur Folge

Folge 42: Sensible Daten für die Wissenschaft: Weshalb ein Forschungs­daten­gesetz?

Mit Stefan Bender von der Deutschen Bundesbank | 10. Oktober 2023 | zur Folge

Folge 41: Modellieren, Simulieren, Optimieren – die Digitalisierung des Energienetzes

Mit Alexander Martin von der Technischen Universität Nürnberg | 19. September 2023 | zur Folge

Folge 40: Digitalisierte Landwirtschaft – das Beispiel Obstbau

Mit Christine Rösch vom Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) | 8. August 2023 | zur Folge

Folge 39: Lehren und Lernen nach der Pandemie: Der schwierige Umbau des digitalen Schulunterrichts

Mit Jan Marco Leimeister von der Universität Kassel | 18. Juli 2023 | zur Folge

Folge 38: Digitale Kunstwerke bewahren: eine Herausforderung für Museen

Mit Margit Rosen vom ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe | 27. Juni 2023 | zur Folge

Folge 37: Tageszeitungen: Wie verändern sie sich im digitalen Wandel?

Mit Carsten Knop von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung | 6. Juni 2023 | zur Folge

Folge 36: Wie es Computern gelingt, eigenständig mit Sprache umzugehen

Mit Chris Biemann von der Universität Hamburg | 16. Mai 2023 | zur Folge

Folge 35: Daten­vielfalt hand­hab­bar machen – das Beispiel Bio­di­versi­täts­forschung

Mit Barbara Ebert von der Gesellschaft für Biologische Daten e. V. | 4. April 2023 | zur Folge

Folge 34: Maschinelles Lernen im Umweltmonitoring

Mit Hanna Meyer von der Universität Münster | 14. März 2023 | zur Folge

Folge 33: Was können kleine und große Drohnen? Zur Automatisierung von Fluggeräten

Mit Uwe Klingauf von der Technischen Universität Darmstadt | 21. Februar 2023 | zur Folge

Folge 32: Digitales Kreditscoring: Wie Datenanalysen darüber entscheiden, wem man Geld leiht und wem nicht

Mit Katja Langenbucher von der Goethe-Universität Frankfurt am Main | 31. Januar 2023 | zur Folge

Folge 31: Biochemie trifft Informatik: Wie man digitale Daten in DNA speichern kann

Mit Robert Grass von der ETH Zürich | 20. Dezember 2022 | zur Folge

Folge 30: In die eigene finanzielle Zukunft schauen: Digitale Rententransparenz

Mit Andreas Hackethal von der Goethe-Universität Frankfurt a.M. | 29. November 2022 | zur Folge

Folge 29: Gaming-Kultur für alle: Szenen, Debatten und ein Milliardenmarkt

Mit Rae Grimm von Webedia Gaming GmbH | 8. November 2022 | zur Folge

Folge 28: Digitale Spielräume in der Musikproduktion

Mit David Waldecker von der Universität Siegen | 18. Oktober 2022 | zur Folge

Folge 27: Hacker-Attacken und IT-Management: Cyber-Risiken versichern

Mit Florian Salm von der Gothaer Allgemeine Versicherung AG und Ulrich Greveler von der Hochschule Rhein-Waal | 27. September 2022 | zur Folge

Folge 26: Seltene Rohstoffe und Elektroschrott: Über Materialität und Recyclingprobleme des Digitalen

Mit Mathias Schluep vom World Resources Forum | 6. September 2022 | zur Folge

Folge 25: Sterben, Trauern und Vermächtnis: Was ändert sich durch Digitalität?

Mit Stephan Neuser vom Bundesverband Deutscher Bestatter e. V. | 16. August 2022 | zur Folge

Folge 24: Was ist das Darknet und was passiert dort?

Mit Kai Denker von der Technischen Universität Darmstadt | 5. Juli 2022 | zur Folge

Folge 23: Hochleistungsrechnen zu Zukunftsfragen: Das Deutsche Klimarechenzentrum

Mit Thomas Ludwig vom Deutschen Klimarechenzentrum | 14. Juni 2022 | zur Folge

Folge 22: Open Source für die öffentliche Verwaltung: das Beispiel Schleswig-Holstein

Mit Marit Hansen, Landesbeauftragte für Datenschutz Schleswig-Holsteins | 24. Mai 2022 | zur Folge

Folge 21: Von Datenschutz zu Datensouveränität: informationelle Selbstbestimmung in der digitalen Gesellschaft

Mit Steffen Augsberg von der Justus-Liebig-Universität Gießen | 3. Mai 2022 | zur Folge

Folge 20: Von Cartoons zu Instagram: „Perfekte Bilder“ und das Körperverhältnis von Mädchen

Mit Maya Götz vom Internationalen Zentralinstitut für das Jugend- und Bildungsfernsehen (IZI) des Bayerischen Rundfunks | 12. April 2022 | zur Folge

Folge 19: Verträge automatisieren? Was sind und was leisten „Smart Contracts“?

Mit Nikolas Guggenberger von der Yale Law School | 22. März 2022 | zur Folge

Folge 18: KI und Krieg: Verhandeln für eine UN-Konvention gegen tödliche autonome Waffensysteme

Mit Anja Dahlmann vom Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg | 1. März 2022 | zur Folge

Folge 17: Was ist Gaia-X?

Mit Boris Otto von der TU Dortmund und dem Fraunhofer ISST | 8. Februar 2022 | zur Folge

Folge 16: Cookies, AirTags, Metadaten: Wohin führt das Tracking?

Mit Matthias Hollick von der Technischen Universität Darmstadt | 25. Januar 2022 | zur Folge

Folge 15: Mit Physik rechnen: Quanten­computer in der Realität

Mit Frank Wilhelm-Mauch von der Universität des Saarlandes | 11. Januar 2022 | zur Folge

Folge 14: Vermitteln, voranbringen, ermöglichen: Wie macht eine Digitalministerin Politik?

Mit Kristina Sinemus, der Hessischen Ministerin für Digitale Strategie und Entwicklung | 14. Dezember 2021 | zur Folge

Folge 13: Likes, Bewertungen und smarte Assistenten – Risiken einer digitalen „Verbraucherdemokratie“

Mit Jörn Lamla von der Universität Kassel | 30. November 2021 | zur Folge

Folge 12: Von der Münze zum Token: Geld, Wert und Währung in der Digitalität

Mit Martin Diehl von der Deutschen Bundesbank | 16. November 2021 | zur Folge

Folge 11: Smarte Stadtentwicklung – was tun kommunale Unternehmen?

Mit Klaus-Michael Ahrend von der HEAG Holding AG | 2. November 2021 | zur Folge

Folge 10: Genetische Information im digitalen Zeitalter: Der Streit um das Nagoya-Protokoll

Mit Anna Deplazes Zemp von der Universität Zürich | 19. Oktober 2021 | zur Folge

Folge 9: Anspruch und Wirklichkeit: Wie steht es um den Datenschutz?

Mit Alexander Roßnagel, dem Hessischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit | 5. Oktober 2021 | zur Folge

Folge 8: Predictive Policing und die Folgen: Datenanalyse in der Polizeiarbeit

Mit Simon Egbert von der Universität Bielefeld | 21. September 2021 | zur Folge

Folge 7: DE-CIX und die Architektur des Internets

Mit Harald A. Summa von eco – Verband der Internetwirtschaft e. V. | 7. September 2021 | zur Folge

Folge 6: Datenträger, Datendienste, Datenspuren: wissenschaftliche Bibliotheken und Verlage im digitalen Wandel

Mit Katrin Stump von der Universitätsbibliothek Braunschweig | 3. August 2021 | zur Folge

Folge 5: Datenchirurgie? Intelligente Technik im OP

Mit Stefanie Speidel vom Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen in Dresden | 20. Juli 2021 | zur Folge

Folge 4: KI in der Finanzwelt

Mit Florian Möslein von der Philipps-Universität Marburg | 6. Juli 2021 | zur Folge

Folge 3: Blockchain nach Bitcoin: Regeln in der Welt der Krypto-Token

Mit Sebastian Omlor von der Philipps-Universität Marburg | 22. Juni 2021 | zur Folge

Folge 2: Emotet & Co: der Kampf gegen Cyberkriminalität

Mit Linda Bertram von der Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität | 8. Juni 2021 | zur Folge

Folge 1: Überwachung messbar machen

Mit Ralf Poscher vom Max-Planck-Institut zur Erforschung von Kriminalität, Sicherheit und Recht | 26. Mai 2021 | zur Folge

Folge 0: Digitalgespräch - ab dem 26. Mai 2021

Ein Vorgeschmack auf das Digitalgespräch | 24. Mai 2021 | zur Folge

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