
Mit der Verordnung über Märkte für Kryptowerte (MiCAR) hat die Europäische Union einen weltweit führenden Regulierungsrahmen geschaffen. Erste Erfahrungen zeigen jedoch, dass Emittenten und Dienstleister, die den Vorgaben nicht entsprechen, etwa aufgrund fehlender White Paper oder unzureichender technischer Schutzvorkehrungen, den Markt verlassen müssen. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, wie der Schutz von Anlegern und Verbrauchern in diesem dynamischen Umfeld wirksam gestaltet werden kann.
Die Projektgruppe AVK untersucht, wie Informationsasymmetrien abgebaut, präventive Schutzmechanismen entwickelt und Social-Media-Kanäle für eine verlässliche Informationsbeschaffung genutzt werden können. Besondere Aufmerksamkeit gilt Extremsituationen wie Zulassungsentzug, Abwicklung oder Insolvenz, in denen klare und zugängliche Informationen für Anleger und Verbraucher entscheidend sind. Im interdisziplinären Austausch werden rechtliche und technische Instrumente analysiert, um den bestehenden unions- und nationalrechtlichen Rahmen weiterzuentwickeln und Ansätze für einen effektiven und effizienten Anlegerschutz zu erarbeiten.
Anleger- und Verbraucherschutz in Kryptomärkten
Interner Workshop
Freitag, 12. Dezember 2025, 11:00–13:00 Uhr
Online per Teams
Der Workshop wird von der Projektgruppe
Anleger- und Verbraucherschutz in Kryptomärkten (AVK) des
Zentrums verantwortungsbewusste Digitalisierung (ZEVEDI) organisiert.
Beteiligte Wissenschaftler:innen
Prof. Hon.-Prof. Dr. Dominik Skauradszun, LL.M., RiOLG, Hochschule Fulda | Sprecher | mehr Information
Prof. Dr. Sebastian Omlor, LL.M. (NYU), LL.M. Eur., Philipps-Universität Marburg | stellvertretender Sprecher | mehr Information
Prof. Dr. Dr. Walter Blocher, Universität Kassel | mehr Information
Prof. Dr. Michaela Hönig, Frankfurt University of Applied Sciences | mehr Information
Prof. Dr. Dr. Alexander Morell, Goethe-Universität Frankfurt | mehr Information
Prof. Dr. Florian Möslein, Dipl.-Kfm., LL.M. (London), Philipps-Universität Marburg | mehr Information
Prof. Dr. Nils Urbach, Frankfurt University of Applied Sciences | mehr Information




