Profil

Das Zentrum verantwortungsbewusste Digitalisierung bündelt Forschungsexpertise zu Analyse und Gestaltung normativer Dimensionen des digitalen Wandels und bringt diese u.a. mittels ergebnisorientierter, beteiligungsoffener Projektgruppen zu aktuellen Themen zusammen.

Das Zentrum soll Verantwortung als wichtigen Gesichtspunkt von Technologieentwicklung wie auch von Fragen der Steuerung des digitalen Wandels konkretisieren, reflektieren und umsetzbar machen, den Transfer von Wissen in die Wirtschaft und auch in breite Öffentlichkeiten hinein stärken und die Politik hierzu forschungsbasiert beraten. Dabei werden insbesondere innovationsbezogene, rechtliche und ethische Aspekte sowie die Grundwerte von Freiheitlichkeit und Demokratie in den Fokus gerückt. ZEVEDI vernetzt und unterstützt grundlegende Forschung durch innovative Arbeitsformate, greift aber auch laufende Debatten auf und setzt Impulse für eine demokratische und humane Gestaltung des digitalen Wandels. Entsprechend widmet es sich gleichberechtigt drei Aufgabenfeldern in Forschung, Vernetzung und Transfer.

Normenorientierung, interdisziplinär

Das Zentrum positioniert sich in der deutschen und internationalen Wissenschaftslandschaft mit einem klaren normenwissenschaftlichen Profil, das neben der (Technik- und Digital-) Ethik insbesondere die Rechtswissenschaften zu Digitalthemen und zu Fragen der Ermöglichung von Innovation zusammenbringt. Zugleich bindet das Zentrum technik-, wirtschafts- sowie gesellschaftswissenschaftliche Kompetenzen – von vornherein interdisziplinär – in alle Fragestellungen methodisch eng ein.

Innovation, Recht, Ethik

Das Zentrum erarbeitet innovative Formen der interdisziplinären Technikreflexion und des Transfers von Digitalwissen in die Wirtschaft hinein. Normen werden dabei zum interdisziplinären Gegenstand im Schnittfeld von Recht, Ethik und gesellschaftsbezogenem sowie technischem Wissen. Der aktuelle Fokus des Zentrums liegt auf den Feldern Daten, Algorithmen und KI.

Transfer in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft

Die Ergebnisse der Arbeit am Zentrum fließen in die beteiligten Hochschulen und wissenschaftlichen Disziplinen zurück. Das Zentrum adressiert in seiner Arbeit gleichwohl drei gleichberechtigte Zielfelder: Wissenschaft, Politik/Öffentlichkeit und Wirtschaft. Darauf stellen sich auch die prozess- und kommunikationsorientierten Methoden sowie die wissenschaftlich innovativen Arbeitsformate des Zentrums ein.

Struktur