• eFin-Blog

    • „Eigenes Risiko als Gefahr für andere“
      Vogl beschreibt keine spekulative Dystopie, keine (etwa marxistische) Parteinahme, sondern eine historisch geleitete Beschreibung von der Entstehung, Expansion und Ermächtigung von Finanzmärkten, die in den letzten Jahrzehnten vor allem von Technologien des Digitalen gepusht wurden, um schließlich in etwas, was er „Plattformkapitalismus“ nennt, zu münden. Das nimmt aber zuweilen dystopische Züge an.
    • Kein Weiterkommen in der EU? Die EU-Wahlen und der digitale Euro
      Erhoffte, erste – wenn auch vorläufige – Stellungnahmen zum digitalen Euro seitens des Währungsausschusses geschweige denn des EU-Parlamentes sind zum Ende der Legislaturperiode ausgeblieben. Prognosen versprechen Gegnern eines digitalen Euro Aufwind. Die Zukunft des digitalen Euro bleibt ungewiss.
    • Worüber reden wir, wenn wir über Geldpolitik reden?
      „Geldpolitik im Umbruch“, so Titel und Diagnose eines bei der Bundeszentrale für politische Bildung erschienenen Sammelbandes, der aber mehr sein möchte als nur Diagnose: die Autor:innen möchten den geldpolitischen Diskursraum öffnen und die Spanne vorstellbarer Geldordnungen erweitern.
    • Coinzeit 3000 #8: Offline
      Gedanken zur geplanten Offline-Funktion eines digitalen Euros. Wie könnte die aussehen, welche physischen Formen annehmen und wie würde sie funktionieren? Und wie muss man „Offline“ verstehen, will man einen möglichst inklusiven digitalen Euro?
    • Zur „Kleinen Philosophie des Geldes“ im Augenblick seines Verschwindens
      Warum und inwiefern die Digitalisierung des Geldes die Autoren des jüngst erschienenen, gleichnamigen Buches mit dazu veranlasst hat, das Geld einer neuen Kritik zu unterziehen.
    • Der digitale Euro: Momentaufnahmen aus dem Maschinenraum der Politik
      Im Februar 2024 wurde auf verschiedenen Ebenen an den politisch-rechtlichen Voraussetzungen für ein digitales Zentralbankgeld in der Eurozone gearbeitet. Ein Blick auf Aktivitäten in Berlin und Brüssel.
    • Was die Digitalisierung des Geldes mit sozialer Ungleichheit zu tun hat
      Seit Jahrzehnten erlaubt die Digitalisierung des Bezahlens der Payment Industry zusehends große Gewinnmargen. Die Verbindung des alltäglichen Zahlens mit Konsumentenkrediten, für Gutverdiener unproblematisch, belastet ohnehin prekäre Gruppen aber überproportional. Ein Vergleich der USA mit der Eurozone zeigt, das politisches Eingreifen Abhilfe verspricht, aber auch Not tut.
    • Coinzeit 3000 #7: Token
      Nach Lektüre des lesenswerten Buches von Rachel O’Dwyer „Tokens. The Future of Money in the Age of the Platform“ (2023): Kryptowährungen, aber auch informelle digitale Werte wie Gutscheine, Gaming-Währungen und virtuelle Trophäen – alles Tokens. Aber ist es sinnvoll, alles was „nicht ganz Geld“ ist, unter dem Begriff Token zu subsumieren?
    • Coole Commons statt Krypto-Kapitalismus?
      Blockchain Radicals: How Capitalism Ruined Crypto and How to Fix It, so heißt das Buch von Joshua Dávila, auch bekannt als The Blockchain Socialist. Ein Einblick in eine ungewöhnliche polit-technologische Agenda.
    • Der digitale Euro: Ein erster Blick auf drei Herausforderungen
      Mit Blick auf die mögliche Einführung eines digitalen Euro stellen sich Fragen der diesbezüglichen EU-Kompetenz, wie möglichen Systemdestabilisierungen begegnet und der Datenschutz gewährleistet werden soll.
    • Coinzeit 3000 #6: Metaverse
      Überlegungen nach Lektüre des Buches „Das Metaverse. Und wie es alles revolutionieren wird“ (2022) von Matthew Ball.
    • Bank Run 2.0: Das Phänomen des Bankensturms im Spiegel des digitalen Wandels
      Bankenpleiten, ausgelöst durch das besorgte und massenhafte Abheben des Gesparten – ein Horrorszenario. Aber wie genau läuft ein Bankensturm ab, wie verändert oder verschärft er sich unter den Vorzeichen der Digitalisierung und welche Handlungsoptionen gibt es, um einen digitalen Bankensturm zu verhindern?
    • Simmels Erbe im Zeitalter des Digitalen: Neue Perspektiven auf Geld
      Digitales Geld ist nicht notwendigerweise nur ein Spekulationsobjekt. Folgt man Georg Simmel und seiner Kritik des klassischen Geldes, zeigt sich, dass neue Geldformen auf gesellschaftlicher Ebene womöglich auch Chancen mit sich bringen könnten.
    • Anträge, Aussprache und Anschlusskommunikation – Der digitale Euro im Bundestag
      Der digitale Euro ist ein Projekt, über das primär auf EU-Ebene entschieden wird. Zwei Oppositionsfraktionen wollen das nun ändern. Darüber wurde – am Rande – im Plenum debattiert.
    • Den digitalen Euro als öffentliches Gut entwickeln
      Auch wenn der Mehrwert eines digitalen Euros auf den ersten Blick vielleicht nicht gleich ersichtlich ist, bringt er doch viele Chancen mit sich: auf mehr Souveränität für europäische Anbieter und Bürgerinnen und Bürger. Dafür müssen allerdings noch ein paar Weichen gestellt werden.
    • Digitaler Euro: Zum Stand des politischen Prozesses
      Die Debatte über eine mögliche Einführung von digitalem Zentralbankgeld in der Eurozone läuft schon länger. Hier informieren wir über die Entwicklungen und den jeweils aktuellen Stand.
    • Von eingefrorenen Konten und ungleichen Bedingungen im internationalen Zahlungsverkehr
      Ein Interview mit der Wirtschaftssoziologin Alexandra Keiner zu Bezahlverboten im internationalen Zahlungsverkehr, wen sie besonders treffen, warum das Bewusstsein darüber sich in Grenzen hält und warum es sich für Expert:innen wie Laien lohnt, sich auszutauschen.
    • Auftakt der Ringvorlesung „Wert/Value/Valeur – Widerstreit zwischen Moral und Preis“
      Petra Gehring läutete die Ringvorlesung ein. Zur Eröffnung de Diskussion befasste sie sich mit dem moralischen Wertbegriff, dem ökonomsichen wie auch dem Begriff des Lebenswertes und deren Verhältnis zueinander.
    • Coinzeit 3000 #5: Stable, encore
      Nach Lektüre von „Cloudmoney“ von Brett Scott, dessen Buch anschaulich und vehement für den Erhalt des Bargeldes plädiert: ein erneuter Blick auf Stablecoins (siehe Coinzeit #2) und den Zugriff auf das Fiatgeldsystem, den sie Big-Tech potenziell erlauben.
    • Ein Markt des nützlichen Wissens und Nicht-Wissens
      Das etablierte Kulturformat fand am 16. September erstmalig in Frankfurt statt. Diesmal zum Thema „Follow the Money. Von analogen Werten, digitalem Geld und der Bezifferung der Welt“. 90 Expert:innen aus dem Finanzwesen, der Wissenschaft, der Politik und Kultur standen in persönlichen Gesprächen Rede und Antwort.
    • Das gefährliche Geschäft mit dem Kurs: Werbung für Kryptogeld ft. Geld für Krypto-Werbung
      Die Liste der Stars aus Unterhaltung und Sportindustrie, die für Kryptowerte, -handelsbörsen und NFTs Werbung gemacht haben, ist lang. Nur langsam kommt eine Debatte darüber zustande, welche Gefahr von solchen Werbemaßnahmen für Verbraucher:innen ausgeht.
    • Coinzeit #4: „Unbanked“
      Gedanken nach Lektüre von „Democratizing Finance. The Radical Promise of Fintech“. Was geht mit der Losung „Banking the Unbanked“ einher? Warum schreiben sie sich auch oder gerade Fintechs auf die Fahnen?
    • „Wieso wir alle mehr über Geld reden sollten“
      Finanzjournalistin und Mercator-Journalistin in Residence Anissa Brinkhoff sprach mit Oberstufenschüler:innen darüber, warum Geld, Investment und Daseinsvorsorge ein sowohl persönliches wie auch gesellschaftliches Thema ist, das alle kennen und diskutieren sollten.
    • Digitaler Euro: Formate und Inhalte der politischen Kommunikation des Projekts
      Bislang war der digitale Euro eine eher administrative Angelegenheit. Spätestens mit dem vorgelegten Verordnungsentwurf der EU-Kommission sollte auch die Vermittlung des Vorhabens in eine neue Phase öffentlicher Diskussion eintreten. Einige Eindrücke zum aktuellen Stand.
    • Coinzeit 3000 #3: „Blockchainisierung“
      An sich was Schönes: Substantive, die Verläufe ausdrücken. Aber hilft „Blockchainisierung“ dabei, um den Vorgang zu verstehen? Und ist zweitens auch nur annähernd mitgesagt, dass die ganze Sache einigermaßen komplex ist?
    • Quo vadis digitaler Euro?
      Die Europäische Kommission hat im Rahmen des „Pakets zur einheitlichen Währung“ neben dem Verordnungsentwurf über Euro-Bargeld als gesetzliches Zahlungsmittel den lang erwarteten Entwurf zur etwaigen Einführung eines digitalen Euro veröffentlicht. Ein Beitrag zu den rechtlichen Indikationen des Verordnungsentwurfs.
    • Eindrücke von der re:publica 23 – Zwischen digitalem Zentralbankgeld und finanzieller Bildung
      „Die re:publica hat sich zur wichtigsten Medien- und Gesellschaftsmesse der Republik gemausert“, resümiert der Tagesspiegel. 2023 stand sie unter dem Motto „Cash“. E-Fin & Demokratie war Anfang Juni in Berlin vor Ort.
    • eFin & Demokratie meets re:publica
      Vom 5. bis zum 7. Juni 2023 findet die re:publica, das Festival für die digitale Gesellschaft, in Berlin statt. Dieses Jahr unter dem Motto “CASH”. eFin & Demokratie wird vor Ort sein und stellt hier die mit dem Projekt in Verbindung stehenden Events – sowie im Update jene thematisch verwandten Vorträge vor, die uns besonders interessieren.
    • Finanzplatz mit Finanzierungsproblem: Ein Zeichen für den Euro?
      Bargeld verflüchtigt sich zunehmend in digitalen Zahlungsmitteln und -verfahren. Wie viel wen da die symbolische Vergegenständlichung einer Währung im öffentlichen Raum kosten darf, wurde in Frankfurt verhandelt.
    • Coinzeit 3000 #2: Stable
      In seinem Buch „Zeitenwende des Geldsystems. Vom Bankengeld zum digitalen Zentralbankgeld“ sieht Joseph Huber Stablecoins ungewöhnlich positiv. Welche Stabilität versprechen sie in dieser „Zeitenwende“?
    • Finanzsektor, Kryptowerte und Demokratie: Empfehlungen des Rats für Digitalethik
      Der Rat für Digitalethik hat Ende 2022 Empfehlungen zu den Herausforderungen der digitalen Transformation für die Stabilität von Demokratie vorgelegt. Wir dokumentieren den dritten Abschnitt mit dem Titel Finanzsektor, Kryptowerte und Demokratie.
    • Eine Graphic Novel zu Utopien digitalen Bezahlens
      Welche Chancen und Risiken birgt digitales Bezahlen – und wie funktioniert es überhaupt? Dieser Frage geht Martin Karcher in seinem „BitBlockKryptoComic“ für Jugendliche und junge Erwachsene nach, an dem er als Mercator-Journalist in Residence zu arbeiten begonnen hat.
    • Wie nah ist Europa? Erfahrungen von der virtuellen Teilnahme an einem EU-Hearing zum digitalen Euro
      Bei der virtuellen Teilnahme an der öffentlichen Anhörung „A Digital Euro – Challenges and Opportunities“ fragen wir uns, was die virtuelle Präsenz der europäischen Institutionen tatsächlich an demokratischen Mitwirkungseffekten nach sich ziehen kann.
    • Digitaler Euro: Europäische Rechtssetzung und organisierte Zivilgesellschaft
      Die Diskussion um die Einführung eines Digitalen Euro nimmt Fahrt auf. Einblicke in die Black Box der Beratungs- und Beteilungsprozesse auf EU-Ebene.
    • Coinzeit 3000 #1: Revolution
      Dass Bitcoin, Ether und digitaler Euro „unsere Wirtschaft revolutionieren“, so der Untertitel des gut lesbaren Erklärbuches „Die neue Vielfalt des Geldes“ von Cyrus de la Rubia. Revolution, Revolution, Revolution. Wir werden die Welt des Bezahlens nicht wiedererkennen – und warum?
  • ÜBER DEN BLOG
    Im Diskursprojekt eFin & Demokratie» beobachten und diskutieren wir den digitalen Wandel in Sachen „Geld“. Das Finanz- und Staatswesen wird davon ebenso erfasst wie unser aller Alltag und Miteinander. Unser Blog versucht, die Umwälzungen zu verstehen und die Debatte zu fördern - auch als Teil unserer Demokratie. Es schreiben Mitarbeiter:innen des Projekts und Gäste in freier und diverser Form darüber, was sie lernen und erforschen, was sie beunruhigt und was sie fasziniert. Wir freuen uns über Kommentare unter efin@zevedi.de.