Digitalisierung der Unternehmenskommunikation (DigUKom)

Die Kommunikation zwischen dem Management börsennotierter Aktiengesellschaften und ihren Streubesitzaktionären ist seit Dekaden Gegenstand intensiver Corporate-Governance-Forschung. Selbstverständliche Prämisse war dabei bislang, dass Kleinaktionäre hohe Transaktionskosten und Kollektivhandlungsprobleme zu überwinden haben, um in Kommunikation mit ihrem Unternehmen eintreten zu können. Mit fortschreitender Digitalisierung beobachten wir einen Paradigmenwechsel hin zu schnellen, adaptiven und breit verfügbaren Kommunikationsmedien, von denen wir auch für die Unternehmenskommunikation radikale Veränderungen erwarten. Neues Kommunikationsverhalten lässt sich für Aktionäre, für die Organe des Unternehmens, aber auch für Intermediäre wie insbesondere Investoren und Anlageberater feststellen. Ziel der Projektgruppe ist die Herleitung normativer Handlungsempfehlungen auf Basis empirischer Befunde in diesem Bereich. Dazu wird der Stand der Forschung im Bereich der Rechtswissenschaften, Philosophie und Wirtschaftswissenschaften aufgearbeitet und durch empirische Befunde mithilfe von informatischer und empirischer Forschung erweitert. Davon ausgehend, werden weitergehende Implikationen für die normativen Wissenschaften abgeleitet.

Beteiligte Wissenschaftler:innen

Prof. Dr. Oliver Hinz, Goethe-Universität Frankfurt a. M. | Sprecher | mehr information»
Prof. Dr. Florian Möslein, Dipl.-Kfm., LLM (London), Philipps-Universität Marburg | stellvertretender Sprecher | mehr information»

Prof. Dr. Lucie Flek, Philipps-Universität Marburg | mehr Information»
Prof. Dr. Katja Langenbucher, Goethe-Universität Frankfurt a. M. | mehr Information»
Prof. Dr. Sophie Loidolt, Technische Universität Darmstadt | mehr Information»

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