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Afropolitans: Wie eine digitale Community zur souveränen Nation werden will

Afropolitans: Wie eine digitale Community zur souveränen Nation werden will

Ein Beitrag von Elias Adanu

18. Dezember 2025

Stellen Sie sich vor: Wir schreiben das Jahr 2030. Sie sind Afrikanerin oder Afrikaner. Sie leben irgendwo im Ausland, in Afrika, Europa, Nordamerika oder Asien. Sie besitzen einen digitalen Pass, der durch eine digitale Identität gesichert ist und shoppen online und offline mit Bitcoin oder Ethereum, besitzen digitales Eigentum in Form von NFTs und Ihr digitaler Pass ermöglicht Ihnen, ähnlich wie der US-amerikanische oder deutsche, weltweit einfachen Zugang. Und die Kryptowährungen befreien Sie von den Limitierungen, denen Ihre nationale Währung unterliegt. All diese Vorteile ermöglicht Ihnen Ihre Staatsbürgerschaft in einer souveränen, digitalen Nation die mächtiger ist als das afrikanische Land ihrer Herkunft. Was noch? Es gibt eine Super-App, über die Sie auf deren Dienste zugreifen können, darunter speziell kuratierte professionelle Networking-Ressourcen für Menschen wie Sie, Angehörige der afrikanischen Diaspora aus der oberen Mittelschicht.

Eine von Code überzogener Umriss des afrikanischen Kontinents
Erstellt mit Adobe Firefly.

Dies ist die Zukunft, die Afropolitan Network verkauft. Jahrlang hatte es in Kalifornien Wochenend-Mixer und kulturelle Veranstaltungen für junge afrikanische Fachkräfte ausgerichtet. 2022 positionierte sich die von Silicon Valley-affinen afrikanischen Unternehmer:innen gegründete, professionelle Networking-Organisation mit der kühnen Mission neu, eine digitale Afropolitan Nation aufzubauen. Dieses Rebranding surfte auf der Welle der rasanten Verbreitung von Kryptowährungen und NFTs in den ersten COVID-19-Jahren sowie der euphorischen Prognosen, Blockchain- und Web 3.0-Technologien seien die nächste Verheißung globalen Computings und neuen Wohlstands.

Es war die Zeit, als sich NFTs für Millionensummen verkauften und Menschen über Nacht zu Krypto-Millionären wurden. In diesem Klima des Optimismus begann Afropolitan Network seine Vision einer digitalen Nation in die Tat umzusetzen: 500 potenziellen Gründungsbürger:innen wurden Limited Access – Bürgerausweise verkauft. Diese anfängliche Begrenzung verlieh dem Projekt einen Hauch von Exklusivität, obwohl Afropolitan Network letztendlich Zugang für jeden versprach. Die als digitale Pässe vermarkteten Bürgerausweise wurden auf OpenSea, einem NFT-Marktplatz auf der Ethereum-Blockchain „geminted“ bzw. „geprägt”. Jeder dieser Pässe ging mit einem NFT-Avatar,  einem Kind mit einzigartigem Aussehen, einher. Die kindlichen Züge des NFT-Avatars wurden als visuelle Darstellung der Wiedergeburt Afrikas erklärt.

Zu diesem Zeitpunkt schien das Vertrauen in Kryptowährungen und NFTs als grundlegender Infrastruktur auf mindestens vier Annahmen zu beruhen: Erstens würden die Bürger:innen der neu geschaffenen digitalen Nation ein gesetzliches Zahlungsmittel benötigen, um Geschäfte in der digitalen Welt abzuwickeln. Monate zuvor, im Oktober 2021, hatte Mark Zuckerberg Metas Vision für ein Metaverse vorgestellt, in dem digitale Immobilien gekauft, kostenpflichtige Konferenzen organisiert und Communities aufgebaut und gepflegt werden könnten. Afropolitan Network könnte daraus geschlossen haben, dass eine funktionsfähige digitale Nation auch eine digitale Währung benötigen würde. Zweitens würde die Begeisterung für Kryptowährungen die Attraktivität der digitalen Nation für potenzielle Gründungsbürger:innen steigern:  durch die mit der Staatsbürgerschaft verbundenen NFTs hätten sie ein investierbares Asset und die Möglichkeit, einer exklusiven Gruppe anzugehören. Der gemeinsame Besitz von Afropolitan-NFTs würde wahrscheinlich Gemeinschaft stiften und ähnlich funktionieren wie teure Sportwagen oder exklusive Clubs, die Wohlhabende miteinander verbinden und zugleich von anderen abgrenzen. Drittens würden Kryptowährungen und NFTs die digitale Afropolitan Nation als fortschrittlich und technologisch versiert kennzeichnen– eine direkte Aufforderung an das Afrika, das Afropolitan Network zu reformieren beansprucht. Schließlich sollte die Blockchain als dezentrales öffentliches Register, auf dem NFTs und Kryptowährungen beruhen, etwaige Sicherheitsbedenken im Zusammenhang mit dem Kauf und Besitz von Afropolitan-NFTs zerstreuen. Die NFTs, die die Staatsbürgerschaft in der digitalen Nation garantierten, sollten damit sogar sicherer sein als staatliche Daten.

Diese Annahmen müssen überzeugt haben, denn alle Gründungsbürgerschaften waren kurz nach ihrem Launch bereits ausverkauft. Und Medienberichten zufolge sammelte Afropolitan Network zum Aufbau der digitalen Nation über zwei Millionen Dollar von Risikokapital-Anlegern ein.

Was sollte schon schiefgehen? Nun: Seit 2022 ist der NFT-Markt eingebrochen, der Blockchain-Optimismus auf realistischere Anwendungsfälle zusammengeschrumpft und obwohl in Kryptowährungen weiterhin investiert wird, haben sie ihren anfänglichen Glanz verloren. So brach beispielsweise FTX, eine der größten Krypto-Börsen, zusammen und ihr in Ungnade gefallener CEO, Sam Bankman-Fried, wurde inhaftiert. Auch die vom Afropolitan Network geprägten digitalen NFT-Pässe sind inzwischen so gut wie wertlos, auch wenn die Gründungsbürger:innen ihren Status beibehalten haben. Eindeutig geben Unsicherheiten hinsichtlich der NFT-, Blockchain- und Kryptowährungsmärkte Anlass zur Sorge, da der Erfolg von Afropolitan Network untrennbar mit dem Hype um die Zukunft dieser Technologien verbunden war. 

Trotzdem hat Afropolitan Network sein Angebot einer erfolgreichen digitalen Nation weiter verfeinert. Ihrem Manifest zufolge ist es ihr Ziel, „allen Afrikanern ein Leben in Fülle zu ermöglichen”. Dieses Leben im Überfluss soll durch die Zusammenführung „des Besten, was Afrika und die Diaspora in den Bereichen Kunst, Finanzen, Technologie, Gesundheit, Energie, Sport und Medien zu bieten haben” verwirklicht werden. Um diese Ziele zu erreichen, gibt es jetzt eine mobile App für speziell kuratierte Networking-Ressourcen und Veranstaltungen für Afrikaner:innen der oberen Mittelschicht in der Diaspora. Sie haben zudem eine Dating-App mit KI-gestützten Filter- und Matching-Funktionen herausgebracht und eine Plattform für privates Mentoring durch Expert:innen der afrikanischen Diaspora aus den Bereichen Kunst, Finanzen und Technologie gestartet. Außerdem gibt es einen wöchentlichen Podcast, der afrikanische Unternehmer:innen und Vordenker:innen vorstellt und wie sie Herausforderungen im Privat- und Geschäftsleben gemeistert haben. All dies soll dem Aufbau einer Community für Fachkräfte in der Diaspora dienen, die diese Vision einer transnationalen afrikanischen Community auf Basis von Web 3.0 teilen. 

Wer will eine digitale Nation?

Das Konzept einer digitalen Nation ist nicht neu. Man denke an Estland, das seit seinen „Prinzipien der estnischen Informationspolitik” von 1998 darauf hinarbeitet, seinen gesamten Behördenapparat digital zu betreiben. Est:innen können heute Steuern zahlen, heiraten und sich scheiden lassen, ein Unternehmen registrieren, Strafzettel bezahlen, Dokumente beglaubigen lassen und 100% aller Behördengänge online erledigen. Um ausländische Investitionen anzuziehen, gibt es auch eine E-Residency für Ausländer:innen, mit der sie Unternehmen registrieren und Dienstleistungen in Anspruch nehmen können, ohne in Estland physisch vor Ort zu sein. Oder denken Sie an die Einführung von Bitcoin als nationaler Währung in El Salvador zwischen 2021 und 2025, ein Projekt, das aufgrund der Volatilität von Bitcoin, geringer Akzeptanz und lückenhafter Aufklärung der Öffentlichkeit weitestgehend gescheitert ist. Oder Tuvalu, eine kleine Inselnation, die sich im Metaverse neu erschafft, um angesichts der Auslöschungsgefahr durch einen steigenden Meeresspiegel ihr Erbe zu bewahren. Darüber hinaus besteht weltweit moderates Interesse an solchen Experimenten. Nicht zuletzt, weil die Digitalisierung eines Landes Regierungen die Möglichkeit bietet, ihre Bürokratie zu modernisieren, Technologieunternehmen Profitmöglichkeiten bietet und öffentliche Dienstleistungen verspricht, die flexibler und reaktionsschneller werden.

Die digitale Afropolitan Nation ist jedoch einzigartig. Anders als Estland, El Salvador, Tuvalu oder andere Regierungen, deren digitale Strategie auf die Modernisierung bestehender Infrastrukturen abzielt, um Zugänglichkeit zu verbessern und Kosten zu senken, hat die digitale Afropolitan Nation das ehrgeizige Ziel, eine völlig neue, online-basierte souveräne Entität zu schaffen. Die Gründungsbürger:innen werden Berufstätige der afrikanischen Diaspora aus aller Welt sein, verbunden allein durch ihre gemeinsame afrikanische Herkunft und die geteilte Vision einer prosperierenden digitalen Nation. Anders als die meisten modernen souveränen Nationen, verfügt die von Afropolitan Network vorgeschlagene Nation nicht über ein klar definiertes Territorium, eine dauerhafte Bevölkerung mit einheitlicher Geschichte, eine gewählte Regierung, eine Verfassung und andere legitimierende Institutionen, auf denen eine souveräne Nation beruhen könnte. Und wie diese digitale Nation Souveränität und Legitimität für analoge geopolitische Beziehungen erhalten soll, ist unklar. Der ausgefallene Wunsch nach einer digitalen Nation ist hingegen allzu nachvollziehbar.

Denn im Rahmen der Unabhängigkeitsbestrebungen seit den 1950er Jahren hatten die Anführer der Unabhängigkeitsbewegungen ihren Bürger:innen große Versprechungen gemacht, was die Aussicht auf Selbstregierung angeht. Den Kolonialherren die Macht zu entreißen sei nur der erste Schritt. Die Wirtschaft wiederaufzubauen, ihre Gesellschaften zu restrukturieren, sich auf ihre eigenen Kulturen und Sprachen zurückzubesinnen sowie das Ansehen des Kontinents nach Jahrhunderten der Sklaverei und des Kolonialismus wiederherzustellen, seien die nächsten Schritte. Versprochen wurden freie, gerechte und prosperierende Gesellschaften. Doch Jahrzehnte später hat die Unabhängigkeit ihre Versprechen nicht erfüllt, aus Gründen, die zu erläutern den Rahmen sprengen würde, die aber von neokolonialer globaler Politik bis zu Führungsversagen reichen. Entsprechend ist in Afrika eine weit verbreitete Desillusionierung gegenüber dem Nationalstaat als Mittel zur Erreichung von Freiheit, gerechter Ressourcenverteilung, Gerechtigkeit und Wohlstand zu beobachten.

Entscheidend ist, dass Afrikaner:innen heute von der globalen Mobilität von Menschen, Finanzen und Ideen stärker ausgeschlossen sind als je zuvor. Sie müssen eine Unmenge an Dokumenten vorlegen und sich intensiven Kontrollen und entwürdigenden Prozeduren unterziehen, um Visa für Reisen außerhalb des Kontinents zu erhalten. Gängige transnationale Zahlungsplattformen wie Wise oder Revolut schränken afrikanische Nutzer:innen stark ein und schneiden sie damit effektiv von globalen Kapitalflüssen ab. Mit anderen Worten: Fast sieben Jahrzehnte nachdem Ghana als erstes afrikanisches Land seine Unabhängigkeit erlangt hat, hat sich in Bezug auf die Integration afrikanischer Länder in die Weltwirtschaft nur sehr wenig geändert.

Kein Wunder also, dass Afropolitan Network eine Chance sieht, Neuland zu betreten. Anstatt sich der verbreiteten Forderung nach besserer Governance auf dem Kontinent anzuschließen oder Euro-Amerika für sein fortgesetztes neokoloniales Wirken in Afrika zu tadeln, verfolgt das Afropolitan Network ein anderes Ziel: Es will eine digitale Community ins Leben rufen, die mit der Schlagkraft eines souveränen Staates ausgestattet ihre Interessen auf der globalen Bühne als geopolitisch gleichberechtigtes Gegenüber vertreten kann. Auf digitalem Weg soll das Image Afrikas neu gestaltet werden. Und in einer Zeit, in der globale Konzerne wie Meta und Apple über enorme Ressourcen verfügen und mehr Macht ausüben als die meisten Regierungen, erscheint die Idee einer mächtigen digitalen Nation vielleicht gar nicht so abwegig.

Die Sehnsucht nach etwas Besserem

Es ist leicht, die digitale Afropolitan Nation als elitäres und realitätsfernes Unterfangen abzutun, das die tatsächlichen Probleme ignoriert, mit denen Afrikaner:innen auf dem Kontinent und in der Diaspora konfrontiert sind. Das Konzept des „Afropolitanismus”, von dem sich der Name Afropolitan Network ableitet, sah sich ähnlicher Kritik ausgesetzt. Seit der Begriff vor zwei Jahrzehnten geprägt wurde, um zeitgenössische Formen afrikanischer Mobilität, Literatur und Kreativität zu beschreiben, wird der Afropolitanismus als elitär und ausgrenzend kritisiert. Skeptiker:innen behaupten zudem, der Afropolitanismus sei lediglich ein weiterer neoliberaler Marketingtrick von Big Business, um aus afrikanischer Kultur kommerziellen Mehrwert zu ziehen.

Völlig unbegründet sind diese Vorwürfe nicht. Schließlich war der Zugang zur Staatsbürgerschaft der digitalen Afropolitan Nation bei ihrer Gründung stark eingeschränkt: Es setzte den Erwerb eines NFT auf Ethereum voraus, das als Bürgerausweis dienen und den Zugang zu Ressourcen der digitalen Nation regeln würde. Hinzu kommt, dass viele der Gründungsafropolitans, die auf der Webseite aufgeführt sind, Führungspersönlichkeiten aus Technologie, Finanzen und Kunst sind, meist in Fortune 500-Unternehmen tätig, die eine Elite der afrikanischen Diaspora repräsentieren. Darüber hinaus werden andere Teile der digitalen Nation von Afropolitan Network bereits monetarisiert. Legacy, der KI-gestützte Dating-Service, kostet je nach gewähltem Tarif 22, 25 oder 49 Dollar pro Monat, während auf Convo, dem privaten Mentoring-Service, Mentor:innen zwischen 89 und 1040 Dollar Honorar für 15 Minuten verlangen. Ihr plattformübergreifender Podcast hat ebenfalls eine wachsende Abonnentenbasis und dürfte  zweifellos Sponsoren anziehen.

Aber der Ruch möglicher Profite und der Vorwurf des Elitismus reichen vielleicht nicht aus, um den Impuls abzutun, der diese Experimente antreibt: Die Sehnsucht nach etwas Besserem. Der zynische Blick auf das Projekt birgt die Gefahr, zu ignorieren, dass selbst die wohlhabendsten Afrikaner:innen in der Diaspora nicht vor den Hürden gefeit sind, die sich aus der marginalisierten Stellung des Kontinents in der Welt ergeben. Ausgestattet mit moderatem Wohlstand, einem kosmopolitischen Blick auf die Möglichkeiten, den eigenen Platz in der Welt zu behaupten, und dem Know-how zum Aufbau digitaler Plattformen scheinen die Gründer der digitalen Afropolitan Nation ernsthaft zu versuchen, jede technologische Welle zu nutzen, die das Potenzial hat, zunächst die afrikanische Diaspora und dann den Kontinent zu transformieren. Diese Vision begann mit digitaler Staatsbürgerschaft, NFTs als digitalem Identitätsnachweis und Kryptowährungen als Speicher für den Reichtum der Nation. Und auch wenn viele Fragen offenbleiben, ist weniger entscheidend, ob dieses Projekt scheitert oder gelingt. Vielmehr zählt, was der Weg selbst bewirkt: Er unterstreicht, dass jede Generation von Afrikaner:innen auf ihre eigene Weise versucht, ihr Recht auf Teilhabe an allen Sphären des menschlichen Lebens einzufordern.

Redaktionelle Notiz: Dieser Aufsatz ist ein Auszug aus Elias Adanus laufendem Buchprojekt über Afropolitan Performances in verschiedenen Medienräumen und fasst einige der Themen eines Kapitels zusammen. Für Fragen und Informationen zur Veröffentlichung des Buches kann der Autor unter eadanu@utep.edu erreicht werden.

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Fünf Jahre nach dem DeFi Summer

Fünf Jahre nach dem DeFi Summer: Eine kritische Reflexion zu den Demokratieversprechen der Decentralized-Finance-Industrie

Ein Beitrag von Tara Merk

8. September 2025

Im Sommer 2020 war die Branche plötzlich in aller Munde: Decentralized Finance (DeFi). DeFi bezeichnet ein Ökosystem von Finanzanwendungen, die auf Blockchain-Technologie basieren. Die Idee hinter DeFi ist, traditionelle Finanzdienstleistungen wie Kredite, Handel oder Sparprodukte, ohne Intermediäre wie Banken oder Finanzinstitute, digital für jeden mit einer Internetverbindung zugänglich zu machen. Obwohl viele Organisationen schon seit Jahren an verschiedenen DeFi-Anwendungen arbeiteten, wuchs die Industrie zwischen Juni und Dezember 2020 um mehr als 2000% auf einen Gesamtwert von über 13 Mrd USD.

Laptop-Bildschirm, auf dem die Optionen Yes/No zu sehen sind.

Gegenläufig ist dagegen die Entwicklung in den USA: Auch wenn DeFi den Großteil seines Wachstums im Sommer 2020 wahrscheinlich seinen lukrativen Gewinnen zu verdanken hatte, wirbt die Industrie (damals wie heute) auch mit nicht-finanziellen Werten. Die zentralen Versprechen vieler DeFi Anwendungen lauten

  • Offener Zugang: Niemand wird ausgeschlossen, auch nicht Menschen ohne Bankkonto.
  • Transparenz: Alle Transaktionen sind öffentlich einsehbar.
  • Dezentralität: Transaktionen werden ohne zentrale Intermediäre abgewickelt und die Regeln von Protokollen können nicht von einer zentralen Instanz verändert werden
  • Partizipation: Nutzer:innen können über die Weiterentwicklung von Protokollen mitbestimmen.

Kurzum: DeFi verspricht die Finanzindustrie zu demokratisieren. Um diese Prinzipien praktisch umzusetzen, haben sich Dezentrale Autonome Organisationen (DAOs) als gängiges Governance-Modell für DeFi-Protokolle etabliert. DAOs sind Organisationsformen, die auf Smart Contracts beruhen. Entscheidungen werden nicht von einem Vorstand oder einer zentralen Instanz gefällt, sondern durch Abstimmungen einer globalen Online-Community. Hierfür schaffen DeFi-Projekte normalerweise sogenannte „Governance-Tokens“ die zunächst an die Wallets der Nutzer:innen des Protokolls verteilt werden und später über dezentrale Handelsplätze (Decentralized Exchanges) frei erworben werden können. In der Theorie sind DAOs ein Mechanismus, um Macht zu dezentralisieren und kollektive Steuerung zu ermöglichen. In der Praxis bedeutet das: Wer einen Governance-Token hält, besitzt ein Stimmrecht und kann über die Zukunft des Protokolls mitentscheiden. Durch DAOs werden in DeFi-Anwendungen Entscheidungen über Änderungen im Code, Gebührenstrukturen oder Risikoparameter gemeinschaftlich durch Tokenholder getroffen. So soll der Finanzsektor durch DeFi nicht nur offener, sondern auch partizipativer und gewissermaßen demokratischer werden. DAOs liegen dabei im Kern des Partizipations- und Demokratisierungsversprechens von DeFi. 

DeFi-DAOs: Wie sieht das praktisch aus?

Zwei Beispiele, MakerDAO und UniswapDAO, helfen dabei, den Nutzen von DAOs in DeFi-Protokollen zu veranschaulichen. MakerDAO ist eines der bekanntesten und ältesten DeFi-Projekte. Es verwaltet den Stablecoin DAI, dessen Wert an den US-Dollar gekoppelt ist. DAI wird dezentral generiert, indem Nutzer:innen andere Kryptowährungen als Sicherheit im Maker-Protokoll hinterlegen. DAI kann dann als Zahlungsmittel oder für andere DeFi-Anwendungen genutzt werden. Oftmals wird DAI z.B. in einer Art Sparkonto angelegt, um Zinsen zu verdienen. Entscheidungen über Zinssätze, die Art und Höhe der verlangten Sicherheiten (collateral) für DAI oder technologische Upgrades werden durch die Community von Maker-Governance-Tokenholder getroffen. Um die Umsetzung der Entscheidungen kümmern sich spezialisierte und relativ autonome Teams, sogenannte Core Units. MakerDAO gilt oft als Pioniermodell einer dezentralisierten Finanz-Governance.

Uniswap ist eine dezentrale Handelsplattform für Kryptowährungen, die zu Hochzeiten des DeFi Summer ihren Governance-Token UNI einführte. Auch hier existiert eine DAO, die über die Weiterentwicklung des Protokolls entscheidet. Allerdings ist das eigentliche Handelsprotokoll, also wie einzelne Kryptowährungen gegeneinander getradet werden können, weitgehend automatisiert. Governance spielt vor allem bei der Verteilung von Fördermitteln für Ökosystemprojekte oder der Entwicklung neuer Versionen des Uniswap-Protokolls eine Rolle – weniger bei der unmittelbaren Steuerung des Systems. Dieser Ansatz wird oft als „Governance Minimization“ beschrieben: die Anzahl der Variablen, die durch einen aktiven Governanceprozess verändert werden können, werden bewusst minimal gehalten, um Systeme deterministischer und dadurch zuverlässiger zu machen. 

Herausforderungen in DeFi-DAOs

Obwohl es grundsätzlich sinnvoll ist DeFi mit DAOs zu kombinieren, um Dezentralität und Partizipation zu gewährleisten, zeigt die Forschung fünf Jahre nach dem DeFi Summer, dass das Modell auch etliche Herausforderungen birgt – insbesondere was die Demokratisierung der digitalen Finanzwirtschaft betrifft. Abgesehen von vielen offenen rechtlichen Fragen, die eine separate Herausforderung für DeFi-DAOs darstellen, haben DeFi-DAOs intern mit mangelnder Partizipation, steigenden Machtkonzentrationen und der Balance von Partizipation und Automatisierung zu kämpfen. 

1. Mangelnde Partizipation

Obwohl theoretisch jede:r mitmachen kann, zeigt sich in der Praxis: Nur ein sehr kleiner Teil der Tokenholder beteiligt sich aktiv an Abstimmungen. Eine Studie über neun DeFi-DAOs von Barberau et al. (2023) zeigte: Nur etwa 1% aller Wallets (also, digitaler Identitäten), die theoretisch Stimmrechte besitzen, partizipieren tatsächlich in Entscheidungsprozessen. Eine Studie von Bellavitis et al. (2022) kommt zu einem ähnlichen Ergebnis und argumentiert, dass aktive Partizipation für viele Tokenholder schlicht zu aufwendig sei und sie komplexe technische und ökonomische Diskussionen abschrecken könnten. Barberau et al. erklären ihre Ergebnisse hingegen damit, dass Personen, die nur sehr wenige Token halten und damit auch nur ein geringes Stimmrecht besitzen, nicht ausreichend incentiviert sind, zu partizipieren. Die ungleiche Verteilung von Stimmrechten birgt die nächste Herausforderung. 

2. Steigende Machtkonzentration

In DeFi-DAOs hängen Stimmrechte direkt mit dem Tokenbesitz zusammen. Tokens werden frei auf Börsen gehandelt, ähnlich wie Aktien. Das führt dazu, dass diejenigen mit viel Geld oft überproportional viel Macht in DeFi-DAOs haben. In einer Studie von über 10.000 DAOs (nicht nur aus dem DeFi-Bereich) zeigen Peña-Calvin et al. (2024), dass steigende Machtkonzentration insbesondere in sehr großen DAOs zum Problem wird. In diesen Kontexten könnte laut den Forscher:innen das von Robert Michels beschriebene „eiserne Gesetz der Oligarchie“ greifen, das besagt, dass Organisationen ab einer bestimmten Größe, unabhängig von ihren Demokratisierungsabsichten, immer eine herrschende Elite (oder Oligarchie) hervorbringen, da diese gebraucht werde, um größere Gruppen zu koordinieren und zu verwalten. Eine Studie von Sharma et al. (2024) bestätigt die steigende Machtkonzentration in DAOs und zeigt, wie diese nicht nur mit der Größe der DAO korreliert, sondern auch zunimmt, wenn der Preis des jeweiligen Governancetokens steigt. Insgesamt scheint es also so, dass insbesondere erfolgreiche und populäre DAOs oft mit plutokratischen Verhältnissen zu kämpfen haben. 

Wie die Studie von Sharma et al. zeigt, ist ein Mechanismus, dies zu umgehen und Demokratisierung zu fördern, Stimmrechte an menschliche Identitäten zu koppeln und nicht an Tokenbesitz. Da Tokenholder in DAOs aber meistens anonym agieren und Identitäten von Wähler:innen an digitale Wallets gekoppelt sind (von denen jeder beliebig viele haben kann, ähnlich wie bei E-Mail-Adressen), ist es technisch noch nicht einfach, ein 1-Mensch-1-Stimme-Prinzip in DAOs umzusetzen. Auch wenn Pionierprojekte außerhalb von DeFi solche Mechanismen schon umgesetzt haben (siehe Proof of Humanity DAO), bleiben „soft factors“ wie z.B. charismatische Führungspersonen trotzdem eine Herausforderung für die Dezentralisierung und Demokratisierung vieler Defi-DAOs. Ein vielsagendes Beispiel ist die Rückkehr von Rune Christensen, Gründer von MakerDAO. Trotz aller Dezentralisierungsrhetorik spielte seine persönliche Autorität eine wesentliche Rolle für die Entscheidung der Tokenholder, das MakerDAO-Projekt durch eine vorläufige Rezentralisierung, wie von ihm vorgeschlagen, neu auszurichten.

3. Die Balance zwischen Partizipation und Automatisierung

Besonders im Fall von Uniswap zeigt sich ein weiteres Spannungsfeld: Je stärker ein Protokoll automatisiert ist, desto weniger gibt es überhaupt zu entscheiden. Demokratisierung läuft hier Gefahr, zum Feigenblatt zu werden, weil wesentliche Regeln gar nicht mehr veränderbar sind. Die Forschung von Other Internet zeigt, dass sich im Fall von Uniswap viele Tokenholder fragten: Wofür ist unsere Partizipation überhaupt wichtig? Und: Wie können wir mehr Partizipation verlangen, wenn die Möglichkeiten und der Einfluss dieser Partizipation bewusst minimal gehalten werden? De Filippi und Merk (2024) argumentieren, dass DAOs in Einklang mit ihren jeweiligen Funktionen und Zielen eine Balance zwischen Partizipation und Automatisierung finden müssten – es gebe hier kein „One-Size-Fits-All“ Modell und trotzdem bräuchten, insbesondere DeFi-DAOs immer beide Elemente. Automatisierung ist wichtig, um Transparenz, Zuverlässigkeit und einen offenen Zugang zu gewährleisten. Unveränderliche, automatisierte Protokolle fördern zudem das Vertrauen von Nutzer:innen: Sie können sich darauf verlassen, dass das System nach transparenten und relativ stabilen Regeln funktioniert. Partizipation ist aber ebenso notwendig, um dafür zu sorgen, dass sich Protokolle mit der Zeit weiterentwickeln oder um in Notfällen einzuschreiten und kurzfristige Änderungen im Sinne der Community zu veranlassen. Zudem ist Partizipation wichtig für Projekte, die auch den Zusammenhalt ihrer Community sowie andere nicht-finanzielle Versprechen als Ziel haben. Weiterhin bedarf es interner Governance, um für jedes Projekt die richtige Balance zu finden. Dies bleibt eine Herausforderung in vielen Projekten. 

Fazit & Outlook: Fünf Jahre danach

DeFi-DAOs sind zweifellos eine spannende Innovation und öffnen neue Wege für Mitbestimmung im digitalen Finanzwesen. Doch zwischen Versprechen und Realität klafft eine Lücke. Auch wenn DeFi den Zugang zur digitalen Finanzwirtschaft erleichtert, bedeutet das nicht automatisch eine gleichberechtigte Mitbestimmung. Wer kein Kapital für Tokenkäufe hat, bleibt derzeit politisch oft machtlos. Ein strukturelles Problem ist, dass Governance-Token fast immer auch Finanzinstrumente sind. Wer Stimmen kaufen kann, kann Macht kaufen. Ein möglicher Ausweg wäre eine Differenzierung zwischen finanziellen Tokens und Governance-Tokens.

Hierbei könnten sich DAOs stärker an traditionellen Genossenschaften orientieren – Organisationen, die seit über 150 Jahren demokratische Mitbestimmung mit wirtschaftlicher Stabilität verbinden. In Genossenschaften werden Stimmrechte grundsätzlich demokratisch, nicht plutokratisch verteilt. Der Vorschlag, DAOs mehr am Beispiel von Genossenschaften auszurichten statt an gesellschaftergeführten Unternehmen, wird von vielen Akteuren in Wissenschaft und Praxis unterstützt. Ansätze wie die von Proof of Humanity oder dOrg (einer Service-DAO) fungieren hierbei als aufschlussreiche Leuchtturmprojekte, die anderen Projekten zeigen können, wie Stimmrechte im digitalen Raum genossenschaftlich verteilt werden können bzw. wie Organisationen gängige genossenschaftliche Praxen ins digitale Zeitalter überführen können. 

Die Frage ist jedoch nicht nur, ob ein System demokratisch oder plutokratisch ist, sondern auch, wieviel Entscheidungsfreiheit bei Automatisierung überhaupt noch besteht. Mit dem Aufkommen von KI-Systemen verschärft sich dieses Problem: Wenn Protokolle nicht nur unveränderbar sind, sondern Maschinen auch noch autonome Entscheidungen treffen, was bleibt dann für menschliche Governance? Um zu einer echten Demokratisierung des digitalen Finanzsektors beizutragen, müssen DeFi-DAOs sich zukünftig auch mit dieser Fragestellung auseinandersetzen. Erste Experimente und Überlegungen in diesem Bereich liegen bereits vor und das Themenfeld birgt mit Sicherheit noch viele interessante Forschungsmöglichkeiten. Ziel all dessen muss es jedoch sein, sicherzustellen, dass Demokratisierung im DeFi-Kontext mehr zur realen Praxis als zum leeren Marketingversprechen wird.

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Tokenisierung von CO2-Zertifikaten: Blockchain für den Klimaschutz?

Das Coverbild des Digitalgespräch-Podcasts. Folge 56 mit Dominik Skauradszun

Für den Klimaschutz sind große Anstrengungen nötig, um einerseits den Ausstoß von Kohlendioxid zu reduzieren, andererseits CO2 aus der Atmosphäre zu entnehmen. Und auch, wenn die Dringlichkeit der Maßnahmen grundsätzlich anerkannt ist, bedarf es gezielter Vorgaben und Anreize, um Unternehmen zum Mitmachen zu motivieren. Ein Instrument, das hierbei seit einigen Jahren zum Einsatz kommt, sind CO2-Zertifikate. Dieses neuartige Konstrukt hat ein komplexes Feld aus Verpflichtungen und Regeln, freiwilligem Engagement, und internationalen Kooperationen geschaffen. Dabei sind staatliche Akteure genauso involviert wie private. Das alles ist nicht nur schwierig zu überblicken, sondern die Möglichkeit des Ausstellens, Kaufens und Verkaufens der Zertifikate hat auch eigene Märkte hervorgebracht hat, auf denen diese Zertifikate fast die Funktion von Wertpapieren erfüllen. Ob man sie rechtlich tatsächlich so behandeln – das heißt auch: regulieren – sollte, ist allerdings nicht abschließend geklärt.

Eine Idee, den Handel mit CO2-Zertifikaten zu erleichtern und auch vertrauenswürdiger zu machen, wäre es, ihn über eine geeignete Blockchain abzuwickeln. Der Schritt ist möglich, vielleicht sogar naheliegend – in jedem Fall machte er den Handel mit Carbon Credits kostengünstig, schnell und vermutlich auch transparent. Erste Beispiele für „tokenisierte Carbon Credits“ gibt es schon. Die Neuentwicklung beschäftigt nicht nur Informatik, Wirtschaftswissenschaften und Unternehmen, sondern insbesondere auch Jurist:innen. Welche Entscheidungen sind hier von Bedeutung und warum schauen internationale Expert:innen dabei mit Interesse auf den europäischen Rechtsraum und seine Bemühungen, Märkte für Krypto-Werte zu regulieren?

Dominik Skauradszun ist Professor für Bürgerliches Recht, Zivilverfahrensrecht und Unternehmensrecht an der Hochschule Fulda und Richter am Oberlandesgericht in Frankfurt am Main. Er forscht und lehrt auch an der Universität Bielefeld und der Nottingham Trent University, und berät als Experte und Sachverständiger Prozesse und Institutionen auf nationaler und EU-Ebene. Im Digitalgespräch erklärt der Experte für Rechtsfragen der Tokenisierung, was CO2-Zertifikate sind, welche Unterschiede es gibt, wie die Märkte für den Handel mit diesen Zertifikaten aussehen, und welche Teilnehmer dabei wichtige Funktionen erfüllen. Er legt dar, warum sich die Blockchain hierbei als technische Umgebung anbietet, und welche Konsequenzen dieser Digitalisierungschritt nach sich ziehen wird. Mit den Gastgeberinnen Marlene Görger und Petra Gehring diskutiert Skauradszun, welche Probleme dadurch gelöst werden können, welche bestehen bleiben werden, ob aus Sicht der Unternehmen die hohe Transparenz bei den Transaktionen Vorteil oder Nachteil darstellt – und warum es nötig ist, dass Jurist:innen zur Tokenisierung von CO2-Zertifikaten forschen.

Folge 56: Digitalgespräch mit Dominik Skauradszun von der Hochschule Fulda, 24. September 2024

Weitere Informationen:

Link zu Dominik Skauradszuns Profil auf der Webseite der Hochschule Fulda: https://www.hs-fulda.de/wirtschaft/ueber-uns/professuren/details/person/prof-dr-dominik-skauradszun-llm-2-483/contactBox

Alle Folgen des Digitalgesprächs
Folge 76: Digitaler Zugang zu Kulturgütern

Mit Reinold Schmücker von der Universität Münster | 10. März 2026 | zur Folge

Folge 75: KI in der Diagnostik seltener Erkrankungen

Mit Michael von Wagner vom Universitätsklinikum Frankfurt am Main | 17. Februar 2026 | zur Folge

Folge 74: Mittels KI erzeugte Deepfakes: Was sagt die Rechts­wissen­schaft?

Mit Viktoria Kraetzig von der Goethe-Universität Frankfurt | 27. Januar 2026 | zur Folge

Folge 73: Social Media in der Hochschul­kommunikation und der Ausstieg aus X

Mit Patrick Honecker von der Technischen Universität Darmstadt | 9. Dezember 2025 | zur Folge

Folge 72: Die Umsetzung des AI Act – wie wirkt die neue Verordnung sich aus?

Mit Domenik Wendt von der Frankfurt University of Applied Sciences | 18. November 2025 | zur Folge

Folge 71: Was sind und was leisten KI-Reallabore?

Mit Johannes Buchheim von der Philipps-Universität Marburg | 28. Oktober 2025 | zur Folge

Folge 70: Digitali­siertes Fahrrad: Welche Fort­ent­wick­lung­en gibt es?

Mit Rainer de Mey von Riese & Müller | 7. Oktober 2025 | zur Folge

Folge 69: Lehren und Erfahrungen aus dem Cyber-Angriff auf die Uni Gießen

Mit Matthias Stenke von der Justus-Liebig-Universität Gießen | 16. September 2025 | zur Folge

Folge 68: Digitale Werkzeuge und die Archäologie

Mit Friederike Fless von der Freien Universität Berlin und dem Deutschen Archäologischen Institut (DAI) | 5. August 2025 | zur Folge

Folge 67: Entwicklungs­sprünge, Zeiten­wende und KI: Neues zum Quanten­computing

Mit Frank Wilhelm-Mauch von der Universität des Saarlandes und dem Forschungszentrum Jülich | 15. Juli 2025 | zur Folge

Folge 66: Was weiß man über "Internet-Sucht"?

Mit Anja Bischof von der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universität zu Lübeck | 24. Juni 2025 | zur Folge

Folge 65: Wissen, Verantwortung, Effizienz: Der Arztberuf unter dem Einfluss „Künstlicher Intelligenz“

Mit Oswald Hasselmann von der Schweizerischen Gesellschaft für Biomedizinische Ethik | 3. Juni 2025 | zur Folge

Folge 64: Literatur vereinfachen – mit KI? Digitalität und kulturelle Teilhabe

Mit Thomas Kater von der Universität Münster | 13. Mai 2025 | zur Folge

Folge 63: Das Virtual Operations Support Team des THW: Internet-Einsätze im Zivil- und Katastrophen­schutz

Mit Ralf Daniel vom Virtual Operations Support Team (VOST) des THW | 1. April 2025 | zur Folge

Folge 62: Schutz mittels Digital Services Act: Die Durchsetzung von Kinderrechten in digitalen Diensten

Mit Michael Terhörst von der Stelle zur Durchsetzung von Kinderrechten in digitalen Diensten (KidD) | 11. März 2025 | zur Folge

Folge 61: Digital Streetwork: Sozialarbeit in digitalen Räumen

Mit Christina Dinar von der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin | 18. Februar 2025 | zur Folge

Folge 60: Weit mehr als Technik: Suchmaschinen verstehen

Mit Dirk Lewandowski von der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg | 28. Januar 2025 | zur Folge

Folge 59: Was sind Berufsbilder und verändern sie sich durch Digitalität?

Mit Britta Matthes vom Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit | 26. November 2024 | zur Folge

Folge 58: Gesetze im „Digitalcheck“ und was daraus folgt: Verwaltung digitaltauglich aufstellen

Mit Stephanie Kaiser von der DigitalService GmbH des Bundes | 5. November 2024 | zur Folge

Folge 57: Dynamische digitale Strategien für den europäischen Sender ARTE

Mit Kemal Görgülü von ARTE GEIE | 15. Oktober 2024 | zur Folge

Folge 56: Tokenisierung von CO2-Zertifikaten: Blockchain für den Klimaschutz?

Mit Dominik Skauradszun von der Hochschule Fulda | 24. September 2024 | zur Folge

Folge 55: IT-Riesen und Softwaremonopole: Das Ringen der Hochschulen um digitale Souveränität

Mit Ramin Yahyapour von der Georg-August-Universität Göttingen und der Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung mbH Göttingen | 3. September 2024 | zur Folge

Folge 54: Infrastrukturen im Weltraum für die Digitalität auf der Erde

Mit Holger Krag vom Europäischen Raumflugkontrollzentrum (ESOC) | 13. August 2024 | zur Folge

Folge 53: Information und Desinformation – wie steht es um die Netzöffentlichkeit?

Mit Christian Stöcker von der HAW Hamburg | 18. Juni 2024 | zur Folge

Folge 52: KI und der Wert menschlicher Autorschaft: Der Kampf ums Urheberrecht

Mit Nina George vom European Writers‘ Council | 28. Mai 2024 | zur Folge

Folge 51: Kreatives Schreiben mit KI

Mit Jenifer Becker von der Universität Hildesheim | 7. Mai 2024 | zur Folge

Folge 50: Ein „Digitaler Zwilling“ aus Körperdaten? Auf dem Weg in die Gesundheitsvorsorge der Zukunft

Mit Malte Gruber von der Justus-Liebig-Universität Gießen | 16. April 2024 | zur Folge

Folge 49: Steuerfahndung mit Künstlicher Intelligenz: Panama, Pandora und mehr

Mit Christian Voß von der Forschungsstelle Künstliche Intelligenz (FSKI) am Finanzamt Kassel | 26. März 2024 | zur Folge

Folge 48: Der AI Act der EU: Wie er zustande kam und wie er KI reguliert

Mit Domenik Wendt von der Frankfurt University of Applied Sciences | 5. März 2024 | zur Folge

Folge 47: KI und Haftung: Wer steht ein für die Fehler Künstlicher Intelligenz?

Mit Carsten Gerner-Beuerle vom University College London | 13. Februar 2024 | zur Folge

Folge 46: Arena of IoT: ein Fußballstadion als digitales Reallabor

Mit Oliver Bäcker von EintrachtTech GmbH | 23. Januar 2024 | zur Folge

Folge 45: Digitale Forensik

Mit Felix Freiling von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg | 12. Dezember 2023 | zur Folge

Folge 44: Von Grundsatzdebatte bis Wahlkampf: Digital Kommunizieren in politischen Parteien

Mit Isabelle Borucki von der Philipps-Universität Marburg | 21. November 2023 | zur Folge

Folge 43: Digitalität und der demokratische Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks

Mit Florian Hager vom Hessischen Rundfunk | 31. Oktober 2023 | zur Folge

Folge 42: Sensible Daten für die Wissenschaft: Weshalb ein Forschungs­daten­gesetz?

Mit Stefan Bender von der Deutschen Bundesbank | 10. Oktober 2023 | zur Folge

Folge 41: Modellieren, Simulieren, Optimieren – die Digitalisierung des Energienetzes

Mit Alexander Martin von der Technischen Universität Nürnberg | 19. September 2023 | zur Folge

Folge 40: Digitalisierte Landwirtschaft – das Beispiel Obstbau

Mit Christine Rösch vom Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) | 8. August 2023 | zur Folge

Folge 39: Lehren und Lernen nach der Pandemie: Der schwierige Umbau des digitalen Schulunterrichts

Mit Jan Marco Leimeister von der Universität Kassel | 18. Juli 2023 | zur Folge

Folge 38: Digitale Kunstwerke bewahren: eine Herausforderung für Museen

Mit Margit Rosen vom ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe | 27. Juni 2023 | zur Folge

Folge 37: Tageszeitungen: Wie verändern sie sich im digitalen Wandel?

Mit Carsten Knop von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung | 6. Juni 2023 | zur Folge

Folge 36: Wie es Computern gelingt, eigenständig mit Sprache umzugehen

Mit Chris Biemann von der Universität Hamburg | 16. Mai 2023 | zur Folge

Folge 35: Daten­vielfalt hand­hab­bar machen – das Beispiel Bio­di­versi­täts­forschung

Mit Barbara Ebert von der Gesellschaft für Biologische Daten e. V. | 4. April 2023 | zur Folge

Folge 34: Maschinelles Lernen im Umweltmonitoring

Mit Hanna Meyer von der Universität Münster | 14. März 2023 | zur Folge

Folge 33: Was können kleine und große Drohnen? Zur Automatisierung von Fluggeräten

Mit Uwe Klingauf von der Technischen Universität Darmstadt | 21. Februar 2023 | zur Folge

Folge 32: Digitales Kreditscoring: Wie Datenanalysen darüber entscheiden, wem man Geld leiht und wem nicht

Mit Katja Langenbucher von der Goethe-Universität Frankfurt am Main | 31. Januar 2023 | zur Folge

Folge 31: Biochemie trifft Informatik: Wie man digitale Daten in DNA speichern kann

Mit Robert Grass von der ETH Zürich | 20. Dezember 2022 | zur Folge

Folge 30: In die eigene finanzielle Zukunft schauen: Digitale Rententransparenz

Mit Andreas Hackethal von der Goethe-Universität Frankfurt a.M. | 29. November 2022 | zur Folge

Folge 29: Gaming-Kultur für alle: Szenen, Debatten und ein Milliardenmarkt

Mit Rae Grimm von Webedia Gaming GmbH | 8. November 2022 | zur Folge

Folge 28: Digitale Spielräume in der Musikproduktion

Mit David Waldecker von der Universität Siegen | 18. Oktober 2022 | zur Folge

Folge 27: Hacker-Attacken und IT-Management: Cyber-Risiken versichern

Mit Florian Salm von der Gothaer Allgemeine Versicherung AG und Ulrich Greveler von der Hochschule Rhein-Waal | 27. September 2022 | zur Folge

Folge 26: Seltene Rohstoffe und Elektroschrott: Über Materialität und Recyclingprobleme des Digitalen

Mit Mathias Schluep vom World Resources Forum | 6. September 2022 | zur Folge

Folge 25: Sterben, Trauern und Vermächtnis: Was ändert sich durch Digitalität?

Mit Stephan Neuser vom Bundesverband Deutscher Bestatter e. V. | 16. August 2022 | zur Folge

Folge 24: Was ist das Darknet und was passiert dort?

Mit Kai Denker von der Technischen Universität Darmstadt | 5. Juli 2022 | zur Folge

Folge 23: Hochleistungsrechnen zu Zukunftsfragen: Das Deutsche Klimarechenzentrum

Mit Thomas Ludwig vom Deutschen Klimarechenzentrum | 14. Juni 2022 | zur Folge

Folge 22: Open Source für die öffentliche Verwaltung: das Beispiel Schleswig-Holstein

Mit Marit Hansen, Landesbeauftragte für Datenschutz Schleswig-Holsteins | 24. Mai 2022 | zur Folge

Folge 21: Von Datenschutz zu Datensouveränität: informationelle Selbstbestimmung in der digitalen Gesellschaft

Mit Steffen Augsberg von der Justus-Liebig-Universität Gießen | 3. Mai 2022 | zur Folge

Folge 20: Von Cartoons zu Instagram: „Perfekte Bilder“ und das Körperverhältnis von Mädchen

Mit Maya Götz vom Internationalen Zentralinstitut für das Jugend- und Bildungsfernsehen (IZI) des Bayerischen Rundfunks | 12. April 2022 | zur Folge

Folge 19: Verträge automatisieren? Was sind und was leisten „Smart Contracts“?

Mit Nikolas Guggenberger von der Yale Law School | 22. März 2022 | zur Folge

Folge 18: KI und Krieg: Verhandeln für eine UN-Konvention gegen tödliche autonome Waffensysteme

Mit Anja Dahlmann vom Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg | 1. März 2022 | zur Folge

Folge 17: Was ist Gaia-X?

Mit Boris Otto von der TU Dortmund und dem Fraunhofer ISST | 8. Februar 2022 | zur Folge

Folge 16: Cookies, AirTags, Metadaten: Wohin führt das Tracking?

Mit Matthias Hollick von der Technischen Universität Darmstadt | 25. Januar 2022 | zur Folge

Folge 15: Mit Physik rechnen: Quanten­computer in der Realität

Mit Frank Wilhelm-Mauch von der Universität des Saarlandes | 11. Januar 2022 | zur Folge

Folge 14: Vermitteln, voranbringen, ermöglichen: Wie macht eine Digitalministerin Politik?

Mit Kristina Sinemus, der Hessischen Ministerin für Digitale Strategie und Entwicklung | 14. Dezember 2021 | zur Folge

Folge 13: Likes, Bewertungen und smarte Assistenten – Risiken einer digitalen „Verbraucherdemokratie“

Mit Jörn Lamla von der Universität Kassel | 30. November 2021 | zur Folge

Folge 12: Von der Münze zum Token: Geld, Wert und Währung in der Digitalität

Mit Martin Diehl von der Deutschen Bundesbank | 16. November 2021 | zur Folge

Folge 11: Smarte Stadtentwicklung – was tun kommunale Unternehmen?

Mit Klaus-Michael Ahrend von der HEAG Holding AG | 2. November 2021 | zur Folge

Folge 10: Genetische Information im digitalen Zeitalter: Der Streit um das Nagoya-Protokoll

Mit Anna Deplazes Zemp von der Universität Zürich | 19. Oktober 2021 | zur Folge

Folge 9: Anspruch und Wirklichkeit: Wie steht es um den Datenschutz?

Mit Alexander Roßnagel, dem Hessischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit | 5. Oktober 2021 | zur Folge

Folge 8: Predictive Policing und die Folgen: Datenanalyse in der Polizeiarbeit

Mit Simon Egbert von der Universität Bielefeld | 21. September 2021 | zur Folge

Folge 7: DE-CIX und die Architektur des Internets

Mit Harald A. Summa von eco – Verband der Internetwirtschaft e. V. | 7. September 2021 | zur Folge

Folge 6: Datenträger, Datendienste, Datenspuren: wissenschaftliche Bibliotheken und Verlage im digitalen Wandel

Mit Katrin Stump von der Universitätsbibliothek Braunschweig | 3. August 2021 | zur Folge

Folge 5: Datenchirurgie? Intelligente Technik im OP

Mit Stefanie Speidel vom Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen in Dresden | 20. Juli 2021 | zur Folge

Folge 4: KI in der Finanzwelt

Mit Florian Möslein von der Philipps-Universität Marburg | 6. Juli 2021 | zur Folge

Folge 3: Blockchain nach Bitcoin: Regeln in der Welt der Krypto-Token

Mit Sebastian Omlor von der Philipps-Universität Marburg | 22. Juni 2021 | zur Folge

Folge 2: Emotet & Co: der Kampf gegen Cyberkriminalität

Mit Linda Bertram von der Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität | 8. Juni 2021 | zur Folge

Folge 1: Überwachung messbar machen

Mit Ralf Poscher vom Max-Planck-Institut zur Erforschung von Kriminalität, Sicherheit und Recht | 26. Mai 2021 | zur Folge

Folge 0: Digitalgespräch - ab dem 26. Mai 2021

Ein Vorgeschmack auf das Digitalgespräch | 24. Mai 2021 | zur Folge

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Autor: Petra Gehring Coinzeit 3000 eFin-Blog Farbe: gelb

Coinzeit 3000 #3: „Blockchainisierung“

Das Titelbild des Beitrags Coinzeit 3000. Ausgabe Nummer 3: Blockchainisierung

Ein Beitrag von Petra Gehring

vom 17. Juli 2023

An sich was Schönes: Substantive, die Verläufe ausdrücken. Mehrmals ist mir inzwischen aber das Wort „Blockchainisierung“ untergekommen. Zuletzt (mehrmals) in Blogs der DZ-Bank (auch etwa de la Rubia 2022 und dazu Coinzeit 3000 #1). Als ob „Tokenisierung“ nicht schon schlimm genug wäre. Vom Sprachmix mal abgesehen: Man mag sich ja gern vorstellen, dass alles „auf die Blockchain“ soll – so wie auf den Herd, aufs Gleis, auf die Schiene. Ratzfatz. Fertig. Läuft.

Hilft „Blockchainisierung“ aber erstens, um den Vorgang zu verstehen? Und ist zweitens auch nur annähernd mitgesagt, dass die ganze Sache einigermaßen komplex ist? Dass da ‚etwas dranhängt‘, um es mal so vage zu sagen? Zum Beispiel könnte es sich ja doch um eine verdammt aufwendige technologische Veränderung handeln. Vom Alltag der (etwa im Bereich der DZ-Bank, es handelt sich um eine Dachorganisation der Volks- und Raiffeisenbanken) betroffenen Kundinnen und Kunden mal ganz abgesehen.

Schon „Digitalisierung“ hat sich als eine ziemlich schlechte, große Schachtel erwiesen: ein Wort, das nahelegt, man stelle Softwarelösungen einfach hin, und dann klappe das schon. Klassischer Fehler: Technik als Magie. Neue Technologien sind zumeist aber weder „einfach“ noch „eines“. Wo die Politik sich den digitalen Wandel so vorstellt, das wissen wir längst, tritt sie ratlos auf der Stelle. Wirtschaft und Verwaltung kennen das Problem. Nenne es Change Management. Nenne es: Wo ist der CIO? Nenne es: Wer kann Admin? Von der Frage, was sich für wen wie rechnet, ganz abgesehen.

Zurück zur „Blockchainisierung“ – ich sage mal so: Will eine Bank mit der Zivilgesellschaft reden, schiene mir eine weniger kompakte Ausdrucksweise hilfreich. Denn mal abgesehen von der falschen Suggestion, alles ginge „mal eben“ (und sehr schnell): Ist gemeint, dass es viele Blockchains geben wird, jedes Unternehmen irgendwann „seine“ hat? Oder wird es neue Intermediäre geben, die als technische Betreiber parallel zum ersten eine Art zweites Internet konstruieren? Oder sind es die „alten“? Du willst ein DAO eröffnen, Du willst überhaupt blockchainisieren? Dann komm auf die Google-Blockchain, Baby …!

Vor allem aber sind es ja die Regeln auf der Chain, die das Gesicht einer künftigen „Blockchainisierung“ prägen werden. Und da ist, möchte man meinen, doch noch so einiges offen. Während die optimistischen Seelen die Inklusion und die Demokratisierung loben, die dank der neuen Technologie möglich sein soll, warnen die anderen in der Hauptsache vor den Energiekosten und damit den ökologischen Folgen. Leider benötigt die neue Technologie Strom – das hat sich herumgesprochen

Was, wenn sich jedoch weder das eine noch das andere in einigen Jahren als Haupteffekt der „Blockchainisierung“ erweisen wird? Oder wenn sie ausbleibt, weil ein ganz anderer Prozess die Nase vorn hat? Man ist geneigt, ein altes Bonmot abzuwandeln: Prognosen zu Verläufen sind schwierig vorauszusagen, vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen.

DZ Bank-Blog: „Blockchainisierung“ des Euro (22.6.2018) https://dzresearchblog.dzbank.de/content/dzresearch/de/2018/06/22/blockchainisierung-des-euro.html [17.7.2023].

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Zum Diskursprojekt Demokratiefragen des digitalisierten Finanzsektors

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Veranstaltungen

Verstehen Sie Krypto !

Das Programm der Ringvorlesung Verstehen sie Krypto

Ringvorlesung – Citizen Lecture

Sommersemester 2022 | montags um 18:00 Uhr
Hörsaal S1 03 | 223 (Altes Hauptgebäude) TU Darmstadt

Die digitale Transformation des Finanzsektors ist in vollem Gang, die damit verbundenen Umbrüche für die Demokratie und die künftige Gesellschaft sind aber bislang öffentlich nicht greifbar. Spezialist:innen kennen sich zwar aus – jedoch jeweils vor allem in einzelnen Segmenten. Zur Eröffnung eines Diskursraumes, der Relevanzen aufzeigt, braucht es Impulse. Zivilgesellschaftliche Mitwirkung und Mitgestaltung, ja überhaupt nur Positionierung und breitere öffentliche Diskussion erfordern Verständnis und interdisziplinären Austausch. Vor diesem Hintergrund haben wir Expert:innen gebeten, eine Wissensgrundlage zu schaffen und die Diskussion zu eröffnen.

Die Ringvorlesung wird am Institut für Philosophie der TU Darmstadt angeboten, wendet sich fachübergreifend an eingeschriebene Hörer:innen, soll aber auch für eine interessierte breite Öffentlichkeit zugänglich sein. Die Sitzungen werden eingeleitet und moderiert durch die Veranstalter:innen.

Anfragen zur Veranstaltung bitte per Mail an efin[at]zevedi.de richten.

Aktuelle Raumplanung

Mitschnitte der Veranstaltung

Die Vorträge werden aufgezeichnet und als Video auf der OpenLearnWare-Plattform der TU Darmstadt zur Verfügung gestellt. Link zu den Videos

Große Fragen lauten:

  • Wie transformiert die Digitalisierung die Zahlungsmittel und den Finanzsektor?
  • Was sind überhaupt Blockchain, Fintech, Kryptowährungen, dezentrale Finanzanwendungen und Co.?
  • Welche neuen Akteure bestimmen eine „digitalisierte“ Finanzwelt und wie würde man sie staatlicher Regulierung unterwerfen?
  • Wie verändern sich hoheitliche Aufgaben im Finanzsektor und was wird aus der Währung – konkret dem Euro – in der europäischen Demokratie?
  • Wie können Demokratien reagieren, wenn die Finanzwelt sich derart tiefgreifend ändert, wie dies derzeit geschieht?
  • Welche Möglichkeiten der Partizipation gibt es für Bürger:innen im Zuge der digitalen Umgestaltung des Finanzsektors?

Programm

11. AprilDr. Martin Diehl (Deutsche Bundesbank) & Prof. Dr. Petra Gehring (TU Darmstadt)
Das soziale und semiotische Konstrukt „Geld“. Zur Einführung in die Vorlesung
25. AprilClaus George (DZ BANK)
Digitalzahlungen – gestern, heute, morgen
2. MaiProf. Dr. Sebastian Omlor, LL.M. (NYU), LL.M. Eur. (Universität Marburg)
Demokratische Blockchain-Algorithmen: von ‚Code is Law‘ zu ‚Law in Code‘?
9. MaiMario Oettler (Hochschule Mittweida)
Wie dezentral sind sog. dezentrale Finanzanwendungen („DeFi“)?
23. MaiJens Hachmeister (Deutsche Börse)
Digitale Finanzdienstleistungen – Was sind Fintechs?
30. MaiProf. Hans-Gert Penzel (Universität Regensburg)
Bezahlen mit Daten
13. JuniKolja Reichert (Bundeskunsthalle)
Kulturalisierung des Geldes, Finanzialisierung der Kultur. Was NFTs für die Kunst bedeuten
20. JuniProf. Dr. Monika Dommann (Universität Zürich)
Wie BTC und ETH in Zug landeten. Konzeptuelle Überlegungen zur historischen und ethnographischen Erforschung von Cryptocurrencies
27. JuniProf. Dr. André Alfes (Hochschule Deutsche Bundesbank)
Wem gehört mein Geld? Über „meins“ und „deins“ in der virtuellen Welt
4. JuliKatharina Gehra (Immutable Insight)
Warum hat der Digitalfinanzmarkt neue Chancen jenseits der traditionellen Bankingrollen?
11. JuliDr. Martin Diehl (Deutsche Bundesbank)
Zentralbanken zwischen strategischer Relevanz, politischer Unabhängigkeit und demokratischer Kontrolle
18. JuliPodiumsdiskussion
Der digitale Euro: Pro und Contra
mit Katharina Paust-Bokrezion (Deutsche Bank – Political Affairs) und Marcus Henrik Härtel (Europäische Zentralbank)

Alle ZEVEDI-Veranstaltungen

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Verträge automatisieren? Was sind und was leisten „Smart Contracts“?

Das Coverbild des Digitalgespräch-Podcasts. Folge 19 mit Nikolas Guggenberger

Auch, wenn nicht jede:r von uns Expert:in für Zivilrecht ist, gehen wir im Alltag routiniert miteinander vertragliche Verpflichtungen ein. Ob wir Brötchen kaufen, eine Lebensversicherung abschließen oder einen Flug buchen – wir verlassen uns darauf, dass wir uns aufeinander verlassen können. Und wenn doch mal etwas schief geht, regeln Gesetze oder eben Gerichte den Streitfall. Das Internet als Marktplatz macht da auf den ersten Blick keinen großen Unterschied. Wir bestellen beim Versandhandel einfach online statt wie unsere Großeltern per Telefon oder Postkarte. Wir klicken und vom Kredit bis zum Aktienkauf geht alles blitzschnell. Sonst ändert sich nichts – oder? Vielleicht lohnt sich doch ein genauerer Blick. Denn Automatisierung verändert ausbalancierte Garantieregeln im Hintergrund von Verträgen, von denen wir oft gar nicht wissen. Und dass Digitalität möglicherweise großes Potential hat, unser Verständnis von gegenseitiger Verpflichtung zu verändern, zeigt spätestens der Hype um Smart Contracts. Mit ihnen soll eine automatisierte Vertragsabwicklung möglich werden, die zumindest in der Theorie ganz ohne Vertrauen ineinander und staatliche Institutionen funktioniert. Aber inwiefern wäre das ein Fortschritt?

Nikolas Guggenberger forscht und lehrt an der Yale Law School zur Automatisierung von Recht und ihren Auswirkungen auf die Gesellschaft. Zuvor war der Rechtswissenschaftler Juniorprofessor am Institut für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht der Universität Münster. Im Digitalgespräch erklärt Guggenberger, an welchen Stellen Digitalität einen Unterschied für unsere Vertragspraxis macht und beleuchtet die Hintergründe des Schlagworts „Smart Contract“. Mit den Gastgeberinnen Marlene Görger und Petra Gehring diskutiert er, ob ausgeklügelte Technik das Recht ersetzen könnte und stellt klar, wo deutsche Gesetze der Automatisierung Grenzen setzen, die z. B. das Rechtssystem der USA nicht unbedingt kennt.

Folge 19: Digitalgespräch mit Nikolas Guggenberger von der Yale Law School, 22. März 2022

Weitere Informationen:

Zur Webseite des Information Society Projects :
https://law.yale.edu/isp/

Alle Folgen des Digitalgesprächs
Folge 76: Digitaler Zugang zu Kulturgütern

Mit Reinold Schmücker von der Universität Münster | 10. März 2026 | zur Folge

Folge 75: KI in der Diagnostik seltener Erkrankungen

Mit Michael von Wagner vom Universitätsklinikum Frankfurt am Main | 17. Februar 2026 | zur Folge

Folge 74: Mittels KI erzeugte Deepfakes: Was sagt die Rechts­wissen­schaft?

Mit Viktoria Kraetzig von der Goethe-Universität Frankfurt | 27. Januar 2026 | zur Folge

Folge 73: Social Media in der Hochschul­kommunikation und der Ausstieg aus X

Mit Patrick Honecker von der Technischen Universität Darmstadt | 9. Dezember 2025 | zur Folge

Folge 72: Die Umsetzung des AI Act – wie wirkt die neue Verordnung sich aus?

Mit Domenik Wendt von der Frankfurt University of Applied Sciences | 18. November 2025 | zur Folge

Folge 71: Was sind und was leisten KI-Reallabore?

Mit Johannes Buchheim von der Philipps-Universität Marburg | 28. Oktober 2025 | zur Folge

Folge 70: Digitali­siertes Fahrrad: Welche Fort­ent­wick­lung­en gibt es?

Mit Rainer de Mey von Riese & Müller | 7. Oktober 2025 | zur Folge

Folge 69: Lehren und Erfahrungen aus dem Cyber-Angriff auf die Uni Gießen

Mit Matthias Stenke von der Justus-Liebig-Universität Gießen | 16. September 2025 | zur Folge

Folge 68: Digitale Werkzeuge und die Archäologie

Mit Friederike Fless von der Freien Universität Berlin und dem Deutschen Archäologischen Institut (DAI) | 5. August 2025 | zur Folge

Folge 67: Entwicklungs­sprünge, Zeiten­wende und KI: Neues zum Quanten­computing

Mit Frank Wilhelm-Mauch von der Universität des Saarlandes und dem Forschungszentrum Jülich | 15. Juli 2025 | zur Folge

Folge 66: Was weiß man über "Internet-Sucht"?

Mit Anja Bischof von der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universität zu Lübeck | 24. Juni 2025 | zur Folge

Folge 65: Wissen, Verantwortung, Effizienz: Der Arztberuf unter dem Einfluss „Künstlicher Intelligenz“

Mit Oswald Hasselmann von der Schweizerischen Gesellschaft für Biomedizinische Ethik | 3. Juni 2025 | zur Folge

Folge 64: Literatur vereinfachen – mit KI? Digitalität und kulturelle Teilhabe

Mit Thomas Kater von der Universität Münster | 13. Mai 2025 | zur Folge

Folge 63: Das Virtual Operations Support Team des THW: Internet-Einsätze im Zivil- und Katastrophen­schutz

Mit Ralf Daniel vom Virtual Operations Support Team (VOST) des THW | 1. April 2025 | zur Folge

Folge 62: Schutz mittels Digital Services Act: Die Durchsetzung von Kinderrechten in digitalen Diensten

Mit Michael Terhörst von der Stelle zur Durchsetzung von Kinderrechten in digitalen Diensten (KidD) | 11. März 2025 | zur Folge

Folge 61: Digital Streetwork: Sozialarbeit in digitalen Räumen

Mit Christina Dinar von der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin | 18. Februar 2025 | zur Folge

Folge 60: Weit mehr als Technik: Suchmaschinen verstehen

Mit Dirk Lewandowski von der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg | 28. Januar 2025 | zur Folge

Folge 59: Was sind Berufsbilder und verändern sie sich durch Digitalität?

Mit Britta Matthes vom Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit | 26. November 2024 | zur Folge

Folge 58: Gesetze im „Digitalcheck“ und was daraus folgt: Verwaltung digitaltauglich aufstellen

Mit Stephanie Kaiser von der DigitalService GmbH des Bundes | 5. November 2024 | zur Folge

Folge 57: Dynamische digitale Strategien für den europäischen Sender ARTE

Mit Kemal Görgülü von ARTE GEIE | 15. Oktober 2024 | zur Folge

Folge 56: Tokenisierung von CO2-Zertifikaten: Blockchain für den Klimaschutz?

Mit Dominik Skauradszun von der Hochschule Fulda | 24. September 2024 | zur Folge

Folge 55: IT-Riesen und Softwaremonopole: Das Ringen der Hochschulen um digitale Souveränität

Mit Ramin Yahyapour von der Georg-August-Universität Göttingen und der Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung mbH Göttingen | 3. September 2024 | zur Folge

Folge 54: Infrastrukturen im Weltraum für die Digitalität auf der Erde

Mit Holger Krag vom Europäischen Raumflugkontrollzentrum (ESOC) | 13. August 2024 | zur Folge

Folge 53: Information und Desinformation – wie steht es um die Netzöffentlichkeit?

Mit Christian Stöcker von der HAW Hamburg | 18. Juni 2024 | zur Folge

Folge 52: KI und der Wert menschlicher Autorschaft: Der Kampf ums Urheberrecht

Mit Nina George vom European Writers‘ Council | 28. Mai 2024 | zur Folge

Folge 51: Kreatives Schreiben mit KI

Mit Jenifer Becker von der Universität Hildesheim | 7. Mai 2024 | zur Folge

Folge 50: Ein „Digitaler Zwilling“ aus Körperdaten? Auf dem Weg in die Gesundheitsvorsorge der Zukunft

Mit Malte Gruber von der Justus-Liebig-Universität Gießen | 16. April 2024 | zur Folge

Folge 49: Steuerfahndung mit Künstlicher Intelligenz: Panama, Pandora und mehr

Mit Christian Voß von der Forschungsstelle Künstliche Intelligenz (FSKI) am Finanzamt Kassel | 26. März 2024 | zur Folge

Folge 48: Der AI Act der EU: Wie er zustande kam und wie er KI reguliert

Mit Domenik Wendt von der Frankfurt University of Applied Sciences | 5. März 2024 | zur Folge

Folge 47: KI und Haftung: Wer steht ein für die Fehler Künstlicher Intelligenz?

Mit Carsten Gerner-Beuerle vom University College London | 13. Februar 2024 | zur Folge

Folge 46: Arena of IoT: ein Fußballstadion als digitales Reallabor

Mit Oliver Bäcker von EintrachtTech GmbH | 23. Januar 2024 | zur Folge

Folge 45: Digitale Forensik

Mit Felix Freiling von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg | 12. Dezember 2023 | zur Folge

Folge 44: Von Grundsatzdebatte bis Wahlkampf: Digital Kommunizieren in politischen Parteien

Mit Isabelle Borucki von der Philipps-Universität Marburg | 21. November 2023 | zur Folge

Folge 43: Digitalität und der demokratische Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks

Mit Florian Hager vom Hessischen Rundfunk | 31. Oktober 2023 | zur Folge

Folge 42: Sensible Daten für die Wissenschaft: Weshalb ein Forschungs­daten­gesetz?

Mit Stefan Bender von der Deutschen Bundesbank | 10. Oktober 2023 | zur Folge

Folge 41: Modellieren, Simulieren, Optimieren – die Digitalisierung des Energienetzes

Mit Alexander Martin von der Technischen Universität Nürnberg | 19. September 2023 | zur Folge

Folge 40: Digitalisierte Landwirtschaft – das Beispiel Obstbau

Mit Christine Rösch vom Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) | 8. August 2023 | zur Folge

Folge 39: Lehren und Lernen nach der Pandemie: Der schwierige Umbau des digitalen Schulunterrichts

Mit Jan Marco Leimeister von der Universität Kassel | 18. Juli 2023 | zur Folge

Folge 38: Digitale Kunstwerke bewahren: eine Herausforderung für Museen

Mit Margit Rosen vom ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe | 27. Juni 2023 | zur Folge

Folge 37: Tageszeitungen: Wie verändern sie sich im digitalen Wandel?

Mit Carsten Knop von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung | 6. Juni 2023 | zur Folge

Folge 36: Wie es Computern gelingt, eigenständig mit Sprache umzugehen

Mit Chris Biemann von der Universität Hamburg | 16. Mai 2023 | zur Folge

Folge 35: Daten­vielfalt hand­hab­bar machen – das Beispiel Bio­di­versi­täts­forschung

Mit Barbara Ebert von der Gesellschaft für Biologische Daten e. V. | 4. April 2023 | zur Folge

Folge 34: Maschinelles Lernen im Umweltmonitoring

Mit Hanna Meyer von der Universität Münster | 14. März 2023 | zur Folge

Folge 33: Was können kleine und große Drohnen? Zur Automatisierung von Fluggeräten

Mit Uwe Klingauf von der Technischen Universität Darmstadt | 21. Februar 2023 | zur Folge

Folge 32: Digitales Kreditscoring: Wie Datenanalysen darüber entscheiden, wem man Geld leiht und wem nicht

Mit Katja Langenbucher von der Goethe-Universität Frankfurt am Main | 31. Januar 2023 | zur Folge

Folge 31: Biochemie trifft Informatik: Wie man digitale Daten in DNA speichern kann

Mit Robert Grass von der ETH Zürich | 20. Dezember 2022 | zur Folge

Folge 30: In die eigene finanzielle Zukunft schauen: Digitale Rententransparenz

Mit Andreas Hackethal von der Goethe-Universität Frankfurt a.M. | 29. November 2022 | zur Folge

Folge 29: Gaming-Kultur für alle: Szenen, Debatten und ein Milliardenmarkt

Mit Rae Grimm von Webedia Gaming GmbH | 8. November 2022 | zur Folge

Folge 28: Digitale Spielräume in der Musikproduktion

Mit David Waldecker von der Universität Siegen | 18. Oktober 2022 | zur Folge

Folge 27: Hacker-Attacken und IT-Management: Cyber-Risiken versichern

Mit Florian Salm von der Gothaer Allgemeine Versicherung AG und Ulrich Greveler von der Hochschule Rhein-Waal | 27. September 2022 | zur Folge

Folge 26: Seltene Rohstoffe und Elektroschrott: Über Materialität und Recyclingprobleme des Digitalen

Mit Mathias Schluep vom World Resources Forum | 6. September 2022 | zur Folge

Folge 25: Sterben, Trauern und Vermächtnis: Was ändert sich durch Digitalität?

Mit Stephan Neuser vom Bundesverband Deutscher Bestatter e. V. | 16. August 2022 | zur Folge

Folge 24: Was ist das Darknet und was passiert dort?

Mit Kai Denker von der Technischen Universität Darmstadt | 5. Juli 2022 | zur Folge

Folge 23: Hochleistungsrechnen zu Zukunftsfragen: Das Deutsche Klimarechenzentrum

Mit Thomas Ludwig vom Deutschen Klimarechenzentrum | 14. Juni 2022 | zur Folge

Folge 22: Open Source für die öffentliche Verwaltung: das Beispiel Schleswig-Holstein

Mit Marit Hansen, Landesbeauftragte für Datenschutz Schleswig-Holsteins | 24. Mai 2022 | zur Folge

Folge 21: Von Datenschutz zu Datensouveränität: informationelle Selbstbestimmung in der digitalen Gesellschaft

Mit Steffen Augsberg von der Justus-Liebig-Universität Gießen | 3. Mai 2022 | zur Folge

Folge 20: Von Cartoons zu Instagram: „Perfekte Bilder“ und das Körperverhältnis von Mädchen

Mit Maya Götz vom Internationalen Zentralinstitut für das Jugend- und Bildungsfernsehen (IZI) des Bayerischen Rundfunks | 12. April 2022 | zur Folge

Folge 19: Verträge automatisieren? Was sind und was leisten „Smart Contracts“?

Mit Nikolas Guggenberger von der Yale Law School | 22. März 2022 | zur Folge

Folge 18: KI und Krieg: Verhandeln für eine UN-Konvention gegen tödliche autonome Waffensysteme

Mit Anja Dahlmann vom Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg | 1. März 2022 | zur Folge

Folge 17: Was ist Gaia-X?

Mit Boris Otto von der TU Dortmund und dem Fraunhofer ISST | 8. Februar 2022 | zur Folge

Folge 16: Cookies, AirTags, Metadaten: Wohin führt das Tracking?

Mit Matthias Hollick von der Technischen Universität Darmstadt | 25. Januar 2022 | zur Folge

Folge 15: Mit Physik rechnen: Quanten­computer in der Realität

Mit Frank Wilhelm-Mauch von der Universität des Saarlandes | 11. Januar 2022 | zur Folge

Folge 14: Vermitteln, voranbringen, ermöglichen: Wie macht eine Digitalministerin Politik?

Mit Kristina Sinemus, der Hessischen Ministerin für Digitale Strategie und Entwicklung | 14. Dezember 2021 | zur Folge

Folge 13: Likes, Bewertungen und smarte Assistenten – Risiken einer digitalen „Verbraucherdemokratie“

Mit Jörn Lamla von der Universität Kassel | 30. November 2021 | zur Folge

Folge 12: Von der Münze zum Token: Geld, Wert und Währung in der Digitalität

Mit Martin Diehl von der Deutschen Bundesbank | 16. November 2021 | zur Folge

Folge 11: Smarte Stadtentwicklung – was tun kommunale Unternehmen?

Mit Klaus-Michael Ahrend von der HEAG Holding AG | 2. November 2021 | zur Folge

Folge 10: Genetische Information im digitalen Zeitalter: Der Streit um das Nagoya-Protokoll

Mit Anna Deplazes Zemp von der Universität Zürich | 19. Oktober 2021 | zur Folge

Folge 9: Anspruch und Wirklichkeit: Wie steht es um den Datenschutz?

Mit Alexander Roßnagel, dem Hessischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit | 5. Oktober 2021 | zur Folge

Folge 8: Predictive Policing und die Folgen: Datenanalyse in der Polizeiarbeit

Mit Simon Egbert von der Universität Bielefeld | 21. September 2021 | zur Folge

Folge 7: DE-CIX und die Architektur des Internets

Mit Harald A. Summa von eco – Verband der Internetwirtschaft e. V. | 7. September 2021 | zur Folge

Folge 6: Datenträger, Datendienste, Datenspuren: wissenschaftliche Bibliotheken und Verlage im digitalen Wandel

Mit Katrin Stump von der Universitätsbibliothek Braunschweig | 3. August 2021 | zur Folge

Folge 5: Datenchirurgie? Intelligente Technik im OP

Mit Stefanie Speidel vom Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen in Dresden | 20. Juli 2021 | zur Folge

Folge 4: KI in der Finanzwelt

Mit Florian Möslein von der Philipps-Universität Marburg | 6. Juli 2021 | zur Folge

Folge 3: Blockchain nach Bitcoin: Regeln in der Welt der Krypto-Token

Mit Sebastian Omlor von der Philipps-Universität Marburg | 22. Juni 2021 | zur Folge

Folge 2: Emotet & Co: der Kampf gegen Cyberkriminalität

Mit Linda Bertram von der Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität | 8. Juni 2021 | zur Folge

Folge 1: Überwachung messbar machen

Mit Ralf Poscher vom Max-Planck-Institut zur Erforschung von Kriminalität, Sicherheit und Recht | 26. Mai 2021 | zur Folge

Folge 0: Digitalgespräch - ab dem 26. Mai 2021

Ein Vorgeschmack auf das Digitalgespräch | 24. Mai 2021 | zur Folge

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Blockchain nach Bitcoin: Regeln in der Welt der Krypto-Token

Das Coverbild des Digitalgespräch-Podcasts. Folge 3 mit Sebastian Omlor

Seit einiger Zeit muss sich Bitcoin, der große Star in der Welt der Krypto-Token, die Aufmerksamkeit mit anderen Blockchain-Anwendungen teilen und bekommt dabei nicht nur Konkurrenz von alternativen Krypto-Werten oder „Währungen“. Die Einsatzmöglichkeiten, die Blockchain-Technologien bieten sollen, sind enorm vielfältig und das Interesse ist groß, obwohl das deutsche Privatrecht bisher keine Kategorien für das „Token“ kennt – für den Gegenstand, der als Blockchain entsteht.

Sebastian Omlor ist Professor an der Philipps-Universität Marburg. Der Jurist und Finanzexperte befasst sich mit der Frage, wie für Blockchain-Anwendungen Rechtssicherheit hergestellt werden kann. In der dritten Folge des Digitalgesprächs erklärt er, was eine Blockchain ist, was sie so interessant macht und wie der Eindruck entstehen kann, sie könne in manchen Bereichen Rechtsprechung ersetzen. Mit den Gastgeberinnen Marlene Görger und Petra Gehring wirft er einen Blick in die Zukunft der Blockchain und diskutiert, welche Regeln in ihr gelten und warum es sich trotz der ausgefeilten Technik lohnt, dafür gute Gesetze zu entwickeln.

Folge 3: Digitalgespräch mit Sebastian Omlor von der Philipps-Universität Marburg, 22. Juni 2021

Weitere Informationen:
Link zur Beschreibung des Projekts Blockchain und Recht:
https://www.uni-marburg.de/de/fb01/aktuelles/nachrichten/marburger-juristen-erforschen-blockchain-technologie

Alle Folgen des Digitalgesprächs
Folge 76: Digitaler Zugang zu Kulturgütern

Mit Reinold Schmücker von der Universität Münster | 10. März 2026 | zur Folge

Folge 75: KI in der Diagnostik seltener Erkrankungen

Mit Michael von Wagner vom Universitätsklinikum Frankfurt am Main | 17. Februar 2026 | zur Folge

Folge 74: Mittels KI erzeugte Deepfakes: Was sagt die Rechts­wissen­schaft?

Mit Viktoria Kraetzig von der Goethe-Universität Frankfurt | 27. Januar 2026 | zur Folge

Folge 73: Social Media in der Hochschul­kommunikation und der Ausstieg aus X

Mit Patrick Honecker von der Technischen Universität Darmstadt | 9. Dezember 2025 | zur Folge

Folge 72: Die Umsetzung des AI Act – wie wirkt die neue Verordnung sich aus?

Mit Domenik Wendt von der Frankfurt University of Applied Sciences | 18. November 2025 | zur Folge

Folge 71: Was sind und was leisten KI-Reallabore?

Mit Johannes Buchheim von der Philipps-Universität Marburg | 28. Oktober 2025 | zur Folge

Folge 70: Digitali­siertes Fahrrad: Welche Fort­ent­wick­lung­en gibt es?

Mit Rainer de Mey von Riese & Müller | 7. Oktober 2025 | zur Folge

Folge 69: Lehren und Erfahrungen aus dem Cyber-Angriff auf die Uni Gießen

Mit Matthias Stenke von der Justus-Liebig-Universität Gießen | 16. September 2025 | zur Folge

Folge 68: Digitale Werkzeuge und die Archäologie

Mit Friederike Fless von der Freien Universität Berlin und dem Deutschen Archäologischen Institut (DAI) | 5. August 2025 | zur Folge

Folge 67: Entwicklungs­sprünge, Zeiten­wende und KI: Neues zum Quanten­computing

Mit Frank Wilhelm-Mauch von der Universität des Saarlandes und dem Forschungszentrum Jülich | 15. Juli 2025 | zur Folge

Folge 66: Was weiß man über "Internet-Sucht"?

Mit Anja Bischof von der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universität zu Lübeck | 24. Juni 2025 | zur Folge

Folge 65: Wissen, Verantwortung, Effizienz: Der Arztberuf unter dem Einfluss „Künstlicher Intelligenz“

Mit Oswald Hasselmann von der Schweizerischen Gesellschaft für Biomedizinische Ethik | 3. Juni 2025 | zur Folge

Folge 64: Literatur vereinfachen – mit KI? Digitalität und kulturelle Teilhabe

Mit Thomas Kater von der Universität Münster | 13. Mai 2025 | zur Folge

Folge 63: Das Virtual Operations Support Team des THW: Internet-Einsätze im Zivil- und Katastrophen­schutz

Mit Ralf Daniel vom Virtual Operations Support Team (VOST) des THW | 1. April 2025 | zur Folge

Folge 62: Schutz mittels Digital Services Act: Die Durchsetzung von Kinderrechten in digitalen Diensten

Mit Michael Terhörst von der Stelle zur Durchsetzung von Kinderrechten in digitalen Diensten (KidD) | 11. März 2025 | zur Folge

Folge 61: Digital Streetwork: Sozialarbeit in digitalen Räumen

Mit Christina Dinar von der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin | 18. Februar 2025 | zur Folge

Folge 60: Weit mehr als Technik: Suchmaschinen verstehen

Mit Dirk Lewandowski von der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg | 28. Januar 2025 | zur Folge

Folge 59: Was sind Berufsbilder und verändern sie sich durch Digitalität?

Mit Britta Matthes vom Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit | 26. November 2024 | zur Folge

Folge 58: Gesetze im „Digitalcheck“ und was daraus folgt: Verwaltung digitaltauglich aufstellen

Mit Stephanie Kaiser von der DigitalService GmbH des Bundes | 5. November 2024 | zur Folge

Folge 57: Dynamische digitale Strategien für den europäischen Sender ARTE

Mit Kemal Görgülü von ARTE GEIE | 15. Oktober 2024 | zur Folge

Folge 56: Tokenisierung von CO2-Zertifikaten: Blockchain für den Klimaschutz?

Mit Dominik Skauradszun von der Hochschule Fulda | 24. September 2024 | zur Folge

Folge 55: IT-Riesen und Softwaremonopole: Das Ringen der Hochschulen um digitale Souveränität

Mit Ramin Yahyapour von der Georg-August-Universität Göttingen und der Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung mbH Göttingen | 3. September 2024 | zur Folge

Folge 54: Infrastrukturen im Weltraum für die Digitalität auf der Erde

Mit Holger Krag vom Europäischen Raumflugkontrollzentrum (ESOC) | 13. August 2024 | zur Folge

Folge 53: Information und Desinformation – wie steht es um die Netzöffentlichkeit?

Mit Christian Stöcker von der HAW Hamburg | 18. Juni 2024 | zur Folge

Folge 52: KI und der Wert menschlicher Autorschaft: Der Kampf ums Urheberrecht

Mit Nina George vom European Writers‘ Council | 28. Mai 2024 | zur Folge

Folge 51: Kreatives Schreiben mit KI

Mit Jenifer Becker von der Universität Hildesheim | 7. Mai 2024 | zur Folge

Folge 50: Ein „Digitaler Zwilling“ aus Körperdaten? Auf dem Weg in die Gesundheitsvorsorge der Zukunft

Mit Malte Gruber von der Justus-Liebig-Universität Gießen | 16. April 2024 | zur Folge

Folge 49: Steuerfahndung mit Künstlicher Intelligenz: Panama, Pandora und mehr

Mit Christian Voß von der Forschungsstelle Künstliche Intelligenz (FSKI) am Finanzamt Kassel | 26. März 2024 | zur Folge

Folge 48: Der AI Act der EU: Wie er zustande kam und wie er KI reguliert

Mit Domenik Wendt von der Frankfurt University of Applied Sciences | 5. März 2024 | zur Folge

Folge 47: KI und Haftung: Wer steht ein für die Fehler Künstlicher Intelligenz?

Mit Carsten Gerner-Beuerle vom University College London | 13. Februar 2024 | zur Folge

Folge 46: Arena of IoT: ein Fußballstadion als digitales Reallabor

Mit Oliver Bäcker von EintrachtTech GmbH | 23. Januar 2024 | zur Folge

Folge 45: Digitale Forensik

Mit Felix Freiling von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg | 12. Dezember 2023 | zur Folge

Folge 44: Von Grundsatzdebatte bis Wahlkampf: Digital Kommunizieren in politischen Parteien

Mit Isabelle Borucki von der Philipps-Universität Marburg | 21. November 2023 | zur Folge

Folge 43: Digitalität und der demokratische Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks

Mit Florian Hager vom Hessischen Rundfunk | 31. Oktober 2023 | zur Folge

Folge 42: Sensible Daten für die Wissenschaft: Weshalb ein Forschungs­daten­gesetz?

Mit Stefan Bender von der Deutschen Bundesbank | 10. Oktober 2023 | zur Folge

Folge 41: Modellieren, Simulieren, Optimieren – die Digitalisierung des Energienetzes

Mit Alexander Martin von der Technischen Universität Nürnberg | 19. September 2023 | zur Folge

Folge 40: Digitalisierte Landwirtschaft – das Beispiel Obstbau

Mit Christine Rösch vom Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) | 8. August 2023 | zur Folge

Folge 39: Lehren und Lernen nach der Pandemie: Der schwierige Umbau des digitalen Schulunterrichts

Mit Jan Marco Leimeister von der Universität Kassel | 18. Juli 2023 | zur Folge

Folge 38: Digitale Kunstwerke bewahren: eine Herausforderung für Museen

Mit Margit Rosen vom ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe | 27. Juni 2023 | zur Folge

Folge 37: Tageszeitungen: Wie verändern sie sich im digitalen Wandel?

Mit Carsten Knop von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung | 6. Juni 2023 | zur Folge

Folge 36: Wie es Computern gelingt, eigenständig mit Sprache umzugehen

Mit Chris Biemann von der Universität Hamburg | 16. Mai 2023 | zur Folge

Folge 35: Daten­vielfalt hand­hab­bar machen – das Beispiel Bio­di­versi­täts­forschung

Mit Barbara Ebert von der Gesellschaft für Biologische Daten e. V. | 4. April 2023 | zur Folge

Folge 34: Maschinelles Lernen im Umweltmonitoring

Mit Hanna Meyer von der Universität Münster | 14. März 2023 | zur Folge

Folge 33: Was können kleine und große Drohnen? Zur Automatisierung von Fluggeräten

Mit Uwe Klingauf von der Technischen Universität Darmstadt | 21. Februar 2023 | zur Folge

Folge 32: Digitales Kreditscoring: Wie Datenanalysen darüber entscheiden, wem man Geld leiht und wem nicht

Mit Katja Langenbucher von der Goethe-Universität Frankfurt am Main | 31. Januar 2023 | zur Folge

Folge 31: Biochemie trifft Informatik: Wie man digitale Daten in DNA speichern kann

Mit Robert Grass von der ETH Zürich | 20. Dezember 2022 | zur Folge

Folge 30: In die eigene finanzielle Zukunft schauen: Digitale Rententransparenz

Mit Andreas Hackethal von der Goethe-Universität Frankfurt a.M. | 29. November 2022 | zur Folge

Folge 29: Gaming-Kultur für alle: Szenen, Debatten und ein Milliardenmarkt

Mit Rae Grimm von Webedia Gaming GmbH | 8. November 2022 | zur Folge

Folge 28: Digitale Spielräume in der Musikproduktion

Mit David Waldecker von der Universität Siegen | 18. Oktober 2022 | zur Folge

Folge 27: Hacker-Attacken und IT-Management: Cyber-Risiken versichern

Mit Florian Salm von der Gothaer Allgemeine Versicherung AG und Ulrich Greveler von der Hochschule Rhein-Waal | 27. September 2022 | zur Folge

Folge 26: Seltene Rohstoffe und Elektroschrott: Über Materialität und Recyclingprobleme des Digitalen

Mit Mathias Schluep vom World Resources Forum | 6. September 2022 | zur Folge

Folge 25: Sterben, Trauern und Vermächtnis: Was ändert sich durch Digitalität?

Mit Stephan Neuser vom Bundesverband Deutscher Bestatter e. V. | 16. August 2022 | zur Folge

Folge 24: Was ist das Darknet und was passiert dort?

Mit Kai Denker von der Technischen Universität Darmstadt | 5. Juli 2022 | zur Folge

Folge 23: Hochleistungsrechnen zu Zukunftsfragen: Das Deutsche Klimarechenzentrum

Mit Thomas Ludwig vom Deutschen Klimarechenzentrum | 14. Juni 2022 | zur Folge

Folge 22: Open Source für die öffentliche Verwaltung: das Beispiel Schleswig-Holstein

Mit Marit Hansen, Landesbeauftragte für Datenschutz Schleswig-Holsteins | 24. Mai 2022 | zur Folge

Folge 21: Von Datenschutz zu Datensouveränität: informationelle Selbstbestimmung in der digitalen Gesellschaft

Mit Steffen Augsberg von der Justus-Liebig-Universität Gießen | 3. Mai 2022 | zur Folge

Folge 20: Von Cartoons zu Instagram: „Perfekte Bilder“ und das Körperverhältnis von Mädchen

Mit Maya Götz vom Internationalen Zentralinstitut für das Jugend- und Bildungsfernsehen (IZI) des Bayerischen Rundfunks | 12. April 2022 | zur Folge

Folge 19: Verträge automatisieren? Was sind und was leisten „Smart Contracts“?

Mit Nikolas Guggenberger von der Yale Law School | 22. März 2022 | zur Folge

Folge 18: KI und Krieg: Verhandeln für eine UN-Konvention gegen tödliche autonome Waffensysteme

Mit Anja Dahlmann vom Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg | 1. März 2022 | zur Folge

Folge 17: Was ist Gaia-X?

Mit Boris Otto von der TU Dortmund und dem Fraunhofer ISST | 8. Februar 2022 | zur Folge

Folge 16: Cookies, AirTags, Metadaten: Wohin führt das Tracking?

Mit Matthias Hollick von der Technischen Universität Darmstadt | 25. Januar 2022 | zur Folge

Folge 15: Mit Physik rechnen: Quanten­computer in der Realität

Mit Frank Wilhelm-Mauch von der Universität des Saarlandes | 11. Januar 2022 | zur Folge

Folge 14: Vermitteln, voranbringen, ermöglichen: Wie macht eine Digitalministerin Politik?

Mit Kristina Sinemus, der Hessischen Ministerin für Digitale Strategie und Entwicklung | 14. Dezember 2021 | zur Folge

Folge 13: Likes, Bewertungen und smarte Assistenten – Risiken einer digitalen „Verbraucherdemokratie“

Mit Jörn Lamla von der Universität Kassel | 30. November 2021 | zur Folge

Folge 12: Von der Münze zum Token: Geld, Wert und Währung in der Digitalität

Mit Martin Diehl von der Deutschen Bundesbank | 16. November 2021 | zur Folge

Folge 11: Smarte Stadtentwicklung – was tun kommunale Unternehmen?

Mit Klaus-Michael Ahrend von der HEAG Holding AG | 2. November 2021 | zur Folge

Folge 10: Genetische Information im digitalen Zeitalter: Der Streit um das Nagoya-Protokoll

Mit Anna Deplazes Zemp von der Universität Zürich | 19. Oktober 2021 | zur Folge

Folge 9: Anspruch und Wirklichkeit: Wie steht es um den Datenschutz?

Mit Alexander Roßnagel, dem Hessischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit | 5. Oktober 2021 | zur Folge

Folge 8: Predictive Policing und die Folgen: Datenanalyse in der Polizeiarbeit

Mit Simon Egbert von der Universität Bielefeld | 21. September 2021 | zur Folge

Folge 7: DE-CIX und die Architektur des Internets

Mit Harald A. Summa von eco – Verband der Internetwirtschaft e. V. | 7. September 2021 | zur Folge

Folge 6: Datenträger, Datendienste, Datenspuren: wissenschaftliche Bibliotheken und Verlage im digitalen Wandel

Mit Katrin Stump von der Universitätsbibliothek Braunschweig | 3. August 2021 | zur Folge

Folge 5: Datenchirurgie? Intelligente Technik im OP

Mit Stefanie Speidel vom Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen in Dresden | 20. Juli 2021 | zur Folge

Folge 4: KI in der Finanzwelt

Mit Florian Möslein von der Philipps-Universität Marburg | 6. Juli 2021 | zur Folge

Folge 3: Blockchain nach Bitcoin: Regeln in der Welt der Krypto-Token

Mit Sebastian Omlor von der Philipps-Universität Marburg | 22. Juni 2021 | zur Folge

Folge 2: Emotet & Co: der Kampf gegen Cyberkriminalität

Mit Linda Bertram von der Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität | 8. Juni 2021 | zur Folge

Folge 1: Überwachung messbar machen

Mit Ralf Poscher vom Max-Planck-Institut zur Erforschung von Kriminalität, Sicherheit und Recht | 26. Mai 2021 | zur Folge

Folge 0: Digitalgespräch - ab dem 26. Mai 2021

Ein Vorgeschmack auf das Digitalgespräch | 24. Mai 2021 | zur Folge

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