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Cookies, AirTags, Metadaten: Wohin führt das Tracking?

Tracking kann uns überall dort begegnen, wo wir Software nutzen. Ob beim Surfen im Internet oder beim Joggen mit angelegter Smart Watch: Wir wissen, dass hier Daten über uns und unser Verhalten entstehen, die zu ganz unterschiedlichen Zwecken erhoben und verarbeitet werden. Ein Teil dieser Zwecke soll uns dienen, zum Beispiel wo es um die Überwachung unserer Gesundheit geht oder wenn personalisierte Dienste unser Leben komfortabler machen sollen. Oft stehen aber einfach finanzielle Interessen Dritter im Hintergrund, die mit unseren Datenspuren Geld verdienen können, kriminelle Aktivitäten – und wohl im schlimmsten Fall Überwachungsmaßnahmen autoritärer Regierungen. Das volle Potential der immer elaborierteren Tracking-Techniken entfaltet sich vor allem in der fortschreitenden Vernetzung und Vernetztheit unserer IT-Systeme. Das gilt für den vermeintlichen Nutzen genauso wie für Missbrauchsrisiken.

Matthias Hollick ist Professor für Informatik an der TU Darmstadt und leitet dort das Arbeitsgebiet Sichere Mobile Netze. Im Digitalgespräch erklärt der Experte, welche Technologien heute schon eingesetzt werden, um Daten über uns zu sammeln und auszuwerten, welche Akteure dahinterstehen und welche Zwecke sie verfolgen. Er diskutiert dabei mit den Gastgeberinnen des ZEVEDI-Podcasts – Marlene Görger und Petra Gehring –die Dynamik der Entwicklung potentieller Überwachungstechnologien, das Spannungsverhältnis zwischen Nutzen und Risiken der Tracking-Infrastrukturen, die uns umgeben, wo und wie Regulierungen sinnvoll sein könnten und welche Perspektiven sich daraus für freiheitliche, demokratische Gesellschaften ergeben.

Folge 16: Digitalgespräch mit Matthias Hollick von der Technischen Universität Darmstadt, 25. Januar 2022
Weitere Informationen:

Link zur Webseite des Arbeitsgebiets Sichere Mobile Netze an der Technischen Universität Darmstadt:
https://www.seemoo.tu-darmstadt.de/

Alle Folgen des Digitalgesprächs
Folge 16: Cookies, AirTags, Metadaten: Wohin führt das Tracking?
Mit Matthias Hollick von der Technischen Universität Darmstadt | 25. Januar 2022 | Zur Folge»
Folge 15: Mit Physik rechnen: Quantencomputer in der Realität
Mit Frank Wilhelm-Mauch von der Universität des Saarlandes | 11. Januar 2022 | Zur Folge»
Folge 14: Vermitteln, voranbringen, ermöglichen: Wie macht eine Digitalministerin Politik?
Mit Kristina Sinemus, der Hessischen Ministerin für Digitale Strategie und Entwicklung | 14. Dezember 2021 | Zur Folge»
Folge 13: Likes, Bewertungen und smarte Assistenten – Risiken einer digitalen „Verbraucherdemokratie“
Mit Jörn Lamla von der Universität Kassel | 30. November 2021 | Zur Folge»
Folge 12: Von der Münze zum Token: Geld, Wert und Währung in der Digitalität
Mit Martin Diehl von der Deutschen Bundesbank | 16. November 2021 | Zur Folge»
Folge 11: Smarte Stadtentwicklung – was tun kommunale Unternehmen?
Mit Klaus-Michael Ahrend von der HEAG Holding AG | 2. November 2021 | Zur Folge»
Folge 10: Genetische Information im digitalen Zeitalter: Der Streit um das Nagoya-Protokoll
Mit Anna Deplazes Zemp von der Universität Zürich | 19. Oktober 2021 | Zur Folge»
Folge 9: Anspruch und Wirklichkeit: Wie steht es um den Datenschutz?
Mit Alexander Roßnagel, dem Hessischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit | 5. Oktober 2021 | Zur Folge»
Folge 8: Predictive Policing und die Folgen: Datenanalyse in der Polizeiarbeit
Mit Simon Egbert von der Universität Bielefeld | 21. September 2021 | Zur Folge»
Folge 7: DE-CIX und die Architektur des Internets
Mit Harald A. Summa von eco – Verband der Internetwirtschaft e. V. | 7. September 2021 | Zur Folge»
Folge 6: Datenträger, Datendienste, Datenspuren: wissenschaftliche Bibliotheken und Verlage im digitalen Wandel
Mit Katrin Stump von der Universitätsbibliothek Braunschweig | 15. September 2021 | Zur Folge»
Folge 5: Datenchirurgie? Intelligente Technik im OP
Mit Stefanie Speidel vom Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen in Dresden | 20. Juli 2021 | Zur Folge»
Folge 4: KI in der Finanzwelt
Mit Florian Möslein von der Philipps-Universität Marburg | 6. Juli 2021 | Zur Folge»
Folge 3: Blockchain nach Bitcoin: Regeln in der Welt der Krypto-Token
mit Sebastian Omlor von der Philipps-Universität Marburg | 22. Juni 2021 | Zur Folge»
Folge 2: Emotet & Co: der Kampf gegen Cyberkriminalität
Mit Linda Bertram von der Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität | Zur Folge»
Folge 1: Überwachung messbar machen
Mit Ralf Poscher vom Max-Planck-Institut zur Erforschung von Kriminalität, Sicherheit und Recht | 26. Mai 2021 | Zur Folge»
Folge 0: Digitalgespräch - ab dem 26. Mai 2021
Ein Vorgeschmack auf das Digitalgespräch | 24. Mai 2021 | Zur Folge»

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Mit Physik rechnen: Quantencomputer in der Realität

Der Leistungsfähigkeit selbst modernster Supercomputer sind Grenzen gesetzt. Wissenschaft und Technik wollen sie mithilfe der Quantenphysik überwinden: Mit vergleichsweise wenigen Quantenbits oder Qubits soll es dann möglich sein, in kurzer Zeit Rechenoperation auszuführen, wie sie mit den mächtigsten klassischen High-Performance-Computer nicht möglich wären. Damit kündigen sich Lösungen für etliche praktische Fragestellungen in den verschiedensten Lebens- und Wissensfeldern, an. Es wird erwartet, dass Quantencomputing ein enormes Entwicklungspotential freisetzt. Welche Prozesse dabei in diesen Rechnern ablaufen werden, wie sie also funktionieren, lässt sich freilich eigentlich nur mathematisch genau beschreiben – Quantenphysik ist nicht bekannt dafür, besonders anschaulich zu sein. Umso geheimnisvoller ist also diese neue Gattung von Rechenmaschine, die Forschungsgruppen auf der ganzen Welt gerade entwickeln. Im Rennen um Erfolge sind internationale Kooperationen genauso wichtig, wie eine Prise Prestigestreben und Konkurrenzdruck – und auch der Ansporn durch Sicherheitsbedenken. Wie jeder technologische Fortschritt ist die Quantenbeschleunigung, in der sich Überlegenheit von Quantencomputing gegenüber klassischen Technologien ausdrückt, nicht frei von Risiken für die digitale Gesellschaft.

Frank Wilhelm-Mauch ist Professor für Theoretische Physik an der Universität des Saarlandes und koordiniert zurzeit am Forschungszentrum Jülich die Entwicklung eines europäischen Quantencomputers – das Flaggschiff-Projekt OpenSuperQ. Im Digitalgespräch erklärt der Experte, wie das Vorhaben zustande kam und mit welchem Ziel es verfolgt wird, was diese neuartige Technologie auszeichnet und wie man sich als Laie das Rechnen mit Quantensystemen vorstellen kann. Mit den Gastgeberinnen Marlene Görger und Petra Gehring diskutiert er, bei welchen Aufgaben Quantencomputer große Fortschritte versprechen, wie sich an der Schnittstelle zwischen Physik, Informatik und Ingenieurskunst die Praxistauglichkeit des Quantencomputing entwickelt – und wer wann zu welchen Bedingungen Rechenzeit bekommen könnte.

Folge 15: Digitalgespräch mit Frank Wilhelm-Mauch von der Universität des Saarlandes und dem Forschungszentrum Jülich, 11. Januar 2022
Weitere Informationen:

Zur Webseite des Projekts OpenSuperQ : https://opensuperq.eu/

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Mit Martin Diehl von der Deutschen Bundesbank | 16. November 2021 | Zur Folge»
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Mit Klaus-Michael Ahrend von der HEAG Holding AG | 2. November 2021 | Zur Folge»
Folge 10: Genetische Information im digitalen Zeitalter: Der Streit um das Nagoya-Protokoll
Mit Anna Deplazes Zemp von der Universität Zürich | 19. Oktober 2021 | Zur Folge»
Folge 9: Anspruch und Wirklichkeit: Wie steht es um den Datenschutz?
Mit Alexander Roßnagel, dem Hessischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit | 5. Oktober 2021 | Zur Folge»
Folge 8: Predictive Policing und die Folgen: Datenanalyse in der Polizeiarbeit
Mit Simon Egbert von der Universität Bielefeld | 21. September 2021 | Zur Folge»
Folge 7: DE-CIX und die Architektur des Internets
Mit Harald A. Summa von eco – Verband der Internetwirtschaft e. V. | 7. September 2021 | Zur Folge»
Folge 6: Datenträger, Datendienste, Datenspuren: wissenschaftliche Bibliotheken und Verlage im digitalen Wandel
Mit Katrin Stump von der Universitätsbibliothek Braunschweig | 15. September 2021 | Zur Folge»
Folge 5: Datenchirurgie? Intelligente Technik im OP
Mit Stefanie Speidel vom Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen in Dresden | 20. Juli 2021 | Zur Folge»
Folge 4: KI in der Finanzwelt
Mit Florian Möslein von der Philipps-Universität Marburg | 6. Juli 2021 | Zur Folge»
Folge 3: Blockchain nach Bitcoin: Regeln in der Welt der Krypto-Token
mit Sebastian Omlor von der Philipps-Universität Marburg | 22. Juni 2021 | Zur Folge»
Folge 2: Emotet & Co: der Kampf gegen Cyberkriminalität
Mit Linda Bertram von der Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität | Zur Folge»
Folge 1: Überwachung messbar machen
Mit Ralf Poscher vom Max-Planck-Institut zur Erforschung von Kriminalität, Sicherheit und Recht | 26. Mai 2021 | Zur Folge»
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Vermitteln, voranbringen, ermöglichen: Wie macht eine Digitalministerin Politik?

Die Digitalisierung war lange Zeit ein Prozess, der sich ohne gezielte politische Steuerung vollzogen hat, auch wenn dabei Veränderungspotential in allen Lebensbereichen freigesetzt wurde. In den letzten Jahren hat sich das geändert: Mehrere deutsche Bundesländer haben Digitalressorts, also eigene ministerielle Zuständigkeiten, geschaffen. Wie kann aus Sicht eines Ministeriums wirksame Digitalpolitik aussehen, die Steuerungsmechanismen für eine digitale Transformation anbietet? Wie macht man Potentiale der Digitalität für die Gesellschaft nutzbar? Diese Fragen sind selbst Gegenstand politischer Diskurse. Zugleich gibt es erste Erfahrungen von Politiker:innen, die als Pionier:innen dieses neue Feld der Digitalpolitik zu bestellen haben.

Kristina Sinemus ist als Hessische Ministerin für Digitale Strategie und Entwicklung eine der ersten Digitalminister:innen Deutschlands: Die Professorin für Public Affairs und langjährige Unternehmerin hat Ende 2019 ihr damals neu eingerichtetes Amt übernommen. Im Digitalgespräch erklärt sie, wie sie ihr Ressort mit seinen zentralen Aufgaben organisatorisch, inhaltlich und strategisch aufgebaut hat und welche Hürden dabei zu überwinden waren. Mit den Gastgeber:innen Marlene Görger und Petra Gehring diskutiert Sinemus, wie im komplexen Feld der Digitalisierung Schwerpunkte gesetzt werden können, welche Rolle der Dialog mit Bürger:innen spielt und wie sich landespolitische Fragestellungen zu europäischer Digitalpolitik verhalten.

Folge 14: Digitalgespräch mit Kristina Sinemus, der Hessischen Ministerin für Digitale Strategie und Entwicklung
14. Dezember 2021
Weitere Informationen:

Link zur Webseite der Hessischen Ministerin für digitale Strategie und Entwicklung: https://digitales.hessen.de/

Link zur Digitalstrategie Digitales Hessen: Wo Zukunft zuhause ist: https://www.digitalstrategie-hessen.de/digitalstrategie_hessen

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Mit Jörn Lamla von der Universität Kassel | 30. November 2021 | Zur Folge»
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Mit Klaus-Michael Ahrend von der HEAG Holding AG | 2. November 2021 | Zur Folge»
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Mit Anna Deplazes Zemp von der Universität Zürich | 19. Oktober 2021 | Zur Folge»
Folge 9: Anspruch und Wirklichkeit: Wie steht es um den Datenschutz?
Mit Alexander Roßnagel, dem Hessischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit | 5. Oktober 2021 | Zur Folge»
Folge 8: Predictive Policing und die Folgen: Datenanalyse in der Polizeiarbeit
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Folge 7: DE-CIX und die Architektur des Internets
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Mit Florian Möslein von der Philipps-Universität Marburg | 6. Juli 2021 | Zur Folge»
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Likes, Bewertungen und smarte Assistenten – Risiken einer digitalen „Verbraucherdemokratie“

Der Unterschied zwischen einem einfachen Like und einer ausformulierten Begründung für eine Entscheidung ist klar: Das eine ist eine bloße Präferenz, die keine ihrer Kriterien preisgibt, das andere eine Rechtfertigung für ein Urteil, das man nachvollziehen und sich zu eigen machen kann oder auch nicht. Beide tauchen gleichermaßen auf, wenn Menschen im Netz Erfahrungswerte teilen, die anderen bei Konsumentscheidungen helfen sollen. Likes und gepostete Bewertungen haben außerdem eine gemeinsame Konkurrentin: die algorithmisch generierte, personalisierte Empfehlung. Sie ist gar nicht mehr an expliziten menschlichen Aussagen orientiert, sondern trackt Nutzer:innenverhalten. Im Extemfall starten dann Maschinen den nächsten vorgeschlagenen Song oder die nächste Serie automatisch. Von Nutzer:innen wird also nicht einmal mehr eine Bewertung erwartet – das getrackte Konsumverhalten reicht.

So gibt es eine Entwicklung von diskursiver Verbraucherkommunikation, in der Rechtfertigung verlangt und erbracht wird, über unbegründete und kaum hinterfragbare Affektbekundungen bis hin zu einer automatisierten Kosumdynamik, die keine Reflexion mehr vorsieht –kritisches Bewusstsein rückt dabei immer weiter in den Hintergrund. Womöglich verschwindet es schließlich ganz. Trifft dieses Bild schon heute auf unsere Gewohnheiten zu? Woran ließe sich ein solcher Wandel festmachen? Und: Wohin entwickelt sich eine Gesellschaft, die im Netz immer weniger Raum für kritische Auseinandersetzung mit dem Alltäglichen lässt?

Jörn Lamla ist Professor für Soziologische Theorie an der Universität Kassel und erforscht Verbraucherplattformen, seit sie in den 1990er Jahren im World Wide Web auftauchten. Im Digitalgespräch erklärt er, welchen Wandel die Praxis des Bewertens und Bewerbens von Produkten mit der Entwicklung von Web 2.0, Social Media und algorithmengestützten Plattformen in den letzten Jahrzehnten genommen hat und wie die heutigen Formen der digitalen Konsumgesellschaft unser Selbstbild vom kritischen, souveränen Individuum erschüttern. Mit den Gastgeberinnen Marlene Görger und Petra Gehring diskutiert er, wie sich Konsumgewohnheiten und verschiedene Varianten digitaler Marktplätze auf Demokratie und Selbstbestimmtheit auswirken, welche Interessen dabei im Spiel sind und welche politischen Forderungen daraus erwachsen könnten.

Folge 13: Digitalgespräch mit Jörn Lamla von der Universität Kassel, 30. November 2021
Weitere Informationen:

Link zur Stellungnahme der Leopoldina zu Digitalisierung und Demokratie:
https://www.leopoldina.org/publikationen/detailansicht/publication/digitalisierung-und-demokratie-2021/
Link zu Jörn Lamlas Expertise zu kritischen Bewertungskompetenzen im Rahmen des JFF-Projekts Digitales Deutschland: https://digid.jff.de/kritische-bewertungskompetenzen-joern-lamla/

Alle Folgen des Digitalgesprächs
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Folge 15: Mit Physik rechnen: Quantencomputer in der Realität
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Folge 13: Likes, Bewertungen und smarte Assistenten – Risiken einer digitalen „Verbraucherdemokratie“
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Mit Martin Diehl von der Deutschen Bundesbank | 16. November 2021 | Zur Folge»
Folge 11: Smarte Stadtentwicklung – was tun kommunale Unternehmen?
Mit Klaus-Michael Ahrend von der HEAG Holding AG | 2. November 2021 | Zur Folge»
Folge 10: Genetische Information im digitalen Zeitalter: Der Streit um das Nagoya-Protokoll
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Folge 9: Anspruch und Wirklichkeit: Wie steht es um den Datenschutz?
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Folge 8: Predictive Policing und die Folgen: Datenanalyse in der Polizeiarbeit
Mit Simon Egbert von der Universität Bielefeld | 21. September 2021 | Zur Folge»
Folge 7: DE-CIX und die Architektur des Internets
Mit Harald A. Summa von eco – Verband der Internetwirtschaft e. V. | 7. September 2021 | Zur Folge»
Folge 6: Datenträger, Datendienste, Datenspuren: wissenschaftliche Bibliotheken und Verlage im digitalen Wandel
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Folge 5: Datenchirurgie? Intelligente Technik im OP
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Folge 1: Überwachung messbar machen
Mit Ralf Poscher vom Max-Planck-Institut zur Erforschung von Kriminalität, Sicherheit und Recht | 26. Mai 2021 | Zur Folge»
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Von der Münze zum Token: Geld, Wert und Währung in der Digitalität

Mit den Überlegungen zur Einführung eines „digitalen Euro“ reagiert die Europäische Zentralbank auf eine Entwicklung, die sich in den letzten Jahren jenseits institutioneller Finanzpolitik abgespielt hat: Systeme aus privater Hand ermöglichen die Transaktion von Werten über das Internet und öffnen damit unsere bisherige Vorstellung von Geld und Währung für neue, digitale Konzepte. Immer drängender stellt sich die Frage, welche Bedeutung wir dieser Dynamik zumessen sollen und welche Reaktionen angemessen sind. Viele Unternehmen und Individuen integrieren digitale Bezahlsysteme bereits in ihre Finanzstrategien, andere widmen dieser Möglichkeit bisher wenig Aufmerksamkeit; internationale Konzerne schaffen hauseigene Alternativen zu etabliertem Geld, worauf staatliche Institutionen wie z.B. die EZB reagieren, indem sie versuchen eigene Modelle für die Einführung „digitalen Geldes“ zu finden. Hinter all diesen Aktivitäten steckt viel mehr, als bloß die Nutzung des Internets für finanzielle Transaktionen, an die wir uns ohnehin längst gewöhnt haben. Was also ist das Neue, das hier entsteht und welche Implikationen hat das – für Volkswirtschaften und jede:n einzelne:n Bürger:in?

Martin Diehl ist Analyst bei der Deutschen Bundesbank und Experte für Zahlungssysteme und Makroökonomie. Im Digitalgespräch bringt der Wirtschaftswissenschaftler und Philosoph Ordnung in die Begrifflichkeiten, mit denen wir im Feld von Währung, Wert und Geld umgehen und erklärt aktuelle Entwicklungen rund um Blockchain und digitale Finanzmärkte. Mit den Gastgeberinnen Marlene Görger und Petra Gehring diskutiert Diehl außerdem die revolutionären Ideen hinter dem Krypto-Token und warum Bitcoin keine Währung ist, welche Anforderungen Geld erfüllen muss und nicht zuletzt die Rolle, die Vertrauen dabei spielt.

Folge 12: Digitalgespräch mit Martin Diehl von der Deutschen Bundesbank, 16. November 2021
Weitere Informationen:

Link zu häufig gestellten Fragen zum „Digitalen Euro“ auf der Webseite der Deutschen Bundesbank: https://www.bundesbank.de/de/aufgaben/unbarer-zahlungsverkehr/digitaler-euro-haeufig-gestellte-fragen

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Folge 15: Mit Physik rechnen: Quantencomputer in der Realität
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Folge 11: Smarte Stadtentwicklung – was tun kommunale Unternehmen?
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Folge 7: DE-CIX und die Architektur des Internets
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Smarte Stadtentwicklung – was tun kommunale Unternehmen?

Smart City: Das klingt nach ausgeklügelter Infrastruktur und reibungsloser Vernetzung, neuester Digitaltechnologie in jedem Winkel – und auch, als wäre das eine in weiter Ferne liegende Zukunftsvision. Dass sich unsere historisch gewachsenen Städte und Dörfer unter unseren Augen digitalisieren und „smart“ werden, ist aber bereits Gegenwart. „Digitalstädte“ machen vor, wo es dabei hingehen könnte und wie eng sich die Modernisierung an den Bedürfnissen der Bevölkerung, ortsansässigen Unternehmen und regionalen Besonderheiten orientieren kann.

Klaus Michael Ahrend ist Vorstand der HEAG Holding AG, einem Unternehmen, das zentrale Aufgaben der Stadtwirtschaft für die Region Südhessen übernimmt und seinen Sitz in Darmstadt hat. Der Professor für Wirtschaftswissenschaften kennt die Anforderungen und Ziele bei der Entwicklung von Digitalität für Städte und Regionen aus nächster Nähe und gestaltet durch viele Projekte hier selbst aktiv. Im Digitalgespräch erklärt er am Beispiel der ausgewiesenen Digitalstadt Darmstadt, welche Bedingungen und Werte die Digitalisierung einer Region bestimmen. Wo hat smarte Stadtentwicklung tatsächlich Nutzen für Bürger:innen? Und warum wäre noch besser als die Idee der Smart City die Idee einer Smart Region? Mit den Gastgeberinnen Marlene Görger und Petra Gehring diskutiert Ahrend auch, wie Digitalisierung als demokratischer Prozess gestaltet werden kann und welche Rolle der Blick nach Europa dabei spielt.

Folge 11: Digitalgespräch mit Klaus-Michael Ahrend von der HEAG Holding AG, 2. November 2021
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Link zur Webseite der Digitalstadt Darmstadt: https://www.digitalstadt-darmstadt.de/

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Mit Kristina Sinemus, der Hessischen Ministerin für Digitale Strategie und Entwicklung | 14. Dezember 2021 | Zur Folge»
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Mit Klaus-Michael Ahrend von der HEAG Holding AG | 2. November 2021 | Zur Folge»
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Mit Anna Deplazes Zemp von der Universität Zürich | 19. Oktober 2021 | Zur Folge»
Folge 9: Anspruch und Wirklichkeit: Wie steht es um den Datenschutz?
Mit Alexander Roßnagel, dem Hessischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit | 5. Oktober 2021 | Zur Folge»
Folge 8: Predictive Policing und die Folgen: Datenanalyse in der Polizeiarbeit
Mit Simon Egbert von der Universität Bielefeld | 21. September 2021 | Zur Folge»
Folge 7: DE-CIX und die Architektur des Internets
Mit Harald A. Summa von eco – Verband der Internetwirtschaft e. V. | 7. September 2021 | Zur Folge»
Folge 6: Datenträger, Datendienste, Datenspuren: wissenschaftliche Bibliotheken und Verlage im digitalen Wandel
Mit Katrin Stump von der Universitätsbibliothek Braunschweig | 15. September 2021 | Zur Folge»
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Mit Stefanie Speidel vom Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen in Dresden | 20. Juli 2021 | Zur Folge»
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Mit Florian Möslein von der Philipps-Universität Marburg | 6. Juli 2021 | Zur Folge»
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Folge 2: Emotet & Co: der Kampf gegen Cyberkriminalität
Mit Linda Bertram von der Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität | Zur Folge»
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Genetische Information im digitalen Zeitalter: Der Streit um das Nagoya-Protokoll

Sind digitale Informationen über Gen-Sequenzen eine natürliche Ressource – ja oder nein? Diese Frage verhandeln die Vereinten Nationen gerade vor dem Hintergrund des Nagoya-Protokolls. Das Ergebnis dieser Verhandlungen wird Folgen haben für Forschung und Entwicklung, wie auch für die globale Gerechtigkeit, denn möglicherweise muss bei der Nutzung digitaler genetischer Information ein Ausgleich an jene Länder erfolgen, aus denen die Organismen stammen, um deren Gene es dabei geht. Damit soll einerseits der Schutz der Artenvielfalt gestärkt und andererseits der Ausbeutung des globalen Südens durch die Industrienationen entgegengewirkt werden. Fängt man aber einmal an, das Konzept der natürlichen Ressource digital zu denken, stößt man schnell auf Widersprüchlichkeiten und für alle Beteiligte unvorteilhafte Konsequenzen, die offenbar schon vor der Digitalisierung in den Begriffen angelegt waren – ein schwer lösbarer Konflikt, der angesichts der rasant fortschreitenden Nutzung und Verwertung digitaler Gen-Daten eine schnelle und faire Lösung verlangt.

Anna Deplazes Zemp ist Philosophin und Molekularbiologin. Sie forscht und lehrt an der UZH in Zürich zu Fragen von Bio- und Wissenschaftsethik. Im Digitalgespräch erklärt sie das Konzept digitaler genetischer Ressourcen, den Hintergrund der Verhandlungen zum Nagoya-Protokoll und die große Aufgabe, vor der die Verantwortlichen dabei stehen. Mit den Gastgeberinnen Marlene Görger und Petra Gehring diskutiert sie an eindrücklichen Beispielen die Schieflagen des Konzepts einer „digitalen natürlichen Ressource“, die dringenden Gerechtigkeitsfragen, die davon betroffen sind und welche Überlegungen in die Erarbeitung einer Lösung einfließen müssten, die tatsächlich die gemeinsamen Ziele erreicht: Schutz und nachhaltiger Umgang mit Artenvielfalt sowie ein fairer Ausgleich globaler Ungerechtigkeiten.

Folge 10: Digitalgespräch mit Anna Deplazes Zemp von der Universität Zürich, 19. Oktober 2021
Weitere Informationen:

Link zum Text der Konvention „Übereinkommen über die Biologische Vielfalt“: https://www.cbd.int/convention/text/

Link zum Text des Nagoya-Protokolls: https://www.cbd.int/abs/text/

Alle Folgen des Digitalgesprächs
Folge 16: Cookies, AirTags, Metadaten: Wohin führt das Tracking?
Mit Matthias Hollick von der Technischen Universität Darmstadt | 25. Januar 2022 | Zur Folge»
Folge 15: Mit Physik rechnen: Quantencomputer in der Realität
Mit Frank Wilhelm-Mauch von der Universität des Saarlandes | 11. Januar 2022 | Zur Folge»
Folge 14: Vermitteln, voranbringen, ermöglichen: Wie macht eine Digitalministerin Politik?
Mit Kristina Sinemus, der Hessischen Ministerin für Digitale Strategie und Entwicklung | 14. Dezember 2021 | Zur Folge»
Folge 13: Likes, Bewertungen und smarte Assistenten – Risiken einer digitalen „Verbraucherdemokratie“
Mit Jörn Lamla von der Universität Kassel | 30. November 2021 | Zur Folge»
Folge 12: Von der Münze zum Token: Geld, Wert und Währung in der Digitalität
Mit Martin Diehl von der Deutschen Bundesbank | 16. November 2021 | Zur Folge»
Folge 11: Smarte Stadtentwicklung – was tun kommunale Unternehmen?
Mit Klaus-Michael Ahrend von der HEAG Holding AG | 2. November 2021 | Zur Folge»
Folge 10: Genetische Information im digitalen Zeitalter: Der Streit um das Nagoya-Protokoll
Mit Anna Deplazes Zemp von der Universität Zürich | 19. Oktober 2021 | Zur Folge»
Folge 9: Anspruch und Wirklichkeit: Wie steht es um den Datenschutz?
Mit Alexander Roßnagel, dem Hessischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit | 5. Oktober 2021 | Zur Folge»
Folge 8: Predictive Policing und die Folgen: Datenanalyse in der Polizeiarbeit
Mit Simon Egbert von der Universität Bielefeld | 21. September 2021 | Zur Folge»
Folge 7: DE-CIX und die Architektur des Internets
Mit Harald A. Summa von eco – Verband der Internetwirtschaft e. V. | 7. September 2021 | Zur Folge»
Folge 6: Datenträger, Datendienste, Datenspuren: wissenschaftliche Bibliotheken und Verlage im digitalen Wandel
Mit Katrin Stump von der Universitätsbibliothek Braunschweig | 15. September 2021 | Zur Folge»
Folge 5: Datenchirurgie? Intelligente Technik im OP
Mit Stefanie Speidel vom Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen in Dresden | 20. Juli 2021 | Zur Folge»
Folge 4: KI in der Finanzwelt
Mit Florian Möslein von der Philipps-Universität Marburg | 6. Juli 2021 | Zur Folge»
Folge 3: Blockchain nach Bitcoin: Regeln in der Welt der Krypto-Token
mit Sebastian Omlor von der Philipps-Universität Marburg | 22. Juni 2021 | Zur Folge»
Folge 2: Emotet & Co: der Kampf gegen Cyberkriminalität
Mit Linda Bertram von der Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität | Zur Folge»
Folge 1: Überwachung messbar machen
Mit Ralf Poscher vom Max-Planck-Institut zur Erforschung von Kriminalität, Sicherheit und Recht | 26. Mai 2021 | Zur Folge»
Folge 0: Digitalgespräch - ab dem 26. Mai 2021
Ein Vorgeschmack auf das Digitalgespräch | 24. Mai 2021 | Zur Folge»

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Anspruch und Wirklichkeit: Wie steht es um den Datenschutz?

Als der Europäische Gerichtshof am 16. Juli 2020 mit dem sogenannten Schrems II-Urteil das Datenschutzabkommen Privacy Shield für ungültig erklärte, war dem Austausch personenbezogener Daten zwischen der EU und den USA auf einen Schlag die Legitimation entzogen. Datenschützer hatten dieses Urteil längst kommen sehen, denn das europäische Recht auf informationelle Selbstbestimmung ist mit der Realität der US-amerikanischen Datenverarbeitung unvereinbar. Trotzdem hat diese neue Rechtslage die Verantwortlichen vor eine gigantische Aufgabe gestellt: Es muss garantiert werden, dass in allen gesellschaftlichen Bereichen datenschutzkonforme Digitalisierung möglich wird. Deutschland ist aber weit davon entfernt, zentrale Aufgaben wie Bildung und Verwaltung datenschutzkonform digital organisieren zu können. Rückgriffe auf Angebote, die personenbezogene Daten in die USA übertragen, scheinen kaum vermeidbar – hier klaffen Anspruch und Wirklichkeit auseinander.

Alexander Roßnagel ist Professor für öffentliches Recht an der Universität Kassel und jetzt Datenschützer im Hauptberuf: Im März 2021 hat der Wissenschaftler und Datenschutzexperte das Amt des Hessischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit übernommen. Im Digitalgespräch spricht er über den Arbeitsalltag und die dringendsten Aufgaben in seiner Behörde, erklärt Möglichkeiten und Spielräume, Datenschutz zu sichern und gibt Ausblicke auf kommende Herausforderungen. Mit den Gastgeberinnen Marlene Görger und Petra Gehring diskutiert er außerdem die Bedeutung von Datenschutz für ein selbstbestimmtes Leben und die Abwägung von Grundrechten und Werten, die sich daran orientiert.

Folge 9: Digitalgespräch mit Alexander Roßnagel, dem Hessischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit, Oktober 2021
Weitere Informationen:

Zur Webseite des Hessischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit:
https://datenschutz.hessen.de/

Alle Folgen des Digitalgesprächs
Folge 16: Cookies, AirTags, Metadaten: Wohin führt das Tracking?
Mit Matthias Hollick von der Technischen Universität Darmstadt | 25. Januar 2022 | Zur Folge»
Folge 15: Mit Physik rechnen: Quantencomputer in der Realität
Mit Frank Wilhelm-Mauch von der Universität des Saarlandes | 11. Januar 2022 | Zur Folge»
Folge 14: Vermitteln, voranbringen, ermöglichen: Wie macht eine Digitalministerin Politik?
Mit Kristina Sinemus, der Hessischen Ministerin für Digitale Strategie und Entwicklung | 14. Dezember 2021 | Zur Folge»
Folge 13: Likes, Bewertungen und smarte Assistenten – Risiken einer digitalen „Verbraucherdemokratie“
Mit Jörn Lamla von der Universität Kassel | 30. November 2021 | Zur Folge»
Folge 12: Von der Münze zum Token: Geld, Wert und Währung in der Digitalität
Mit Martin Diehl von der Deutschen Bundesbank | 16. November 2021 | Zur Folge»
Folge 11: Smarte Stadtentwicklung – was tun kommunale Unternehmen?
Mit Klaus-Michael Ahrend von der HEAG Holding AG | 2. November 2021 | Zur Folge»
Folge 10: Genetische Information im digitalen Zeitalter: Der Streit um das Nagoya-Protokoll
Mit Anna Deplazes Zemp von der Universität Zürich | 19. Oktober 2021 | Zur Folge»
Folge 9: Anspruch und Wirklichkeit: Wie steht es um den Datenschutz?
Mit Alexander Roßnagel, dem Hessischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit | 5. Oktober 2021 | Zur Folge»
Folge 8: Predictive Policing und die Folgen: Datenanalyse in der Polizeiarbeit
Mit Simon Egbert von der Universität Bielefeld | 21. September 2021 | Zur Folge»
Folge 7: DE-CIX und die Architektur des Internets
Mit Harald A. Summa von eco – Verband der Internetwirtschaft e. V. | 7. September 2021 | Zur Folge»
Folge 6: Datenträger, Datendienste, Datenspuren: wissenschaftliche Bibliotheken und Verlage im digitalen Wandel
Mit Katrin Stump von der Universitätsbibliothek Braunschweig | 15. September 2021 | Zur Folge»
Folge 5: Datenchirurgie? Intelligente Technik im OP
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Predictive Policing und die Folgen: Datenanalyse in der Polizeiarbeit

Von den digitalen Werkzeugen, die der Polizei bei ihrer Arbeit zur Verfügung stehen, hat kaum eines soviel Aufsehen erregt wie das „Predictive Policing“. Seit einigen Jahren werden Technologien für die vorhersagegestützte Polizeiarbeit in unterschiedlichen Bundesländern eingesetzt; die hessische Polizei gehörte zu den ersten, die damit arbeiteten. Seitdem kursieren sowohl auf Seiten der Gegner wie auch der Befürworter mitunter überzogene Vorstellungen darüber, was Predictive Policing leisten kann. Klar ist aber trotzdem: Der Digitalisierungsdruck hat auch die Polizeiarbeit erfasst und wird dort für Veränderungen sorgen. Und genauso klar sollte sein: Die Menschen müssen sich darauf verlassen können, dass ihre Grundrechte auch gewahrt bleiben, wenn Algorithmen mithilfe von Datenbanken und Modellen Verdachtsmomente hervorrufen – zumal aus wissenschaftlicher Sicht alles andere als ausgemacht ist, dass Methoden wie das Predictive Policing überhaupt funktionieren.

Der Soziologe Simon Egbert hat sich mit den Auswirkungen automatisierter Datenanalysen befasst und dabei auch das Predictive Policing genau untersucht. Im Digitalgespräch klärt er darüber auf, welche Technologien dahinterstecken, wie sie funktionieren und eingesetzt werden und wie sie sich von anderen digitalen Methoden der Polizeiarbeit unterscheiden, die mindestens genauso viel mediale Aufmerksamkeit verdient hätten. Mit den Gastgeberinnen Marlene Görger und Petra Gehring spricht er im ZEVEDI-Podcast über Hype und Realität des Predictive Policing, mögliche Folgen für den Berufsalltag von Polizist:innen und Gefahren für die Rechte von Bürger:innen.

Folge 8: Digitalgespräch mit Simon Egbert von der Universität Bielefeld, 21. September 2021
Weitere Informationen:

Zum im Podcast besprochenen Abschlussbericht der Untersuchung zu Predictive Policing:
https://www.wiso.uni-hamburg.de/fachbereich-sowi/professuren/hentschel/forschung/predictive-policing/egbert-krasmann-2019-predictive-policing-projektabschlussbericht.pdf

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Folge 9: Anspruch und Wirklichkeit: Wie steht es um den Datenschutz?
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Folge 7: DE-CIX und die Architektur des Internets
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DE-CIX und die Architektur des Internets

Die Geschichte des Internets, wie wir es heute kennen und nutzen, ist auch und ganz besonders eine Geschichte seiner Kommerzialisierung. In Deutschland kommt es genauso selbstverständlich aus der Wand wie Wasser und Strom, mobiles Netz und WLAN umgeben uns fast überall wie die Luft, die wir atmen – und wir können unseren persönlichen Zugang dazu bei unterschiedlichen Anbietern kaufen. Trotzdem ist das öffentliche Internet nicht reguliert: Die Regeln, nach denen es funktioniert, sind seit den Anfängen in den 90er Jahren von denen ausgehandelt worden, die es überhaupt erst zu einer käuflichen Ware gemacht haben. Was war das damals für eine Situation, in der diese weitreichenden Entscheidungen getroffen wurden? Wer war beteiligt, was war dabei wichtig und welche Entwicklungspotentiale zeichnen sich heute ab?

Harald A. Summa ist Gründer und Hauptgeschäftsführer von eco – Verband der Internetwirtschaft e. V. und leitet einen der wichtigsten Internetknoten der Welt, den DE-CIX in Frankfurt am Main. In seinen Rollen hat er maßgeblich zur heutigen Gestalt und gigantischen Dimension des Internets beitragen und wirkt auch heute an der Entwicklung des Internets der Zukunft. Im Digitalgespräch erzählt Summa von den ersten Jahren des kommerziellen „Internets für alle“, beschreibt die wichtigsten Weichenstellungen und erklärt dabei auch zentrale technische Zusammenhänge. Mit den Gastgeberinnen des ZEVEDI-Podcasts – Marlene Görger und Petra Gehring – diskutiert er die Bedeutung der ungeschriebenen Gesetze des selbstregulierten Internets, wie sich ihr Zusammenspiel mit seiner physikalischen Realisierung auch auf die Netzinhalte und Anwenderdienste auswirkt und gibt einen Ausblick auf kommende Entwicklungen.

Folge 7: Digitalgespräch mit Harald A. Summa von eco – Verband der Internetwirtschaft e. V., 7. September 2021


Weitere Informationen:
Link zur Webseite von Harald A. Summa:
https://harald-a-summa.de/

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Folge 8: Predictive Policing und die Folgen: Datenanalyse in der Polizeiarbeit
Mit Simon Egbert von der Universität Bielefeld | 21. September 2021 | Zur Folge»
Folge 7: DE-CIX und die Architektur des Internets
Mit Harald A. Summa von eco – Verband der Internetwirtschaft e. V. | 7. September 2021 | Zur Folge»
Folge 6: Datenträger, Datendienste, Datenspuren: wissenschaftliche Bibliotheken und Verlage im digitalen Wandel
Mit Katrin Stump von der Universitätsbibliothek Braunschweig | 15. September 2021 | Zur Folge»
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Mit Stefanie Speidel vom Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen in Dresden | 20. Juli 2021 | Zur Folge»
Folge 4: KI in der Finanzwelt
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Folge 3: Blockchain nach Bitcoin: Regeln in der Welt der Krypto-Token
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